Do, 14:27 Uhr
13.03.2003
Sandsäcke anschaffen
Nordhausen (nnz). Gestern trafen sich auf Einladung von Landrat Joachim Claus (CDU) Bürgermeister und Wehrführer der vom Hochwasser betroffenen Städte und Gemeinden des Landkreises Nordhausen. Dabei ging es um Analysen und Schlußfolgerungen.
In der knapp zweistündigen Veranstaltung, an der auch ein Vertreter des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen teilnahm, wurde das Einsatzgeschehen analysiert und notwendige Verbesserungen im Hochwasserschutz der Gemeinden und des Landkreises beraten. Das Landratsamt informierte über den Stand der Einrichtung des zentralen Lagers für Material und Ausrüstung, das der Freistaat in Nordhausen für die vier Nordkreise mit insgesamt 500.000 Euro finanziert. Auch wenn das Thüringer Innenministerium die Verfügungsgewalt über dieses Lager behält, kann künftig wesentlich schneller auf Einsatztechnik und Einsatzmaterial zurückgegriffen werden.
Das Landratsamt empfahl den Gemeinden, sich einen angemessenen Bestand an Sandsäcken anzuschaffen. Die Beschaffung soll zur Kostenminimierung zentral vom Landkreis vorgenommen werden. Bisher liegen Bestellungen für insgesamt 15.500 Stück vor. Nach einer kritischen aber sachlichen Diskussion konnte der Joachim Claus folgende Schlussfolgerungen ziehen:
Die Städte und Gemeinden erhalten vom Landkreis eine Empfehlung zur Zusammensetzung ihrer Einsatzleitungen. Die Einsatzleitungen der Gemeinden sind bei Hochwasserlagen ab der Alarmstufe 1 zu informieren. Der Landkreis informiert die Gemeinden über die veränderte Führungsstruktur bei Großschadenslagen und über die aktuellen Kommunikationsmöglichkeiten unter besonderen Bedingungen. Bei Hochwasserlagen sind Vertreter der unteren Umweltbehörde ständig in die Führungsstruktur aufzunehmen.
Die Gewässerunterhaltungsverbände sollen in ihrer Verantwortung im vorbeugenden Hochwasserschutz unterstützt werden. Abschließend sprach Claus allen Einsatzkräften der Feuerwehren, des THW und den zivilen Helfern ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit aus.
Autor: nnzIn der knapp zweistündigen Veranstaltung, an der auch ein Vertreter des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen teilnahm, wurde das Einsatzgeschehen analysiert und notwendige Verbesserungen im Hochwasserschutz der Gemeinden und des Landkreises beraten. Das Landratsamt informierte über den Stand der Einrichtung des zentralen Lagers für Material und Ausrüstung, das der Freistaat in Nordhausen für die vier Nordkreise mit insgesamt 500.000 Euro finanziert. Auch wenn das Thüringer Innenministerium die Verfügungsgewalt über dieses Lager behält, kann künftig wesentlich schneller auf Einsatztechnik und Einsatzmaterial zurückgegriffen werden.
Das Landratsamt empfahl den Gemeinden, sich einen angemessenen Bestand an Sandsäcken anzuschaffen. Die Beschaffung soll zur Kostenminimierung zentral vom Landkreis vorgenommen werden. Bisher liegen Bestellungen für insgesamt 15.500 Stück vor. Nach einer kritischen aber sachlichen Diskussion konnte der Joachim Claus folgende Schlussfolgerungen ziehen:
Die Städte und Gemeinden erhalten vom Landkreis eine Empfehlung zur Zusammensetzung ihrer Einsatzleitungen. Die Einsatzleitungen der Gemeinden sind bei Hochwasserlagen ab der Alarmstufe 1 zu informieren. Der Landkreis informiert die Gemeinden über die veränderte Führungsstruktur bei Großschadenslagen und über die aktuellen Kommunikationsmöglichkeiten unter besonderen Bedingungen. Bei Hochwasserlagen sind Vertreter der unteren Umweltbehörde ständig in die Führungsstruktur aufzunehmen.
Die Gewässerunterhaltungsverbände sollen in ihrer Verantwortung im vorbeugenden Hochwasserschutz unterstützt werden. Abschließend sprach Claus allen Einsatzkräften der Feuerwehren, des THW und den zivilen Helfern ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit aus.

