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Do, 17:18 Uhr
11.11.2010

Bürger mit Interesse

So viel Aufmerksamkeit von Nordhäuser Bürgern gab es bei Sitzungen des Hauptausschusses selten. Heute verfolgten Mitglieder der Sundhäuser Bürgerinitiative die Sitzung. Hintergrund war ein Antrag der LINKE für ein Bürgerbegehren...

Gäste im Hauptausschuss (Foto: nnz) Gäste im Hauptausschuss (Foto: nnz)

Ein Tagesordnungspunkt war das Verfahren um die Besetzung des Posten des Bürgermeisters. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) erläuterte noch einmal das Prozedere von Ausschreibung und Bewerbungen. Im Ältestenrat war vor der Sitzung bereits zu diesem Thema gesprochen worden, verriet die Oberbürgermeisterin. Man habe sich bei der aktuellen Ausschreibung an Zeiträume und Inhalte der Ausschreibung aus dem Jahr 2004 angelehnt. Gleiches gelte für die Geschäftsbereiche.

Das Wahlverfahren zur nächsten Sitzung des Stadtrates sei eigentlich ganz einfach. Bis zum ersten Wahlgang, dann werde es kompliziert, so dass das Landesverwaltungsamt eine rechtliche Würdigung für einen eventuellen zweiten Wahlgang geben werde. Sollte das bis zum 24. November nicht möglich sein, dann soll am 15. Dezember gewählt werden. Gebe es weitere „Probleme“, dann werde im kommenden Jahr neu ausgeschrieben, so Barbara Rinke.

Barbara Schenke (LINKE) gab dann zu Gehör, dass ihre Fraktion den Antrag zum Bürgerbegehren hinsichtlich des beabsichtigten Baus eines Autohofes zurückziehe. Dies sei auch in Absprache mit der Sundhäuser Bürgerinitiative erfolgt. Und so kamen die Sundhäuser eigentlich nicht „auf ihre Kosten“, sie erlebten jedoch einen kleinen Ausriss kommunaler Politik.

Bewegung gab es schließlich noch aus der sozialdemokratischen Ecke. Volker Fütterer bezog sich auf den offenen Brief der Sundhäuser an die Stadträte und mahnte an, einen entsprechenden Beschluss zur Änderung des Bebauungsplanes noch einmal genau abzuwägen. Ihm sei klar geworden, dass man sich als Stadtrat sehr genau mit der Situation in diesem Ortsteil beschäftigen müsse und auch die bereits vorhandene Belastung durch die nahe Autobahn in die Überlegungen einbeziehen müsse.
Autor: nnz

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Kommentare
-Insider-
11.11.2010, 17:27 Uhr
die
linke zieht zurück...unabhängig der gründe dafür ist es ein sinnbild der nordhäuser linken...sie ziehen zurück.
handwerker61
11.11.2010, 20:13 Uhr
Linke abschaffen
Die Linke zieht zurück. Eine in diesem Fall vernünftige Sache. Es ist aber wie immer bei den Träumern und ewigen Weltverbesserern, sie machen erst mal viel Wind und ziehen dann wenn es konkret wird den Schwanz ein. Noch nie hat diese Truppe irgendetwas konstruktives zu irgendeinem Thema beigetragen.
Die Partei Die Linke sollten sich zum Wohle aller Menschen selbst zurückziehen und sich abschaffen.
Peppone
11.11.2010, 21:22 Uhr
Keine Angst Frau OB,
was soll da noch schief gehen? Da das Ausschreibungsverfahren 2004 auch auf eine Person zugeschnitten war und das Ergebnis im Vorfeld zwischen den Fraktionsvorsitzenden ausgekungelt wurde, wird es auch diesmal ein Durchläufer.

Und da das Landesverwaltungsamt jetzt noch feststellen wird, dass die geheimen Vorabsprachen der Fraktionen keine negative rechtliche Würdigung der stattgefundenen Kungelei verdienen, steht der provinziellen Politposse nichts mehr im Wege. Herzlichen Glückwunsch, man muss neidlos anerkennen, dass es in der Stadt Nordhausen keiner Opposition mehr bedarf!

Zu wünschen wäre allerdings, dass die Mitglieder dieser nicht vorhandenen Opposition ihre Vorstände in der Zukunft gründlich „durchforsten“, damit irgendwann einmal neue Pflänzchen zum Licht wachsen können. Politischer Wettbewerb hat noch nie geschadet, so etwas sollte man nicht den extremen Rändern überlassen.

Zum Antrag/Doch-nicht-Antrag Bürgerentscheid des LINKE Vorstandes nur soviel: Ihre Politik ist das allerbeste Beispiel für Beliebigkeit, Verirrung und Verwirrung. Und das alles auf hohem Niveau!
Luftikus
11.11.2010, 22:11 Uhr
Ein guter Zug, der Rückzug!
Das war das Beste, was die Linken machen konnten. Denn Angriff nach vorn in die Schlagzeilen, Horchen was läuft und dann einen Gang zurück schalten. Den Sundhäusern haben Sie damit einen Gefallen getan, denn das Bürgerbegehren wäre nach Hinten losgegangen! Lasst das mal die Grünen machen, die finden bestimmt noch eine seltene Vogelart im Baugebiet.
NDHler
12.11.2010, 11:03 Uhr
Vermessen
Zum Thema Autohof hätte ich einen Vorschlag: Wie wäre es denn, wenn ein Vermessungsbüro mal die tatsächliche Fläche des künftigen Autohofes absteckt. Dabei kann auch die Gebäudebebauung markiert werden.

Ich behaupte mal, dass man erst dann über das Projekt diskutieren kann. In den vorliegenden Zeichnungen & Planungen erkennt man nur die Fläche des gesamten Gewerbegebietes aber nicht die eigentliche Autohoffläche.

Wo kommt die Ein- und Ausfahrt hin und wo die Tankstelle und wo stehen die LKWs. Vielleicht gibt es ja in der BI auch einen Mitarbeiter oder gar einen Inhaber eines solchen Büros, dann kann man das unter Umständen kostengünstig erledigen.
Totofino
12.11.2010, 23:27 Uhr
Im alten Bebauungsplan zu erkennen
Im alten Planungsentwurf sind die Anordnung der Gebäude, die Stellflächen, die Ein- und Ausfahrt der PKW's und LKW's klar zu erkennen, auch dass die Gebäude keinerlei Schutz bieten. Aber wie gesagt, das sind die alten Angaben.

Der neue Entwurf wird anders aussehen oder doch nicht (?), da die Koalition Pro Autohof bröckelt.

Das ist vieleicht auch gut so, denn die Sundhäuser sind gegen einen Autohof in jeglicher Größe so nah am Ort, es bleibt dabei.

MfG
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