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Di, 07:11 Uhr
28.09.2010

Nur ein Anfang

Die Deutsche Bahn will in den kommenden Wochen zig Millionen Euro in die Verbesserung des Service stecken. Auch soll es mher Zugbegleiter geben, was von der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" begrüßt wird...


Als Schritt in die richtige Richtung, nämlich die der Serviceverbesserung, sieht man bei der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ die ab Dezember geplante Anhebung der Zugbegleiterquote in den Zügen der Süd- und Westharzstrecke von derzeit 20 auf 40 % aller Züge. Fast jeder zweite Zug wird dann begleitet werden, was das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste erhöht und, so ist zu hoffen, den Vandalismus eindämmt und die Sauberkeit verbessert.

Insoweit freut man sich bei der Initiative, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) schon vor der Ausschreibung des Zugverkehrs zur Tat schreitet. Allerdings sei man, so Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn“, damit bei DB Regio immer noch ein ganzes Stück weit vom Service anderer Bahnbetriebe wie der NordWestBahn oder des Metronom entfernt.

Dort nämlich führen die Zugbegleiter nicht nur Kontrollen durch, sondern sie verkaufen auch Fahrscheine, beraten die Fahrgäste und greifen bei Verspätungen und anderen Unregelmäßigkeiten zugunsten der Reisenden ein, um zum Beispiel Anschlüsse zu sichern. So etwas wünscht man sich bei „Höchste Eisenbahn“ auch im Südharz.

Die Übergangszeiten in Herzberg, Seesen, Ottbergen oder Northeim sind mitunter knapp, und Kunden würden sich hier über ein Mehr an Information und Hilfestellung freuen, wenn es mal wieder eine Verspätung gibt. Im Vordergrund der Begleitung der Züge zwischen Göttingen und Nordhausen bzw. Herzberg und Braunschweig steht bisher jedoch die Kontrolle, ob alle Fahrgäste einen gültigen Fahrschein haben. Dieser ist bei DB Regio im Gegensatz zu anderen Bahnen immer vor Fahrtantritt am Automaten zu erwerben.

Und mit diesen wie mit der – freundlich ausgedrückt – tariflichen Vielfalt im Harz gibt es hin und wieder Probleme. Und hier können „Zugbegleiter“ sicher anders agieren als reine Fahrscheinkontrolleure. Insoweit hofft man bei „Höchste Eisenbahn“ auch auf mehr Service in dieser Hinsicht.
Michael Reinboth
Autor: nnz

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