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Sa, 08:07 Uhr
13.11.2010

nnz/kn-Tipp: Pellets mit Siegel

Wer seine Wohnräume mit erneuerbaren Energien beheizt, spart gegenüber fossilen Brennstoffen bares Geld. Das besagt jetzt eine Studie. Hier die Einzelheiten...


Laut einer Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gaben die deutschen Haushalte, die auf regenerative Energiequellen setzten, im Jahr 2009 durchschnittlich rund 595 Euro weniger aus als die Haushalte, die Öl und Gas nutzten. Besonders beliebt unter den regenerativen Energien ist der nachwachsende Rohstoff Holz. Von den 64.000 Gigawattstunden Öko-Wärmeenergie, die 2009 produziert wurden, entfielen immerhin 58.000 auf Scheitholz, Holzpellets und Hackschnitzel.

Brennstoffqualität übertrifft EU-Norm

Die Preise für die Holzpresslinge sind bei vergleichbarer Leistung nicht nur erheblich günstiger als die entsprechenden Ausgaben für Heizöl. Mit der Einführung des neuen Qualitätssiegels ENplus wird nun nochmals die Brennstoffqualität optimiert - das garantiert dem Verbraucher maximale Sicherheit in Komfort und Funktion der ökologischen Heizalternative. Damit eine optimale Heizleistung erreicht werden kann und die Heizanlage reibungslos funktioniert, sollten die Verbraucher auf eine hohe Qualität des Brennstoffs achten.

Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI): "Seit 2010 regelt eine neue EU-Norm die Qualität von Energiepellets. Mit dem neuen ENplus-Siegel stellen wir sicher, dass diese Vorgaben eingehalten werden. Unser Qualitätszeichen geht sogar noch über den EU-Standard hinaus."

Handel beteiligt sich

Die zertifizierten Presslinge müssen verbindlich einen bestimmten Wert für die Asche-Erweichungstemperatur einhalten. Das stellt sicher, dass nur saubere Holzspäne Verwendung finden und es im Kessel zu keinen Verschlackungen kommt. "Erstmals verlangt die neue Zertifizierung auch vom Handel die Erfüllung strenger Anforderungen an Logistik, Lagerung und Lieferung der Pellets", erklärt Bentele. Auf www.holzundpellets.de sind die zertifizierten Produzenten und Händler verlinkt. Das Gütesiegel finden Verbraucher entweder auf der Rechnung oder dem Lieferschein und bei Sackware auf der Verpackung.

Daten & Fakten

Private Betreiber kleiner und mittlerer Heizanlagen sollten auf Premiumpellets vom ENplus-Standard "A1" zurückgreifen, denn diese verfügen über einen besonders niedrigen Aschegehalt. Dies sorgt für einen störungsarmen, schonenden Heizungsbetrieb. Pellets der Kategorie "A2" haben einen leicht höheren Aschegehalt und sind für größere Anlagen gedacht, während Industriepellets mit "B" gekennzeichnet werden. Unter www.enplus-pellets.de oder unter www.holzundpellets.de ist eine Übersicht der ENplus-zertifizierten Pelletshändler in Deutschland einsehbar.
Autor: nnz

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