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Mo, 15:45 Uhr
15.11.2010

Wie immer: Mehr Geld

Wann immer der Kreisausschuss in den vergangenen Tagen zusammenkam, ging es ums liebe Geld. Auch heute. Allerdings musste heute das Geld ausgegeben werden, was eigentlich so nicht im Haushaltsplan stand...


Meist hatte sich die Landkreisverwaltung zu Beginn des Jahres verschätzt. Bei den Hilfen zur Erziehung von jungen Menschen zum Beispiel im satte 60.000 Euro. Geplant waren einst 140.000 Euro, erwartet werden zum Jahresende dann schon 200.000 Euro. Es gebe laut Kreisverwaltung immer mehr junge Menschen, die älter als 18 Jahre sind und Hilfe sowie Unterstützung auf ihrem weiteren Lebensweg benötigen. Fast 700.000 Euro kommen mit den weiteren überplanmäßigen Ausgaben zusammen. Aufgeteilt werden sie zum Beispiel für den Unterhaltsvorschuss, der Teilhabe am Leben, die Vollzeitpflege oder heilpädagogische Maßnahmen für Kinder.

Birgit Keller (LINKE) gab zu bedenken, dass bei der künftigen Haushaltsplanung schon mit reellen Zahlen gearbeitet werden soll, denn meist seien diese Mehrausgaben bekannt. Zu Beginn dieses Jahres kürze man, um letztlich einen Ausgleich des Haushaltsentwurfes zu erreichen und den Kreistag zu befrieden und am Jahresende werden immer wieder draufgezahlt.

Ach ja, auch beim Winterdienst muss noch eine Schippe draufgelegt werden. Für den Unterhalt und Betreuung der etwas mehr als 85 Kilometer Kreisstraßen, einschließlich des Winterdienstes mussten bislang 440.000 Euro gezahlt werden. Und dann gab es auch noch eine außerplanmäßige Ausgabe zu beschließen. Für 74.000 Euro sollten Fenster in die Regelschule Ellrich eingebaut werden. Was längst passiert ist.
Autor: nnz

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