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Mi, 11:25 Uhr
12.03.2003

Weniger Abfall in Thüringen

Nordhausen (nnz). Im Jahr 2001 wurden insgesamt 2, 8 Millionen Tonnen Abfälle an die Thüringer Anlagen der Entsorgungswirtschaft geliefert, die entweder auf den Deponien beseitigt oder in Behandlungsanlagen verwertet wurden. Seit 1996, dem Jahr, in dem das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz in Kraft getreten ist, hat sich dieses Aufkommen um 765.000 Tonnen verringert. Weitere Details wie immer in Ihrer nnz.


1 247 Tausend Tonnen Abfälle wurden auf Deponien beseitigt. Der Anteil der deponierten Siedlungsabfälle lag mit 694 Tausend Tonnen um 6,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Verwertet wurden 737 Tausend Tonnen in Kompostierungsanlagen und weitere 833 Tausend Tonnen in Bodenbehandlungs-, Schredder- oder Autoverwertungsanlagen. Im Jahr 2001 wurden insgesamt 2 817 Tausend Tonnen Abfälle an die Thüringer Anlagen der Entsorgungswirtschaft geliefert. Seit 1996, dem Jahr, in dem das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz in Kraft getreten ist, hat sich dieses Aufkommen um 765 Tausend Tonnen verringert. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus dem wesentlich geringerem Umfang der Bauabfälle (Rückgang um 1 126 Tausend Tonnen). Häusliche und gewerbliche Siedlungsabfälle machten mit 1 439 Tausend Tonnen mehr als die Hälfte der an die Entsorgungsanlagen gelieferten Abfälle aus.

An die 30 Thüringer Deponien wurden 1 247 Tausend Tonnen Abfälle angeliefert, die zu nahezu 100 Prozent aus Thüringen stammten. Wie das Thüringer Landesamt mitteilt, reduzierte sich die Menge der Abfälle, die zur Beseitigung bestimmt war, um 110 Tausend Tonnen gegenüber dem Jahr 2000. 21 Deponien haben Siedlungsabfälle entgegen genommen. Mit 694 Tausend Tonnen reduzierte sich die deponierte Siedlungsabfallmenge zum Jahr zuvor um48 Tausend Tonnen bzw. 6,5 Prozent. Umgerechnet entspricht das einem Wert von 287 Kilogramm je Einwohner im Jahr 2001, gegenüber 304 Kilogramm im Jahr zuvor. Bundesweit wurden im Jahr 2000 durchschnittlich 311 Kilogramm Siedlungsabfälle je Einwohner beseitigt.

Deutlich fiel der Rückgang der deponierten „Abfälle mineralischen Ursprungs sowie Bauabfälle“ aus. Wurden 1996 noch 1 520 Tausend Tonnen abgelagert, verringerte sich die Menge über 403 Tausend Tonnen im Jahr 2000 auf 354 Tausend Tonnen im Jahr 2001. Für diese Abfallart ist sowohl ein Rückgang der Gesamtmenge als auch der Trend von der Deponierung zur Aufbereitung und Wiederverwertung erkennbar.

In 151 Behandlungsanlagen wurden 1 570 Tausend Tonnen der unterschiedlichsten Abfälle aufbereitet, darunter in 46 Thüringer Kompostierungsanlagen 737 Tausend Tonnen. Die kompostierte Abfallmenge stieg seit 1996 um 212 Tausend Tonnen und stammte wie in den Jahren zuvor zu annähernd 60 Prozent aus anderen Bundesländern. 369 Tausend Tonnen der an Kompostierungsanlagen verbrachten Menge zählt zu den Siedlungsabfällen.

Weitere 833 Tausend Tonnen Abfälle wurden in Bodenbehandlungs-, Schredder- oder Autoverwertungsanlagen für die Verwertung aufbereitet, die zu 55 Prozent aus anderen Bundesländern stammen. Auch in diesen Anlagen wurden Siedlungsabfälle verarbeitet. Von den 376 Tausend Tonnen stammten fast 100 Tausend Tonnen nicht aus Thüringen.
Autor: nnz

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