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Mi, 12:31 Uhr
24.11.2010

IHK: Erfolgsstory geht weiter

So gute Zahlen liest man gerne, vor allem wenn sie seit Monaten so beständig sind, kommentiert der Erfurter IHK-Präsident Dieter Bauhaus die aktuellen Ergebnisse. Und das Überraschende: Nicht nur die momentane Geschäftslage, sondern auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate bewerten die Unternehmen optimistisch...


„In Thüringen hat der Aufschwung deutlich an Breite gewonnen. Die Wirtschaft ist im bisherigen Jahresverlauf unerwartet kräftig gewachsen“, zeigt sich Bauhaus zuversichtlich, dass das Vorkrisenniveau bereits im 1. Halbjahr 2011 erreicht wird.

Die robuste Konjunktur sorge in der Thüringer Industrie weiterhin für volle Auftragsbücher und die Rückkehr in die Gewinnzone. Von Januar bis September registrierten die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes rund 22 Prozent mehr Bestellungen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Immerhin können die Firmen nun schon seit zehn Monaten auf ein ständiges Anwachsen der Industrieaufträge zurückblicken. „Endlich ist der Funke auch auf die Binnennachfrage übergesprungen. Der private Konsum beendet sein Schattendasein“, so der IHK-Präsident.

Leider sei die Freude nicht ungetrübt und sollte daher nicht in unrealistische Euphorie münden, gibt Bauhaus zu bedenken. In den allgemeinen Konjunkturoptimismus mische sich immer wieder ein Schuss Unsicherheit. Aktuell blickten vor allem die exportorientierten Unternehmen besorgt nach Dublin, Lissabon und Madrid und hofften, dass endlich bei ihren EU-Handelspartnern Ruhe und Stabilität einzieht.

Die einheimische Industrie sei nun einmal vom Funktionieren der europäischen Märkte stark abhängig, betont Bauhaus. Immerhin würden fast 70 Prozent aller Thüringer Exporte in die 27 EU-Länder gehen. Mit Ausfuhren von rund 54 Millionen Euro im letzten Jahr sei Irland zwar nur ein relativ kleiner Handelspartner, dagegen präsentiere sich Spanien mit 305 Millionen Euro als richtiges Schwergewicht.

„Die weltweite Schuldenkrise ist noch lange nicht ausgestanden und wird uns auch im nächsten Jahr beschäftigen. Dennoch spricht viel dafür, dass sich der Aufschwung fortsetzt, wenngleich mit vermindertem Tempo“, schätzt Bauhaus ein.
Autor: nnz

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