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Fr, 09:33 Uhr
14.03.2003

Der nnz-Blick zum Nachbarn

Nordhausen/Sondershausen (nnz). Die nnz-Redaktion hat heute wieder mal über die Kreisgrenzen geschaut. Was sich in Sondershausen tut, das haben wir entdeckt. Zum Beispiel werden da Fundsachen versteigert.


Versteigerung von Fundsachen
Am Mittwoch, dem 14. Mai 2003 findet im Sondershäuser Carl-Schroeder-Saal (ehemaliges Konservatorium) die nächste öffentliche Versteigerung von Fundsachen statt. Versteigert werden unter anderem Mobiltelefone, Fahrräder, Schmuck und viele andere Dinge, die in Sondershausen irgendwo vergessen oder liegengelassen wurden. Ab 13.00 Uhr können die Fundsachen im Carl-Schroeder-Saal besichtigt werden. Versteigert wird ab 14.00 Uhr.

Zuvor werden jedoch all jene, die ihr Eigentum vermissen sollten, aufgefordert, ihre Rechte im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Sondershausen (Tel.: 03632/622580) bis zum Freitag, dem 9. Mai 2003 geltend zu machen. Eine Liste mit allen abgegebenen Fundsachen liegt im Bürgerbüro während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme aus.


Die Entsorgung von Friedhofsabfällen wird teurer
Mit Sorge beobachtet die Stadtverwaltung die Kostensteigerung bei der Abfallentsorgung auf den Sondershäuser Friedhöfen. Die Abfallkosten sind auf ca. 150 % gestiegen und machen 2003 damit fast 15 % der Gesamtkosten der Friedhofsbewirtschaftung aus. Die größten Probleme sind dabei die deutliche Steigerung der Abfallmengen und die unzureichende Trennung nach Abfallarten.

Besonders die Nachlässigkeiten vieler Friedhofsbesucher bei der Abfalltrennung lassen die Kosten in die Höhe schnellen. Die Entsorgungskosten für Mischabfälle sind deutlich höher als bei kompostierbaren Materialien. Eine Nachsortierung ist kostenaufwendig und kaum zumutbar. Hauptursache der unzulässigen Vermischungen sind Kunststoffteile in den Gebinden und eine Vielzahl von Kunstblumen in den Containern für kompostierbare Abfälle. In der gültigen Friedhofsatzung der Stadt Sondershausen ist im § 27 (8) eine eindeutige Regelung dazu getroffen:

„Kunststoffe und andere nicht verrottbaren Werkstoffe dürfen in sämtlichen Produkten der Trauerfloristik, insbesondere in Kränzen, Trauergebinden, Trauergestecken, im Grabschmuck und bei Grabeinfassung sowie bei Pflanzenanzuchtbehältern nicht verwandt werden. Ausgenommen sind Grabvasen, Markierungszeichen und Gießkannen. Die Verwendung dieser Materialien auf den Friedhöfen ist unzulässig. Diese Materialien dürfen nicht in den Kreislauf der kompostierbaren Abfälle gelangen. Alle Besucher der Friedhöfe und die Gewerbetreibenden sollten dies beachten.“

Die erhöhten Entsorgungskosten zwingen zu einer Neukalkulation der Friedhofsgebühren. Auch wegen der allgemeinen Steigerungen der Betriebskosten in allen Bereichen der Unterhaltung besteht hier kein Spielraum mehr, schon jetzt kommt es zu Einschnitten im Pflegeplan.


Straßenbeleuchtung im Spatenweg wird verbessert
In einer Gemeinschaftsaktion mit den Stadtwerken soll noch in der ersten Jahreshälfte 2003 damit begonnen werden, im Spatenweg die Stromversorgung der einzelnen Haushalte sowie die Straßenbeleuchtung zu verbessern. So befinden sich die Elektromasten der Freileitung, die auch als Halterungen für die Beleuchtungskörper dienen, in einem derartig schlechten Zustand, daß sie dringend zu demontieren sind. Weiterhin tritt teilweise ein derartiger Spannungsabfall bei den Abnehmern auf, daß bestimmte Geräte nicht ständig betrieben werden können.

Die vorgesehenen Verbesserungsmaßnahmen sollen innerhalb dieses Jahres durchgeführt und beendet werden. Die Anlieger des Spatenweges sind zwischenzeitlich zu einer Anliegerversammlung (Termin: 03.04.2003, Ort: Glückaufschule) eingeladen worden. Hierbei soll zu Leistungsumfang, Kosten sowie zu Fragen des Straßenausbaubeitragsrechts Auskunft gegeben werden.


Ortschaftsrat von Oberspier tagt
Der Ortschaftsrat des Sondershäuser Ortsteiles Oberspier tagt am Montag, dem 17. März 2003, um 19.30 Uhr im Mehrzweckgebäude am Sportplatz. Auf der Tagesordnung stehen neben der Neufassung der Hauptsatzung für die Stadt Sondershausen auch aktuelle Informationen der Stadtverwaltung. Zum öffentlichen Teil der Sitzung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.


Pflaster wird verändert
Dem Druck zur termingerechten Fertigstellung einer Baumaßnahme folgt oft der Fluch eingeschränkter Qualität; so auch bei der Baumaßnahme zum Straßenausbau in der Langen Straße in Sondershausen. Um den bereits entstandenen Fertigstellungsrückstand, verursacht durch eine Frostperiode im Dezember 2002, nicht weiter anwachsen zu lassen, nutzte die Baufirma mit ihrem Nachunternehmer eine frostfreie Periode im Januar 2003, um das Pflaster in der Fahrbahn zu versetzen.

Was mit dem Herstellen der Pflasterfläche noch gelang, führte nach dem Einbringen des Fugenmörtels durch nachfolgenden Frost zu Schäden. Trotz teilweiser Abdeckung mit Folie konnte unter den widrigen Wetterbedingungen der Fugenmörtel nicht abbinden, sondern fror ein. Die Folgen waren bei der Verkehrsfreigabe am 18. Februar 2003 nicht sichtbar. Erst mit der Tauperiode zeichneten sich immer mehr Schäden ab. Der Gesamtumfang der Schäden macht eine Aufnahme des Pflasters der Fahrbahn unter Vollsperrung erforderlich.

Dies erfolgt mit Rücksicht auf die Bauarbeiten am Gottschalckschen Haus in zwei Bauabschnitten. Während des ersten Bauabschnittes ist die Kirchstraße wie bisher über Gottesacker oder Stiftstraße/Pfarrstraße zu erreichen, im zweiten Bauabschnitt nur über Bebrastraße oder Schlufter-/Lange Straße. Dazu wird ein Streifen des Parkplatzes als Fahrbahn ausgeschildert. Die Pflasterarbeiten werden voraussichtlich am Montag, dem 7. April 2003 abgeschlossen sein.
Autor: nnz

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