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So, 18:26 Uhr
05.09.2010

Wacker im Achtelfinale

Um es vorwegzunehmen, Wacker bot im Pokalspiel gegen Zeulenroda über weite Strecken ein gutes Spiel und Torsten Klaus war ein überzeugender Vollstrecker…


Die SG Zeulenroda-Triebes wurde im ODDSET-Landespokal kein Stolperstein für die Hausherren in der 2. Hauptrunde. Dachten die 355 Zuschauer bis etwa zur zehnten Minute noch, die Ostthüringer könnten wie im Vorjahr beim Punktspiel an gleicher Stelle, das sie 1:0 gewannen, mithalten, so deuteten dann Torsten Klaus und Sven Pistorius mit ihren ersten noch missglückten Schussversuchen schnell an, wer Herr im Hause ist.

Daran hat sich im Verlaufe der neunzig Pokalminuten nichts geändert. In der 13. Minute kam ein Ball von Alexander Töpfer in halblinker Position auf Klaus, der mit schnellem Antritt an zwei Gegenspielern vorbeilief, nicht lange fackelte und mit seinem platzierten Schuss in die rechte obere Ecke die 1:0-Führung erzielte.

Zwei Minuten später konnte Pistorius eine präzise Eingabe von Klaus leider nicht erfolgreich abschließen. Auch Klaus hatte mit seinem Schuss an die Lattenunterkante in der 17. Minute kein Glück, da der Ball ins Feld sprang. In der 36. Minute verfehlte wiederum Klaus das Gehäuse mit einem Schlenzer um einen Meter.

Das 2:0 fiel, nachdem sich Klaus im Strafraum durchgesetzt hatte, aber von einem Abwehrspieler noch gebremst wurde. Schiedsrichter Backhaus zeigte auf den Elfmeterpunkt und Klaus verwandelte sicher in die untere linke Ecke (37.). Im Vorjahr war er gegen den gleichen Gegner mit seinem Elfmeterschuss gescheitert.
In der 42. Minute schickte Lars Pohl mit einem herrlichen Steilpass Kapitän Pistorius rechts auf die Reise. Dessen gut geschlagenen Ball in die Mitte ließ Pohl gedankenschnell mit einer Körpertäuschung auf den hinter ihm in Position gelaufenen Klaus passieren. Da war der Hattrick durch den wie entfesselt aufspielenden Goalgetter nur eine Formsache.

Und noch einmal stand Klaus in der 45. Minute im Blickpunkt. Nach einem weiteren Foul an ihm (Gelb-Rote Karte für Thäder) spielte er den Freistoß auf Silvio Steinecke, der mit einem schönen Trick Torwart Christian Zeising zum 4:0-Halbzeitergebnis überwand. Was in der Vorwoche schon gegen Neustadt/Orla gelang, konnte Wacker wiederholen: vier Tore in einer Halbzeit.

In der zweiten Hälfte waren es vor allem wieder Töpfer und Klaus, die häufig das gegnerische Tor anvisierten. Doch auch Pohl versuchte sich in der 47. Minute mit einem straffen Schuss von der Strafraumgrenze, der dem Schlussmann einige Schwierigkeiten bereitete. Nach dem Abpraller verletzte sich Zeising, biss auf die Zähne und spielte tapfer weiter.

In der 49. Minute erkannte Stephan Hoffmann, dass die Gäste Probleme hatten, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Er luchste einem Abwehrspieler das Leder von den Füßen, schob auf den in den Strafraum gestarteten Klaus, der wieder zu Fall gebracht wurde. Beim zweiten Foulelfmeter behielt Klaus erneut die Nerven und erhöhte auf 5:0.

In der 52. Minute kam Neuzugang Robert Kruppa zu seinem Debüt und er deutete mehrfach an, dass er als Angreifer eine Verstärkung für Wacker werden könnte. Besonders erfreulich war nach genau 18 Monaten das Comeback von Tino Steinberg, der in der Saison 2008/09 bei SCHOTT Jena schwer verletzt wurde. Beiden Spielern wünschen wir auch von dieser Stelle eine schnelle Integration in die erste Mannschaft. Nach genau einer Stunde Spielzeit klappte dann doch noch einer der vielen Versuche von Töpfer, zum Erfolg zu kommen, als er einen Nachschuss sicher in die Maschen setzte. Beim 6:0 blieb es dann bis zum Abpfiff des sicher leitenden Referees.

Natürlich darf das hohe Ergebnis gegen heute überforderte Gäste aus Zeulenroda-Triebes nicht überbewertet werden. Aber bei gleicher Überlegenheit hat Wacker im Vorjahr gegen diese Mannschaft zu Hause verloren und auch auswärts kein Tor erzielt. Deshalb ist die heutige Teamleistung zu würdigen. Aus einer sicheren Abwehr wurde das Spiel ohne nennenswerte Ballverluste in die torgefährliche Zone gelenkt. Das war schon sehenswert.

Das Präsidium weist erneut auf die Eintrittspreise hin: Für die Dauerkartenbesitzer sei nochmals betont, dass diese Karten nur zum Eintritt bei den 31 Punktspielen beider Männermannschaften gelten und schon eine Ermäßigung von über 50 Euro gegenüber dem Einzelerwerb bedeuten. Kein Verein der Liga arbeitet mit einem solchen Nachlass. Es wurde in diesem Spieljahr von Wackerseite nirgends eine andere Variante veröffentlicht.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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