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Do, 09:40 Uhr
25.11.2010

Konkreter Beitrag

In den vergangenen fünf Jahren prüfte die Handwerkskammer Erfurt insgesamt 536 „Gebäudeenergieberater“. Dies ist einer der konkreten Beiträge des Handwerks zu Energieeinsparung und Klimaschutz. Hier die Einzelheiten...


„Dank seiner Ausbildung als Fachhandwerker und der zusätzlichen Qualifikation kennt der Gebäudeenergieberater die Schwachstellen an den Gebäuden und kann bereits bei der Bau- oder Sanierungsplanung sinnvolle Hinweise geben. Dabei steht die fundierte, fachübergreifende Beratung im Mittelpunkt. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualifizierung zum Gebäudeenergieberater“, erläutert Thomas Malcherek, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt.

Der globale Klimawandel prägt die Diskussionen um unsere gesellschaftliche Zukunft. Bei der Entwicklung neuer Technologien zum Klimaschutz und deren Einsatz im Alltag sind auch handwerkliche Kreativität und Qualität gefordert. Durch innovative Produkte, klimafreundliche Produktionsstandards und fachliches Wissen helfen Handwerker aus unterschiedlichen Gewerken Treibhausgase zu verringern und die natürlichen Ressourcen der Umwelt zu schonen.

Logo (Foto: Handwerkskammer Erfurt) Logo (Foto: Handwerkskammer Erfurt)

Der weltweite Hunger auf Energie macht dem Klima schwer zu schaffen. Deshalb steht die Energieeinsparung im Mittelpunkt der Energie- und Klimapolitik. Dabei spielt das Handwerk eine zentrale Rolle, etwa im Bereich der energetischen Gebäudesanierung. Aber auch bei den erneuerbaren Energien oder in Bezug auf klimafreundliche Produkte und Produktionsprozesse – ohne das Handwerk geht es nicht.

Malcherek: „Ohne das Handwerk können die klimapolitischen Ziele nicht erfüllt werden. Das ist eine große Verantwortung, der sich das Handwerk stellt. Beispielsweise qualifizieren sich Betriebe und lassen sich dann als „Fachbetrieb für erneuerbare Energien“ von der Handwerkskammer Erfurt zertifizieren. Wir haben ein „Fachzentrum Erneuerbare Energien“ mit modernster Umwelttechnik für die Aus- und Fortbildung der Handwerker. Jüngstes Projekt ist das Bürgerinformationszentrum in der Erfurter Rathaus-Passage, in dem wir über Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarer Energien beraten.“

Allein unsanierte Gebäude stoßen laut Experten jährlich 130 Millionen Tonnen CO2 aus. Durch die energieeffiziente Sanierung dieser Gebäude ließen sich jährlich bis zu 100 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Installateure und Heizungsbauer, Elektrotechniker, Tischler, Dachdecker, Zimmerer, Maurer, Glaser, Kälteanlagenbauer, Maler sowie Rollladen- und Jalousienbauer leisten bei der energieeffizienten Gebäudesanierung einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz.

Wie Energie eingespart, damit Kosten gesenkt und die Umwelt geschont werden können, darüber informieren die speziell ausgebildeten und geprüften Gebäudeenergieberater des Handwerks. Im Internet auf der Seite www.gih-thueringen.de des Landesverbandes Thüringen Gebäudeenergieberater, Ingenieure und Handwerker finden Interessierte die Berater in ihrer Nähe.
Autor: nnz

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