Do, 13:37 Uhr
27.02.2003
Selbstbeschäftigung
Nordhausen (nnz). Im Landratsamt an der Behringstraße macht sich die Angst um Arbeitsplätze breit. Der Kreistag lässt nicht locker. Personalkosten sollen reduziert werden. Trotzdem bleibt noch Zeit für andere Beschäftigungen, zum Beispiel mit Gerüchten.
Eigentlich soll, so sagt der Volksmund, der Büroschlaf äußerst gesund sein. Nicht nur in der Kreisverwaltung. Da aber geht es jetzt hausintern um den Büro-Beischlaf. Vielleicht nicht immer gesund, dafür aber umso aufregender. Auch wenn es sich um ein Gerücht handelt. Mit einem solchen muß sich jetzt selbst der Personalrat beschäftigen.
Der erhielt in dieser Woche – wie viele andere Mitarbeiter der Behörde - eine interne Mail. Deren Absenderin schreibt folgendes: ...mir ist in den letzten Tagen herangetragen worden, dass das Gerücht, welches sich im Moment in unserem Hause im Umlauf befindet, mit meinem Namen in Verbindung gebracht wird. Es gibt also ein Gerücht. Da soll nämlich die Mail-Schreiberin einen Herrn X. und eine Frau Y. in irgendwelchen zweideutigen Stellungen erwischt haben. Die Mail-Schreiberin distanziert sich davon natürlich. Und zwar folgendermaßen: Es ist wohl richtig, dass ich Frau Y. auf dem Schreibtisch von Herrn X. habe sitzen sehen. Beide schauten auf den Computer... Das alles kann und sollte doch aber keinesfalls eine solche Aussage, sprich das umlaufende Gerücht, rechtfertigen.
Ihr Unverständnis drückt die Mail-Schreiberin hinsichtlich des Personalrates aus. Dieser habe es nicht für nötig erachtet, bei den unmittelbar Beteiligten den Wahrheitsgehalt einer solchen Aussage zu hinterfragen. Und das ich unmittelbar Beteiligte bin, steht hier wohl außer Frage, fügt sie hinzu.
Mit diesem Vorgang müssen sich jetzt mehrere Menschen im Landratsamt beschäftigen, bis hinein in die Leitungsebene. Der Vorsitzende des Personalrates, Mario Arbeiter, auch. Der wollte gegenüber nnz jedoch keine Stellungnahme abgeben. Nach der Stimmung im Landratsamt befragt, meinte Arbeiter: Die Mitarbeiter machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Vielleicht nicht alle!
Autor: nnzEigentlich soll, so sagt der Volksmund, der Büroschlaf äußerst gesund sein. Nicht nur in der Kreisverwaltung. Da aber geht es jetzt hausintern um den Büro-Beischlaf. Vielleicht nicht immer gesund, dafür aber umso aufregender. Auch wenn es sich um ein Gerücht handelt. Mit einem solchen muß sich jetzt selbst der Personalrat beschäftigen.
Der erhielt in dieser Woche – wie viele andere Mitarbeiter der Behörde - eine interne Mail. Deren Absenderin schreibt folgendes: ...mir ist in den letzten Tagen herangetragen worden, dass das Gerücht, welches sich im Moment in unserem Hause im Umlauf befindet, mit meinem Namen in Verbindung gebracht wird. Es gibt also ein Gerücht. Da soll nämlich die Mail-Schreiberin einen Herrn X. und eine Frau Y. in irgendwelchen zweideutigen Stellungen erwischt haben. Die Mail-Schreiberin distanziert sich davon natürlich. Und zwar folgendermaßen: Es ist wohl richtig, dass ich Frau Y. auf dem Schreibtisch von Herrn X. habe sitzen sehen. Beide schauten auf den Computer... Das alles kann und sollte doch aber keinesfalls eine solche Aussage, sprich das umlaufende Gerücht, rechtfertigen.
Ihr Unverständnis drückt die Mail-Schreiberin hinsichtlich des Personalrates aus. Dieser habe es nicht für nötig erachtet, bei den unmittelbar Beteiligten den Wahrheitsgehalt einer solchen Aussage zu hinterfragen. Und das ich unmittelbar Beteiligte bin, steht hier wohl außer Frage, fügt sie hinzu.
Mit diesem Vorgang müssen sich jetzt mehrere Menschen im Landratsamt beschäftigen, bis hinein in die Leitungsebene. Der Vorsitzende des Personalrates, Mario Arbeiter, auch. Der wollte gegenüber nnz jedoch keine Stellungnahme abgeben. Nach der Stimmung im Landratsamt befragt, meinte Arbeiter: Die Mitarbeiter machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Vielleicht nicht alle!

