Mi, 18:25 Uhr
27.10.2010
Erfolgreich: Zwei Jahre PROJob
Es muss sich noch viel bewegen zum Thema. Dies zeigte die Integrationsmesse am vergangenen Samstag in der Wiedigsburghalle. Dazu Anmerkungen von einem der Organisatoren...
Bei dieser Fachmesse, initiiert von der LIFT gGmbH in Zusammenarbeit mit der Initiative PROJob Nordthüringen und dem Integrationsbeirat des Landkreises Nordhausen ging es den Akteuren aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt um Perspektiven für die Integration in den neuen Bundesländern und, neben dem fachlichen Austausch, um eine Bündelung und Koordinierung der Aktivitäten.
Seit fast zwei Jahren arbeitet die Initiative PROJob Nordthüringen, in der LIFT, die beiden Vereine Starthilfe Sondershausen und Kreisjugendring Kyffhäuserkreiskreis sowie die Landratsämter Nordhausen und Kyffhäuserkreis vertreten sind, daran, berufliche Perspektiven für Zuwanderer zu erschließen – mit Erfolg. Philip Egbune, LIFT-Mitarbeiter innerhalb des Projektes PROJob, erklärt, das vorrangig die Hilfe zur Selbsthilfe zum Erfolg führt. Die Hürden für einen beruflichen Einstieg von Zuwanderern liegen hauptsächlich in der Sprache, der Anerkennung beruflicher Abschlüsse und bei den potentiellen Arbeitgebern. Dort, bei den Arbeitgebern, herrscht sehr viel Unsicherheit, so Egbune.
Aufklärung und das Ausräumen von rechtlichen Hürden und bürokratischen Schwierigkeiten sind seiner Ansicht entscheidend. Nur so ist ihnen die Angst zu nehmen, die sie von einer Einstellung von Arbeitnehmern mit Migrationhintergrund abhält. Komplexe Sachverhalte im Bleiberecht, mit Arbeits- und Aufenthalterlaubnis, überfordern die Entscheidungsträger in den Firmen. An diesem Punkt setzt PROJob an und schafft Aufklärung. Sprachkurse schaffen eine der wichtigsten Grundkompetenzen, um Zuwanderer auf den hiesigen Arbeitsmarkt vorzubereiten. LIFT kümmert sich innerhalb des Netzwerkes um diese wichtigen Faktoren, tritt als Vermittler mit Behörden und Arbeitgebern in Aktion.
Die Integrationsmesse bedeutet einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Denn es gilt miteinander zu kommunizieren, Strukturen, Netzwerke aufzubauen und Maßnahmen zu koordinieren, um eine effektive Integration überhaupt zu ermöglichen. Die Akteure, die sich um Integration bemühen, schaffen häufig parallele Angebote, ohne voneinander zu wissen. Jetzt sind sie miteinander und mit politischen Entscheidungsträgern im Gespräch.
Autor: nnzBei dieser Fachmesse, initiiert von der LIFT gGmbH in Zusammenarbeit mit der Initiative PROJob Nordthüringen und dem Integrationsbeirat des Landkreises Nordhausen ging es den Akteuren aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt um Perspektiven für die Integration in den neuen Bundesländern und, neben dem fachlichen Austausch, um eine Bündelung und Koordinierung der Aktivitäten.
Seit fast zwei Jahren arbeitet die Initiative PROJob Nordthüringen, in der LIFT, die beiden Vereine Starthilfe Sondershausen und Kreisjugendring Kyffhäuserkreiskreis sowie die Landratsämter Nordhausen und Kyffhäuserkreis vertreten sind, daran, berufliche Perspektiven für Zuwanderer zu erschließen – mit Erfolg. Philip Egbune, LIFT-Mitarbeiter innerhalb des Projektes PROJob, erklärt, das vorrangig die Hilfe zur Selbsthilfe zum Erfolg führt. Die Hürden für einen beruflichen Einstieg von Zuwanderern liegen hauptsächlich in der Sprache, der Anerkennung beruflicher Abschlüsse und bei den potentiellen Arbeitgebern. Dort, bei den Arbeitgebern, herrscht sehr viel Unsicherheit, so Egbune.
Aufklärung und das Ausräumen von rechtlichen Hürden und bürokratischen Schwierigkeiten sind seiner Ansicht entscheidend. Nur so ist ihnen die Angst zu nehmen, die sie von einer Einstellung von Arbeitnehmern mit Migrationhintergrund abhält. Komplexe Sachverhalte im Bleiberecht, mit Arbeits- und Aufenthalterlaubnis, überfordern die Entscheidungsträger in den Firmen. An diesem Punkt setzt PROJob an und schafft Aufklärung. Sprachkurse schaffen eine der wichtigsten Grundkompetenzen, um Zuwanderer auf den hiesigen Arbeitsmarkt vorzubereiten. LIFT kümmert sich innerhalb des Netzwerkes um diese wichtigen Faktoren, tritt als Vermittler mit Behörden und Arbeitgebern in Aktion.
Die Integrationsmesse bedeutet einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Denn es gilt miteinander zu kommunizieren, Strukturen, Netzwerke aufzubauen und Maßnahmen zu koordinieren, um eine effektive Integration überhaupt zu ermöglichen. Die Akteure, die sich um Integration bemühen, schaffen häufig parallele Angebote, ohne voneinander zu wissen. Jetzt sind sie miteinander und mit politischen Entscheidungsträgern im Gespräch.

