Fr, 12:13 Uhr
14.03.2003
Kein goldener Boden
Nordhausen (nnz). Das Handwerk hat goldenen Boden! Für das vergangenen Jahr kann dieser Spruch wohl nicht gelten. Die Zahlen in punkto Umsatz zum Beispiel sind bedrückend...
Im Jahr 2002 registrierten die selbständigen Handwerksunternehmen in Thüringen einen Umsatzrückgang von 2,8 Prozent und einen Beschäftigtenabbau von 7,0 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Diese Entwicklung wurde nach wie vor entscheidend durch das Bauhandwerk beeinflusst. Von den rückläufigen Beschäftigtenzahlen waren alle Wirtschaftsbereiche betroffen. Beim Umsatz konnten dagegen die im Dienstleistungssektor, im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern sowie die im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Handwerksunternehmen ein leichtes Plus gegenüber dem Jahr 2001 verbuchen.
Der Abwärtstrend im Thüringer Handwerk hielt auch im Jahr 2002 unvermindert an. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik registrierten die selbständigen Handwerksunternehmen in Thüringen im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 2,8 Prozent und einen Personalabbau von 7,0 Prozent gegenüber 2001. Die Entwicklung wird nach wie vor wesentlich durch das Bauhandwerk beeinflusst. Hier setzte sich der bereits in den letzten Jahren zu verzeichnende Rückgang auch im abgelaufenen Kalenderjahr weiter fort. Gegenüber 2001 verlor fast jeder Achte in diesen Unternehmen Beschäftigte seinen Arbeitsplatz (- 12,8 Prozent).
Von den beschäftigtenstarken Gewerben mussten vor allem die Maurer, Betonbauer und Straßenbauer (- 14,5 Prozent) sowie die Klempner, Installateure und Heizungsbauer (- 12,1 Prozent) einen deutlichen Stellenabbau konstatieren. Aber auch bei den Handwerksunternehmen im Verarbeitenden Gewerbe (- 0,4 Prozent), im Dienstleistungsgewerbe (- 1,0 Prozent) sowie im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern (- 3,6 Prozent) waren im Jahr 2002 weniger Beschäftigte tätig als im Jahr zuvor.
Ein etwas anderes Bild zeigte sich bei der Umsatzentwicklung. Zwar musste auch 2002 das Bauhandwerk hier erneut einen Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor hinnehmen (- 7,7 Prozent). Dagegen verzeichneten jedoch die Handwerksunternehmen in den anderen Wirtschaftsbereichen im abgelaufenen Kalenderjahr wieder ein leichtes Umsatzplus gegenüber 2001. So registrierten die im Dienstleistungsgewerbe tätigen Handwerker einen Zuwachs von 2,9 Prozent, während sich der Umsatz der im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern bzw. im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Unternehmen um 1,4 Prozent bzw. um 1,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2001 erhöhte.
Autor: nnzIm Jahr 2002 registrierten die selbständigen Handwerksunternehmen in Thüringen einen Umsatzrückgang von 2,8 Prozent und einen Beschäftigtenabbau von 7,0 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Diese Entwicklung wurde nach wie vor entscheidend durch das Bauhandwerk beeinflusst. Von den rückläufigen Beschäftigtenzahlen waren alle Wirtschaftsbereiche betroffen. Beim Umsatz konnten dagegen die im Dienstleistungssektor, im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern sowie die im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Handwerksunternehmen ein leichtes Plus gegenüber dem Jahr 2001 verbuchen.
Der Abwärtstrend im Thüringer Handwerk hielt auch im Jahr 2002 unvermindert an. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik registrierten die selbständigen Handwerksunternehmen in Thüringen im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 2,8 Prozent und einen Personalabbau von 7,0 Prozent gegenüber 2001. Die Entwicklung wird nach wie vor wesentlich durch das Bauhandwerk beeinflusst. Hier setzte sich der bereits in den letzten Jahren zu verzeichnende Rückgang auch im abgelaufenen Kalenderjahr weiter fort. Gegenüber 2001 verlor fast jeder Achte in diesen Unternehmen Beschäftigte seinen Arbeitsplatz (- 12,8 Prozent).
Von den beschäftigtenstarken Gewerben mussten vor allem die Maurer, Betonbauer und Straßenbauer (- 14,5 Prozent) sowie die Klempner, Installateure und Heizungsbauer (- 12,1 Prozent) einen deutlichen Stellenabbau konstatieren. Aber auch bei den Handwerksunternehmen im Verarbeitenden Gewerbe (- 0,4 Prozent), im Dienstleistungsgewerbe (- 1,0 Prozent) sowie im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern (- 3,6 Prozent) waren im Jahr 2002 weniger Beschäftigte tätig als im Jahr zuvor.
Ein etwas anderes Bild zeigte sich bei der Umsatzentwicklung. Zwar musste auch 2002 das Bauhandwerk hier erneut einen Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor hinnehmen (- 7,7 Prozent). Dagegen verzeichneten jedoch die Handwerksunternehmen in den anderen Wirtschaftsbereichen im abgelaufenen Kalenderjahr wieder ein leichtes Umsatzplus gegenüber 2001. So registrierten die im Dienstleistungsgewerbe tätigen Handwerker einen Zuwachs von 2,9 Prozent, während sich der Umsatz der im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern bzw. im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Unternehmen um 1,4 Prozent bzw. um 1,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2001 erhöhte.

