Do, 13:12 Uhr
20.02.2003
Nordhausen unter Druck
Nordhausen (nnz). Die IHK in Erfurt ist besorgt um die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen, vor allem der Landkreis Nordhausen wird als Sorgenkind Nummer 1 betrachtet. Jetzt hat der Planungsverband für das Industriegebiet in der Goldenen Aue reagiert.
Der Konjunkturklimaindex, der die wirtschaftliche Lage der Unternehmen sowie die Erwartungen und Pläne berücksichtigt, hat sich deutlich verschlechtert. Für den Landkreis Nordhausen zeigen die aktuellen Zahlen des Auswertungsjahres 2002 sogar einen echten Notstand. Von den 11 untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten des IHK-Bezirkes Erfurt haben sich die Industrie-Umsatzdaten im Landkreis Nordhausen mit über 25 Prozent Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr am dramatischsten verschlechtert (2. und 3. Verlierer sind die Stadt Weimar mit 6% Rückgang und der Landkreis Gotha mit 0,1% im Minus). Diese Situation braucht dringend eine Trendwende.
Der Planungsverband Industriegebiet Goldene Aue will mit dem geplanten Industriegebiet hierzu einen großen Beitrag leisten. Denn Großinvestoren können die ganze Region aufblühen lassen. Zulieferer und mittelständische Unternehmen erfahren gleichzeitig einen Aufschwung, und die Arbeitsmarktsituation wird verbessert. Die Umsatz-Spitzenreiter Stadt Eisenach mit Opel und der Landkreis Sömmerda mit Fujitsu-Siemens haben bewiesen, dass auch in konjunkturschwachen Zeiten ein Zuwachs möglich ist. Dem muss Nordhausen nacheifern, um wieder zur florierenden Industriestadt zu werden.
Autor: nnzDer Konjunkturklimaindex, der die wirtschaftliche Lage der Unternehmen sowie die Erwartungen und Pläne berücksichtigt, hat sich deutlich verschlechtert. Für den Landkreis Nordhausen zeigen die aktuellen Zahlen des Auswertungsjahres 2002 sogar einen echten Notstand. Von den 11 untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten des IHK-Bezirkes Erfurt haben sich die Industrie-Umsatzdaten im Landkreis Nordhausen mit über 25 Prozent Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr am dramatischsten verschlechtert (2. und 3. Verlierer sind die Stadt Weimar mit 6% Rückgang und der Landkreis Gotha mit 0,1% im Minus). Diese Situation braucht dringend eine Trendwende.
Der Planungsverband Industriegebiet Goldene Aue will mit dem geplanten Industriegebiet hierzu einen großen Beitrag leisten. Denn Großinvestoren können die ganze Region aufblühen lassen. Zulieferer und mittelständische Unternehmen erfahren gleichzeitig einen Aufschwung, und die Arbeitsmarktsituation wird verbessert. Die Umsatz-Spitzenreiter Stadt Eisenach mit Opel und der Landkreis Sömmerda mit Fujitsu-Siemens haben bewiesen, dass auch in konjunkturschwachen Zeiten ein Zuwachs möglich ist. Dem muss Nordhausen nacheifern, um wieder zur florierenden Industriestadt zu werden.

