eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 17:34 Uhr
11.11.2010

Höhere Gebühren?

Die Gebühren für die Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten wird sich in den kommenden Monaten deutlich verändern. Die Veränderung kennt vermutlich nur eine Richtung – nach oben.


Die künftigen Gebühren - dem Thüringer Kindertagesstättegesetz sei Dank - werden nicht mehr nach dem Einkommen erhoben, sondern, sondern zum Beispiel nach Betreuungszeiten oder der Zahl der Kinder in den Haushalten. Die neue Satzung soll - so sie beschlossen - erst einmal auf den Kindergarten in Petersdorf angewendet werden, da dieser sich in kommunaler Trägerschaft befinde. Alle anderen Nordhäuser Kindergarten befinden sich in freier Trägerschaft.

In Petersdorf sei das neue Gebührenmodell bereits den Eltern vorgestellt worden. Und die - so Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose - seien begeistert gewesen. Nicht so begeistert zeigte sich heute die CDU-Fraktion im Hauptausschuss. Norbert Klodt warnte vor gravierenden Auswirkungen auf die Elterngebühren. Barbara Schencke (LINKE) machte deutlich, dass es künftig egal sei, ob man 50.000 Euro Jahreseinkommen oder 5.000 Euro habe, jede vergleichbare Familie müsse die gleiche Gebühr zahlen.

Dazu merkte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) an, dass es wohl einen sozialen Ausgleich gebe, der jedoch müsse vom Landkreis aufgebracht werden. In der Sitzung des Stadtrates am 24. November soll die neue Satzung, die dann den freien Trägern empfohlen wird, als erste Lesung eingebracht werden. Es bleibt also noch einige Zeit zur Diskussion.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Luftikus
11.11.2010, 22:02 Uhr
Sozialer Weg wird aufgegeben
Ich weiß nicht, mit wem Frau Dr. Klose in Petersdorf gesprochen hat, und was Sie unter Begeisterung versteht?! Wenn eine alleinerziehende Mutter mit sehr geringfügigen Einkommen bisher den Mindestsatz bezahlte, und in der Zeit der Unterbringung ein paar Stunden arbeiten ging, so wird sie nun nach Frau Dr. Klose in Begeisterung ausgebrochen sein, da sich die alleinerziehende Mutter den Kindergartenplatz mit pauschal 150 Euro im Monat plus Essengeld nicht mehr leisten können.

Die Folge: Sie bleibt zu Hause, kassiert Harz IV und betreut ihr Kind. Einen Chance auf dem Arbeitsmarkt etwas für ein paar Stunden zu finden ist für immer Geschichte. Solche Vorschläge von der SPD für mich völlig unverständlich. Nur gut, dass im Landkreis Nordhausen die CDU die sozialere Linie fährt!
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)