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Do, 16:09 Uhr
25.11.2010

Wacker in Borsch

Zum Auswärtsspiel gegen den SV Borsch 1925 muss der FSV Wacker 90 Nordhausen am Sonntag um 13.30 Uhr antreten, wenn es die dortigen Platzverhältnisse erlauben. Der Vorbericht von Klaus Verkouter und einer Statistik von Harald Dressler...

Vier Tore am vergangenen Samstag (Foto: nnz) Vier Tore am vergangenen Samstag (Foto: nnz) Doch bis vor ein paar Minuten wäre es durchaus möglich gewesen, dass diese Partie des 15. Spieltages der Verbandsliga im Albert-Kuntz-Sportpark stattgefunden hätte. Beide Vereine wollen unbedingt spielen. Borsch hatte schon eine Spielabsage und der TFV dürfte großes Interesse daran haben, dass möglichst wenige Ausfälle zu beklagen sind. Die Vorsaison ist wegen der extremen Witterungsbedingungen noch in allzu böser Erinnerung.

Nun ist die Entscheidung gefallen. Borsch verzichtet nicht auf sein Heimrecht. Sicher erhofft man sich bei den winterlichen Platzverhältnissen zu Hause einen Vorteil, den man in Nordhausen und bei der gegenwärtigen Tabellenkonstellation aus der Hand gegeben hätte. Die Gefahr, bei Wacker auf dem Kunstrasenplatz spielen zu müssen, wurde angesichts der Pleite auf solch einem Untergrund in Leinefelde erkannt und nun gebannt.

Gehen wir mal davon aus, dass überhaupt gespielt wird. Dann wäre es der fünfte Vergleich beider Klubs in der Geschichte, denn Borsch ist erst 2008 in die Thüringenliga aufgestiegen und belegte in den letzten beiden Jahren die Plätze 8 und 12 in der Endabrechnung. Wacker konnte die Elf aus der Rhön dreimal besiegen und bezog in diesem Frühjahr die einzige Niederlage. Borschs Trainer Holger Gimpel, der vor jenem Spiel den Ex-Nordhäuser Rainer „Berti“ Vogt ablöste, feierte gegen Wacker seinen gelungenen Einstand und weiß, wie man gegen die Nordhäuser erfolgreich sein kann.

Im Moment scheint beim SV 1925 etwas die Säge zu klemmen, denn gegen allerdings gute Altenburger zog man zu Hause mit 1:2 den Kürzeren, und am vergangenen Wochenende gab es ein 2:8-Debakel gegen die vom Nordhäuser Jörg Weißhaupt betreute Elf in Leinefelde. Wacker dagegen trumpfte nach dem Trainerwechsel am Sonntag gegen Schlusslicht Zeulenroda-Triebes beim 7:0-Kantersieg mächtig auf.

Gegenwärtig liegt Borsch auf Rang 14 punktgleich mit Wacker, das jedoch nur durch das bessere Torverhältnis den 12. Platz innehat. Dazu trug beim letzten Heimspiel auch Adil Boukantar (Bild) mit seinen vier Treffern bei. Die gesamte Mannschaft konnte überzeugen. Hoffentlich gibt Wacker im fernen Borsch ebenfalls eine gute Figur ab. Noch wartet man auf den ersten Auswärtssieg der Saison.

Borsch hat ein Spiel weniger ausgetragen als Nordhausen. Die Tabelle ist also einigermaßen verzerrt. Umso wichtiger wäre am Sonntag ein voller Erfolg Wackers. Der Sieger der Begegnung könnte sich vorerst etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen. Machen wir uns nichts vor: Im Moment sind beide Kontrahenten bei vier möglichen Absteigern extrem gefährdet.

Wie bereits gestern gemeldet muss Wacker II am Sonnabend um 13.30 Uhr in Schlotheim antreten.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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