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Fr, 16:21 Uhr
29.10.2010

Die spannendste Zeit

Was sind schon 20 Jahre? Historisch betrachtet ein kurzer Wimpernschlag. Für uns Normalos rund ein Viertel des ganzen Lebens. Für einen Nordhäuser die wohl spannendste Zeit seines Lebens. Bis jetzt...


20 Jahre am Markt (Foto: nnz) 20 Jahre am Markt (Foto: nnz) Axel Heck feierte heute mit Gästen und seinen Mitarbeitern das 20jährige Firmenjubiläum. Im Jahr 1990 begann die Geschichte, damals mit dem Kauf einer Immobilie in Nordhausen-Salza. Viel ist über den kleinen Mann mit den großen Ideen in dieser Zeitung schon geschrieben worden. Und da Heck nicht gerade der Freund pathetischer Worte ist - sei hier kurz zusamengefasst: Seit 1990 hat er rund 25 Millionen Euro investiert. Mit einer Ausnahme - eine Wohnanlage in Halle/Sa. - alles in seiner Heimatstadt.

20 Jahre am Markt (Foto: nnz) 20 Jahre am Markt (Foto: nnz)

Axel Heck hatte sich für den heutigen Empfang eine kurze Rede notiert, er berichtete vom unternehmerischen Werdegang, von Erfolgen, Rückschlägen und einer Niederlage - dort, wo heute gefeiert wurde. Am Taschenberg. Erst Brauerei, jetzt Zuhause für fast 200 Studenten der benachbarten Fachhochschule. Axel Heck dankte seiner Familie, dem Stadtrat, seinen Mitarbeitern, den vielen Partnern in den 20 Jahren.

Die Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) wiederum hob hervor, dass Axel Heck seine begonnenen Investitionen in Nordhausen auch beendet habe, und das in einer hohen Qualität. So haben seinen Unternehmen in den zurückliegenden 20 Jahren auch zur Entwicklung des Stadtbildes beigetragen
Autor: nnz

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Kommentare
Kumpel
29.10.2010, 17:42 Uhr
super
wer kann , der kann !
TeeEff
29.10.2010, 20:54 Uhr
Und zu welchem Preis?
Für alle dies mal interessiert: So eine 15m² Einzelzimmer in der neuen Studentensiedlung kostet wohl 275 Eur. Okay warm incl. Internet. Sind aber 18,33 EUR je Quadratmeter!
Vielleicht hat ja jemand die üblichen Vergleichsmieten zu Hand...irgendwo um die 4 Euro nochwas...und selbst wenn man eine 2. Miete für Nebenkosten ansetzt...
Dünny26
30.10.2010, 16:04 Uhr
man sollte auch berücksichtigen was Heck da Investiert hat...
da lebst du in so einen Zimmer richtig gut, weil Strom mit drin ist, du hast eine Einbauküche, Fußbodenheizung, und, und, und....
übrigens liegt keine Wohnung mehr in NDH bei 4 euro (kalt)
Motte83
30.10.2010, 18:05 Uhr
Qualität eben
Es handelt sich hier auch nicht um eine Warmmiete, sondern Inklusivmiete. Inklusiv Hausmeisterdienst, Winterdienst, Strom, Heizung, Internet und Treppenhausreinigung. Jedes Zimmer hat auch eine eigene Nasszelle und Nachzahlungen für Nebenkosten sind ausgeschlossen. Ich finde den Preis zwar nicht billig, aber für die Leistung angemessen. Wer sparen will, kann ja Alternativen suchen.Das günstigste Zimmer liegt übrigens bei 250,- Euro.

Auch bei der WBG gibt es diese Inklusivmietverträge. Da kann man z.B. für 200,- in der Sundhäuser Straße in der Platte wohnen. Das Bad teilt man sich zu dritt. Es muss jeder abwägen und für sich entscheiden. Aber ohne Menschen wie Axel Heck, hätte Nordhausen einige baufällige Häuser mehr.

Also von mir ein Dankeschön und Glückwunsch zum 20-jährigen Firmenbestehen.
NDHler
30.10.2010, 19:03 Uhr
Danke Charlie!
Glückwunsch zum 20jährigen Charlie! In Nordhausen ist man stolz darauf, dass sich so einer wie du für unsere Stadt einsetzt. Einige tolle Projekte hast du schon auf die Beine gestellt und ich bin schon auf die nächsten gespannt. Mach weiter so!
liamka
30.10.2010, 20:29 Uhr
Man muß auch gönnen können..
niemand wird doch wohl gezwungen, dort einzuziehen, warum also gleich wieder dieser Hinweis auf die Miethöhe?

Was hat das mit dem 20-Jährigen zu tun?

Den Neidern möchte ich nur eines mit an die Hand geben, jeder hatte die Chance, Gleiches zu tun, wenige haben sie genutzt und diesen gönne ich ihren Erfolg.

