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Fr, 14:01 Uhr
14.03.2003

Kurz & bündig am 14. März

Nordhausen (nnz). Kurz & bündig - unter diesem Motto fasst die nnz-Redaktion die Geschehnisse des Tages zusammen. Heute gibt es Neuigkeiten zu Polizeiaktionen gegen Hunde und erneutem Vandalismus. Mehr Infos wie immer mit einem Klick auf MEHR.


Für das LGS-Jahr sollen Veranstalter ihre Termine melden
Das städtische Amt für Kultur, Bildung und Soziales bittet alle Organisatoren von Veranstaltungen jeder Art im Landesgartenschau – Jahr 2004, ihre geplanten Vorhaben bis zum 25. März zu melden. „Die Meldungen sollten alle Veranstaltungen im Stadtgebiet für das gesamte Jahr einschließen“, sagte Amts-Mitarbeiterin Barbara Roesch. Man wolle wichtige Ereignisse und Feste in der Stadt langfristig koordinieren. Gemeldet werden kann an Frau Roesch schriftlich: Amt für Kultur, Soziales und Bildung, Markt 15, 99734 Nordhausen; per Fax: (03631) 696 430 oder per E-Mail: kulturamt@nordhausen.de.


Ordnungsamt und Polizei jetzt auf Streife
Die Stadt Nordhausen wird mit Unterstützung der Nordhäuser Polizei-Inspektion künftig stärker kontrollieren, ob die städtische Verordnung zur Hundehaltung eingehalten wird. Je ein Mitarbeiter des Amtes und ein Beamter der Polizeiinspektion werden regelmäßig zu Fuß in der Stadt unterwegs sein und prüfen, ob die Hunde angeleint sind und ob die Hundehalter ihre `Gerätschaften´ zur Kot-Beseitigung dabei haben.


Bauzeit-Verkürzung
Die gestern angekündigte Sperrung der Straße an der Helme in Höhe der Kreuzung mit der B4 am Montag (17. März) kann aufgrund der Verkürzung der Bauzeit durch den Wasserverband erst am Montagabend – und nicht am Montagmorgen - beginnen. Damit sind die im Sperrbereich ansässigen Betriebe, Märkte und Geschäfte noch den gesamten Montag von der Bundesstraße aus erreichbar. Das sagt Christian Kowal von der städtischen Verkehrsbehörde.


Wieder Glastafeln auf dem Ehrefriedhof zerschlagen
Unbekannte haben erneut eine beschriftete Glastafel an der Innenseite eines Denkmals am Nordhäuser Ehrenfriedhof zerschlagen. Die Glastafel erinnerte an die Häftlinge der ehemaligen „Boelke-Kaserne“, die Teil des früheren Konzentrationslagers „Mittelbau-Dora“ war. Die Tafel dokumentierte Aussagen ehemaliger Häftlinge zu Lager-Haft. Die zerstörte Tafel war erst vor knapp einem Monat montiert worden, als Ersatz für eine Tafel, die bereits im Januar - mit zwei weiteren – zerschlagen wurde. Bis heute konnten die Täter nicht gefunden werden.

Nach Aussage von Denkmalpfleger Hans-Jürgen Grönke wird die Stadt erneut Anzeige gegen „Unbekannt“ erstatten und die Tafel – sie war aus Sicherheitsglas gefertigt - erneuern lassen. Die Erneuerung kosten 1.500 Euro. Nordhausen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte, sie sei betroffen von der erneuten Attacke, die zugleich ein Angriff auf das Andenken an die Opfer des ehemaligen Konzentrationslagers sei.
Autor: nnz

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