Di, 07:41 Uhr
02.11.2010
Handballer mit Punktgewinn
Für den Nordhäuser begann der Sonntag mit Hiobsbotschaften. Neben Andre Elster, Christan Müller und Marcel Effenberg fielen auch noch Christian Flötling und Sebastian Kreutz aus. Somit führ der Südharzexpress stark ersatzgeschwächt nach Bad Langensalza...
Die Gastgeber, selbst mit voller Bank, demonstrierten mit den ersten beiden Treffern gleich ihre Ambitionen. Die Nordhäuser abgeklärt hielten dagegen und erzielten beim 3:3 den Ausgleich. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt spürte man bei den THC Spielern eine gewisse Ungeduld. Sie wollten eine frühe Vorentscheidung gegen die kleine Schar Nordhäuser erzielen. Der THC bekam das Spiel aber nicht unter Kontrolle, im Gegenteil. Nach kurzem Schlagabtausch kassierten sie bei eigner 7:6 Führung gleich vier Treffer in Folge und rannten plötzlich einem 7:10 Rückstand hinterher.
Leider wiederholte sich das Kunststück auch auf THC Seite. Somit wurde beim Stand von 10:10 der Schlussspurt der ersten Halbzeit eingeläutet. Den erbitterten Kampf auf dem Parkett konnte aber keine Seite für sich entscheiden. So erfolgte der Kabinengang beim 15:15 Unentschieden.
Auch nach der Pause blieb die Begegnung lange offen. Der THC hoffte, dass den Nordhäusern angesichts ihrer dünn besetzten Bank irgendwann die Luft ausgeht. Diese jedoch hielten mit großem Kampfgeist dagegen. Auch von einem 19:24 Rückstand ließen sie sich nicht schocken. Sie versenkten fünf Treffern in Folge im Kasten der Hausherren zum 24:24 Ausgleich. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft machte es möglich. Nach den knappen Niederlagen der letzten Spiele wollten sie mindestens einen Punkt aus der Salzahalle mitnehmen.
Doch die Hausherren legten noch einmal kurz vor Schluss gefährlich zum 26:24 vor. Aber auch diesen Vorsprung konnten sie nicht über die Ziellinie retten. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem 26:26 unentschieden.
Für die NSV Spieler war der Punktgewinn gegen den Tabellensechsten wie ein gefühlter Sieg. Überglücklich lagen sich Spieler und Trainer am Ende in den Armen. Ein Mannschaftserfolg an dem alle Spieler ihren Anteil hatten. Dabei verwandelten Steffan Fuhrmann (11) und Mathias Thiele (7) die meisten Zuspiele ihrer Mitspieler.
Sören Ahlert/ Kay Näther / Steffan Fuhrmann 11/ Andreas Ramonat/ Thomas Riemekasten 4/ Martin Stritzel 3/ Matthias Thiele 7/ Michael Spieß 1/ Marco Holznagel
Frank Ollech
Autor: nnzDie Gastgeber, selbst mit voller Bank, demonstrierten mit den ersten beiden Treffern gleich ihre Ambitionen. Die Nordhäuser abgeklärt hielten dagegen und erzielten beim 3:3 den Ausgleich. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt spürte man bei den THC Spielern eine gewisse Ungeduld. Sie wollten eine frühe Vorentscheidung gegen die kleine Schar Nordhäuser erzielen. Der THC bekam das Spiel aber nicht unter Kontrolle, im Gegenteil. Nach kurzem Schlagabtausch kassierten sie bei eigner 7:6 Führung gleich vier Treffer in Folge und rannten plötzlich einem 7:10 Rückstand hinterher.
Leider wiederholte sich das Kunststück auch auf THC Seite. Somit wurde beim Stand von 10:10 der Schlussspurt der ersten Halbzeit eingeläutet. Den erbitterten Kampf auf dem Parkett konnte aber keine Seite für sich entscheiden. So erfolgte der Kabinengang beim 15:15 Unentschieden.
Auch nach der Pause blieb die Begegnung lange offen. Der THC hoffte, dass den Nordhäusern angesichts ihrer dünn besetzten Bank irgendwann die Luft ausgeht. Diese jedoch hielten mit großem Kampfgeist dagegen. Auch von einem 19:24 Rückstand ließen sie sich nicht schocken. Sie versenkten fünf Treffern in Folge im Kasten der Hausherren zum 24:24 Ausgleich. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft machte es möglich. Nach den knappen Niederlagen der letzten Spiele wollten sie mindestens einen Punkt aus der Salzahalle mitnehmen.
Doch die Hausherren legten noch einmal kurz vor Schluss gefährlich zum 26:24 vor. Aber auch diesen Vorsprung konnten sie nicht über die Ziellinie retten. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem 26:26 unentschieden.
Für die NSV Spieler war der Punktgewinn gegen den Tabellensechsten wie ein gefühlter Sieg. Überglücklich lagen sich Spieler und Trainer am Ende in den Armen. Ein Mannschaftserfolg an dem alle Spieler ihren Anteil hatten. Dabei verwandelten Steffan Fuhrmann (11) und Mathias Thiele (7) die meisten Zuspiele ihrer Mitspieler.
Sören Ahlert/ Kay Näther / Steffan Fuhrmann 11/ Andreas Ramonat/ Thomas Riemekasten 4/ Martin Stritzel 3/ Matthias Thiele 7/ Michael Spieß 1/ Marco Holznagel
Frank Ollech

