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Di, 10:17 Uhr
04.03.2003

Nach dem Zuschlag viele Gespräche

Nordhausen (nnz). Der Zuschlag für das neue Einkaufszentrum am Nordhäuser Pferdemarkt wurde erteilt. nnz sprach heute mit dem Investor über seine Vorstellungen, vor allem aber über das Innenleben der „Nordhäuser Arkaden“. Bei aller Euphorie gibt es aber auch noch Probleme zu lösen...


Blick Dennis S. Rossing erfuhr aus der nnz vom Verkaufszuschlag des Grundstückes und war natürlich hoch erfreut. Die Entscheidung habe nicht nur deutlich gemacht, dass die Rosco-Unternehmensgruppe ein tragfähiges Konzept vorgelegt habe, sondern auch den in der Rolandstadt mit der Südharz-Galerie begonnenen Weg weitergehen könne. Die derzeitige Planungsvariante sieht als Ankermieter einen großflächigen Lebensmittelmarkt vor. Weitere Säulen sollen ein Textilbereich, ein Spezial-Warenhaus für Haushalts- und Drogeriewaren und eventuell ein Markt für „braune und weiße“ Waren sein. Hinzu gesellen werden sich Fachgeschäfte und gehobene Gastronomie. Nach den bisherigen Planungen können die zukünftigen Parkdecks bis zu 300 Fahrzeuge aufnehmen.

Was den Entwürfen beider Anbieter (siehe nnz) zu entnehmen war ist die Tatsache, dass die Planungen auch den Erwerb von Wohnfläche, sprich den Abriß der Plattenbauten neben der ehemaligen Polizeidirektion vorsehen. Da stehen der Unternehmensgruppe aus Bad Hersfeld also noch Gespräche mit der SWG und der WBG ins Haus.

Grundsätzlich sei die WBG für eine architektonische Aufwertung dieses innerstädtischen Bereiches. Seitens der Genossenschaft wird ein Verkauf der Fläche und der Immobilien erwägt, zusätzlich müsse der Käufer eine Umzugshilfe für die Mieter der 20 Wohnungen anbieten. Den Mietern in diesem Bereich könnten als Ausweich Wohnungen am Pferdemarkt 2 bis 8 angeboten werden. Diese werden gegenwärtig saniert.

Die SWG habe bereits die betroffenen Mieter informiert, sagte Geschäftsführerin Carola Franke der nnz. Hier sehe man die künftigen Verhandlungen ähnlich wie bei der WBG und plädiere für eine angemessene finanzielle Entschädigung, wenn die Plattenbauten verschwinden sollten. Ihren betroffenen Mieter wolle die SWG Wohnungen im innerstädtischen Bereich anbieten, zum Beispiel käme die Rautenstraße in Frage.

Sollten die Gespräche mit der SWG und der WBG zu keinem Ergebnis kommen, dann müsse eine kleinere Variante geplant werden, so Dennis S. Rossing. Das könne aber nicht das Ziel sein, denn die Magnetwirkung eines großen Zentrums sei um ein vielfaches größer als die kleine Variante.

Die „Große“ würde ein Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro haben. Davon könne in erster Linie die regionale Wirtschaft profitieren. Übrigens, so Rossing zur nnz, habe der damalige Thüringer Finanzminister Trautvetter bei der Eröffnung der Galerie in Sondershausen die Bad Hersfelder für die Einbindung hiesiger Unternehmen in den Bau gelobt. Auch das sollte der Unternehmensgruppe eine Verpflichtung sein.
Autor: nnz

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