Herzlichen Glückwunsch zum 20.
Luftikus
30.10.2010, 21:49 Uhr
Charlie / Nordhausen ist Stolz auf Dich
Lieber Charlie, es ist eine super Leistung, die Du in den 20 Jahren vollbracht hast. Natürlich bist Du in 20 Jahren allmählich gewachsen, nicht immer lagen die Hürden niedrig. Natürlich hätten wir Nordhäuser auch gern wieder ein eigenes Bier gehabt, aber man kann nicht alles haben. Vielleicht traut sich ein Nordhäuser Braumeister doch noch ran. Mach weiter so!
Für Kritiker: Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommst Du umsonst!
ndhberliner
30.10.2010, 23:02 Uhr
Weiterhin alles Gute
Hatte schon die Möglichkeit, bei dem ein oder anderen Projekt mitzuwirken. Mach weiter so. Ist auf jeden Fall gut fürs Stadtbild.
stimme-der-wahrheit
31.10.2010, 11:26 Uhr
Respekt
Es fing mal in der Hauptstraße in Salza an! Respekt zolle ich dir Charlie, weil du Einer bist, der was tut für seine Heimatstadt und nicht nur redet, Risiken eingehst und daraus auch sichtbar etwas machst. Ich wünsche dir bei Deinen weiteren Projekten weniger bürokrotische Hürden und viel Erfolg. Weiter so!
TeeEff
31.10.2010, 15:29 Uhr
Lieber Logix,
lange keinen Mietvertrag mehr abgeschlossen?
Bis auf Strom und Wasser sind die von ihnen aufgeführten Kosten in der Warmmiete üblicher Weise mit drin.

Auch das die Vergleichsmiete (kalt) regelmäßig nur bei 75% der lokal üblichen liegt scheint einigen entfallen.
Selbst aber wenn wir diese 100% annehmen und verdoppelt bleibt noch 1/3tel höhere Betrag übrig.

Wenn man sich auf der Seite dann mal die Multi-Wohnklos-mit-Gemeinschaftsraum-Aufteilung und Gruppenküche ansieht, aua!

Übrigens die günstigsten kommen 260,- nicht 250,- kann man problemlos auf der Heck-Seite ermitteln.

Aber der Herr Keck macht das sicher alles nur aus Nächstenliebe und nicht weil er ein knallhart kalkulierender Unternehmer ist.

Und wie lief dieses Heckmeck mit der Brauerei, dem heutigen Standort, eigentlich nochmal genau?
TeeEff
31.10.2010, 15:54 Uhr
Hochmoderne Fußbodenheizung
wie die Römer vor 2000 Jahren...

Aber mal im ernst: Die Gebäude mit 128 (nicht fast 200!) Studentenzimmern wurden nach KfW55 Energie-Effizienzstandard gebaut. Also mit Förderung durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit Top-Konditionen.
Zur Erfüllung der Bedingungen setzt man auf Heizungen, die mit recht niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten und man braucht daher größere "Heizkörper"-Flächen, deswegen setzt man hier meist Fußbodenheizungen ein.

Interessant wäre mal die konkreten Kosten pro Wohneinheit zu wissen, da man dann berechnen könnte ab wann es sich, mit Tilgungszuschuss und allem, lohnt und sehen kann, warum dafür eine eigene GmbH nötig war.
Beate
31.10.2010, 16:04 Uhr
Keiner wird gezwungen
Keiner wird gezwungen da einzuziehen. Alles freiwillig. :-)
Motte83
31.10.2010, 16:12 Uhr
Komfort ist Ansichtssache
Lieber TeeEff...
Internet, Treppenhausreinigung, und Winterdienst sind keineswegs übliche Inklusivleistungen. Sehr wohl aber bei Inklusivverträgen, wie sie bei studentischem Wohnen üblich sind.

Ich möchte mich aber hier auch nicht darüber streiten. Kaum ein Unternehmer handelt aus reiner Menschenliebe, da haben Sie sicher recht.

Hier geht es darum, dass ein Unternehmer 20 Jahre am Markt besteht, das Stadtbild positiv prägt und Arbeitsplätze erhält. Natürlich verdient er damit auch Geld, aber das ist völlig okay. Also nochmal: Viel Erfolg für die nächsten 20 Jahre, lieber Axel Heck.
TeeEff
31.10.2010, 18:04 Uhr
Viel interessantere Frage:
Warum muss das in Nordhausen mit seiner tollen Regenerative Energien unterrichtenden FH ein Privater machen? Warum läuft so etwas nicht über die SWG z.B., oder gar über eine Anstalt Öffentlichen Rechts wie Studentenwerk, so wie das an anderen Unis der Umgebung möglich ist?

Vor allem hätte man da ja wirklich was schickes nullemissionsmäßiges hinstellen können, damit wirklich Nachhaltigkeitsinteresse demonstrieren können, sicherlich auch Industriepartner für so ein Projekt gewinnen und für den Standort der FH werben können.

