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Mo, 10:02 Uhr
22.11.2010

Dritter Zyklus beendet

Das Nordhäuser JugendSozialwerk beendet seinen dritten Ausbildungszyklus im Kompetenznachweis International. Um was dabei genau geht, das hat die nnz erfahren und gibt die Ergebnisse gern weiter...

Zyklus beendet (Foto: JSW) Zyklus beendet (Foto: JSW)

Wie Teilnehmende an internationalen Begegnungen mit spezifischen Herausforderungen umgehen, lässt Rückschlüsse auf ihre Kompetenzen zu. Die Konzentration des Beobachters auf ausschließlich positive Verhaltensweisen und der partnerschaftliche Dialog über diese Beobachtungen stärken das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden und bringen eine neue Qualität in die Beziehung zwischen dem pädagogischen Leiter und seinen Betreuten.

Dies war die einhellige Meinung der Teilnehmer an der Ausbildung zum Coach Kompetenznachweis International im abschließenden Kolloquium am vergangenen Freitag. „Wir haben unseren Blick geschärft für die Besonderheiten in der internationalen Begegnung und für die Stärken der Jugendlichen, mit denen wir jeden Tag zusammenarbeiten.“ – so Birgit Kinne, Sozialpädagogin in der Therapeutischen Wohngruppe in Osterode.

Zyklus beendet (Foto: JSW) Zyklus beendet (Foto: JSW)

Sie ist nicht sicher, ob „ihren“ Jugendlichen mit speziellen Problemlagen das offizielle Zertifikat, das ihnen ihre individuellen Stärken bestätigen wird, im weiteren Leben tatsächlich von Nutzen sein kann. „Aber ich werde es ihnen auch bei den nächsten Reisen ausstellen, weil es ein unschätzbares Signal an diese Jugendlichen ist, dass sie wichtig sind, dass sie wahrgenommen werden und dass ihre guten Leistungen wertgeschätzt werden.“

Mit dem Abschluss dieses Ausbildungszyklus haben nun bereits 10 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. die Möglichkeit, den Kompetenznachweis International auszustellen und damit auch die Qualität internationaler Begegnungen weiter zu erhöhen.

Marta Gebala, ehrenamtliche Mitarbeiterin, bringt es auf den Punkt: „Alle Phasen des Kompetenznachweisverfahrens bereichern mich sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Sinne. Bei der Konzipierung meiner Maßnahmen kann ich nun gezielt Situationen schaffen, die die Kompetenzen der Teilnehmer fördern. Auf der anderen Seite lernte ich, mich selbst besser wahrzunehmen.“
Autor: nnz

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