Di, 10:33 Uhr
04.03.2003
Auftakt zum gemeinsamen Schulprojekt
Nordhausen (nnz). Wie bereits im Vorfeld in der nnz zu erfahren, werden ab dem kommenden Schuljahr die Staatliche Grundschule Käthe Kollwitz und die Staatliche Regelschule Nord ein gemeinsames Schulprojekt im Schulgebäude der Wilhelm-Nebelung-Straße umsetzen. Wie der Wille des Stadtrates in der Praxis umgesetzt werden soll, das hat die nnz erfahren.
Dazu fand gestern eine Auftaktveranstaltung beider Schulen mit dem Schulträger in der Aula der Käthe-Kollwitz-Schule statt. Das Ziel ist die Einrichtung einer betreuenden Grund- und Regelschule. Diese soll ein gesundheitsförderndes und sozialpädagogisches Profil erhalten.
Konkret heißt das, dass die begonnene Arbeit der Grundschule im Regelschulbereich fortgeführt wird. Somit sei der Übergang von der Grund- in die Regelschule fließender als bisher, sagte die KKS-Schulleiterin Angelika Becker der nnz. Der 90-Minuten-Rhythmus wird in beiden Schulen den Vormittag bestimmen, aufgelockert wird er durch eine sportliche Betätigung in den größeren Pausen. Der natürliche Wechsel zwischen Belastung und Entspannung sei somit ein wesentlicher Bestandteil des Schultages.
Eine bewusste Erziehung zur Toleranz soll dadurch gewährleistet werden, dass ältere Schüler Verantwortung für jüngere und schwächere Kinder zum Beispiel in folgenden Bereichen übernehmen:
Lernpatenschaften
altersübergreifende Arbeitsgemeinschaften
Arbeit am Computer
Durchführung gemeinsamer schulischer Veranstaltungen
Weiterführung des Integrationsprojektes Klassen des Föderzentrums erwerben in der Regelschule ihren Abschluss
Mit verschiedenen Kooperationspartnern sind wir in der Lage, den Schülern eine positive Gesundheitseinstellung zu vermitteln. Dazu gibt es beginnend ab Klasse 1 bis zur 10. Klasse verschiedene aufeinander aufbauende Projekte, an denen sich beide Schulen beteiligen und städtische Unterstützung erfahren, erläutert Becker.
Angedacht seien die Erweiterung der Lernwerkstätten zur selbständigen Freiarbeit für Schüler, die Einbeziehung außerschulischer Träger und Personen in die Nachmittagsbetreuung, eine Hausaufgabenbetreuung und Förderung durch pädagogische Fachkräfte
Bewährte schulische Strukturen werden beibehalten, damit ist unter anderem die Hortbetreuung gemeint. Für Anfragen stehen die Pädagogen der beiden Schulen selbstverständlich zur Verfügung. Über weitere Vorschläge und Angebote ist man sehr erfreut: 03631-982005 oder 03631-894349
Autor: nnz
Dazu fand gestern eine Auftaktveranstaltung beider Schulen mit dem Schulträger in der Aula der Käthe-Kollwitz-Schule statt. Das Ziel ist die Einrichtung einer betreuenden Grund- und Regelschule. Diese soll ein gesundheitsförderndes und sozialpädagogisches Profil erhalten.Konkret heißt das, dass die begonnene Arbeit der Grundschule im Regelschulbereich fortgeführt wird. Somit sei der Übergang von der Grund- in die Regelschule fließender als bisher, sagte die KKS-Schulleiterin Angelika Becker der nnz. Der 90-Minuten-Rhythmus wird in beiden Schulen den Vormittag bestimmen, aufgelockert wird er durch eine sportliche Betätigung in den größeren Pausen. Der natürliche Wechsel zwischen Belastung und Entspannung sei somit ein wesentlicher Bestandteil des Schultages.
Eine bewusste Erziehung zur Toleranz soll dadurch gewährleistet werden, dass ältere Schüler Verantwortung für jüngere und schwächere Kinder zum Beispiel in folgenden Bereichen übernehmen:
Lernpatenschaften
altersübergreifende Arbeitsgemeinschaften
Arbeit am Computer
Durchführung gemeinsamer schulischer Veranstaltungen
Weiterführung des Integrationsprojektes Klassen des Föderzentrums erwerben in der Regelschule ihren Abschluss
Mit verschiedenen Kooperationspartnern sind wir in der Lage, den Schülern eine positive Gesundheitseinstellung zu vermitteln. Dazu gibt es beginnend ab Klasse 1 bis zur 10. Klasse verschiedene aufeinander aufbauende Projekte, an denen sich beide Schulen beteiligen und städtische Unterstützung erfahren, erläutert Becker.
Angedacht seien die Erweiterung der Lernwerkstätten zur selbständigen Freiarbeit für Schüler, die Einbeziehung außerschulischer Träger und Personen in die Nachmittagsbetreuung, eine Hausaufgabenbetreuung und Förderung durch pädagogische Fachkräfte
Bewährte schulische Strukturen werden beibehalten, damit ist unter anderem die Hortbetreuung gemeint. Für Anfragen stehen die Pädagogen der beiden Schulen selbstverständlich zur Verfügung. Über weitere Vorschläge und Angebote ist man sehr erfreut: 03631-982005 oder 03631-894349