Aber in Nordhausen führt man ja lieber eine Zweitwohnsitzsteuer ein.
TeeEff
31.10.2010, 18:34 Uhr
Keiner wird gezwungen...
aber für die Studenten ist sonst kaum wirklich angepasster, sanierter und bezahlbarer Wohnraum im Laufbereich der FH verfügbar. Man hat ja auch gut "zurückgebaut" und dem Wachstum und den Notwendigkeiten einer gescheiten Hochschule keine Rechnung getragen

Der liebe Sachzwang halt, aber keiner wird gezwungen...

Ist etwa so wie, dass die FH selbst oft nicht gescheit saniert ist, Fenster aus den 60ern hat, Putz von den Decken fällt, sanitär teilweise Zumutung ist, massiv Energie verschwendet, mit Hörsaalbänken aus den 50/60ern bestuhlt ist, die den im Duchschnitt gewachsenen Menschen keine Rechenschaft tragen und lichttechnisch in Hörsäalen und Seminarräumen die Katastrophe sind.

Über neue Hörsaalbänken in einem Saal, mit Klapptischen die so steil sind, dass dauernd alles runterfällt, weil man an einer unteren Abschlussleiste gespart hat usw.

Ausreichend beleuchtete Arbeitsplätze, wie auch getrennt von Beamerreflexionsfläche beleuchtbare Nebenschreibtafeln und generell ordentlich beleuchtete Tafeln, halte ich ja für eine Kernkompetenz!

Bis hin zum generellen Raummangel, der oft zwingt Veranstaltungen auch noch auf 19:30-20:45 Uhr zu legen und "WLAN im Audimax? Spielerei! Braucht kein Mensch!"-Ansichten red ich gar nicht mehr, wie auch nicht über absolut fehlende Barrierefreiheit.

Vielleicht fällt das aber auch nur auf, wenn man mal an anderen Hochschulen in Thüringen, Deutschland oder gar im Ausland war, sonst erkennt man die Mängel vielleicht gar nicht - wobei ich der Meinung bin, dass es zumindest für Arbeitsplatzbeleuchtung DIN Normen gibt und man die nicht nur projektieren, sondern auch abschliessend überprüfen sollte - nicht das man Energiesparlampen einsetzt und ups..."ist aber dunkel hier"-Effekte hat.
Georg66
31.10.2010, 21:54 Uhr
Die Fachhochschule.....
im realen Sozialismus würde noch ganz anders aussehen. Da hätten die Genosen der SED bis zum heutigen Tage nicht nur nichts an der Einrichtung gemacht, sondern gar nichts.

Aus noch weniger noch mehr machen hieß doch die Devise, damit noch mehr Panzer gebaut werden konnten. Alles nach Berlin schieben, damit dort der heile Sozialismus den Ost-Berliner vorgespielt werden konnte und in der DDR Provinz bröckelte der Putz von den Wänden.

Obst und Gemüse nur unter dem Ladentisch und mit "Beziehungen" usw. Nein mein lieber Herr TeeEff, so einfach geht das nicht, mit Geschichte fälschen.
In 20 Jahren kann man nicht 61 vermurxte Jahre gradebügeln. Das schafft auch eine gesunde Demokratie nicht.
98maschr
31.10.2010, 22:13 Uhr
Von welcher FH reden Sie?
Bei allem nötigen Respekt, auch wenn (noch) nicht alles Gold ist was glänzt an der FH, aber Ihre Darstellung der FH ist ist einfach nur falsch und widerwärtig.

Da fällt also Putz von der Decke runter, die Sanitäranlagen sind eine Zumutung und im AudiMax gibts kein W-Lan...ich möchte Sie ja nicht als Lügner titulieren, aber bleiben Sie zumindest einmal bei der Wahrheit.

An der FH kann man richtig gut studieren, wenns Probleme gibt kann man sogar immer zum Kanzler oder Präsidenten. Versuchen sie sowas mal an anderen Hochschulen. Und 19:30 eine Vorlesung, um Gottes Willen, das gibts bestimmt an keiner anderen Hochschule in Deutschland - wie kann man hier sowas nur machen.

Ich find die neuen Wohnungen im übrigen recht schick, habe sie mir letzte Woche mal angesehn. Ist natürlich kein Vergleich zu einer Kommune wie in der Wiedigsburg, aber manchen Leuten gefällts eben so :)
Beate
01.11.2010, 05:56 Uhr
Warum zurück gebaut?
Die spannenden Fragen beim Rückbau in Nordhausen sind doch: Warum wurden SWG und WBG erst „gebeten“ Rückbau zu betreiben und warum wurde kurze Zeit später von den selben Entscheidern diese Studentensiedlung genehmigt?

Der abgerissene WBG Block war durchaus in Laufweite zur FH und so richtig darum geschlagen das Ding weg zu reissen hat die WBG sich wohl nicht. ;-) Aber da gab es wohl einen größeren Plan.
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