eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 16:26 Uhr
03.09.2010

nnz-City Scout: Stöbern im Stöbereck

Einen Blick in und hinter die Kulissen gewährte LIFT am Nachmittag im Stöbereck. Und da ging es nicht ausschließlich um das etwas andere Kaufhaus, wie unser City Scout beim Stöbern mit seiner Kamera feststellte...
Sommerfest im Stöbereck (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Sommerfest im Stöbereck (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Sommerfest im Stöbereck (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Sommerfest im Stöbereck (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Sommerfest im Stöbereck (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Sommerfest im Stöbereck (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Sommerfest im Stöbereck (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Autor: sg

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Nordhäuser
03.09.2010, 20:02 Uhr
Es darf gestöbert werden!
Find ich toll das um 16:29 Uhr ein Artikel erscheint das um 14:00 Uhr ein fest beginnt. Wahnsinn das ist doch mal schnell.
jodelchen
04.09.2010, 09:52 Uhr
Stöbern im Stöbereck
Hallo es stand bereits ein Artikel zum Fest im Stöbereck bei NNZ am 31.08.10 um 15.12 Uhr hier der Link dazu.

http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php4?ArtNr=78352

Bitte erst schauen und dann meckern.

Mfg Katja
Sonntagsradler 2
04.09.2010, 18:06 Uhr
Stöbereck und Co
Hab Ihr euch eigenlich mal gedanken gemacht das solche Vereine wie das Stöbereck und die Tafeln im eigenlichen wenn mann es richtig sieht Wirtschaftsschädigen sind. Denn was schon produziert ist brauch, nicht nochmal produziert werden z.B Stühle Schränke, Herde ,Fernseher ,Klammoten und was es alles so dadrin giebt.
Wenn die Produkte in der Tafel das Verfallsdatum überschritten haben z.B, Backwaren .....!

Die Lebensmittel mit abgelaufennen Verfallsdatum oder kurz davor dürften im Handel laut Lebensmittelverordnung niemals verkauft werden. Reichten alsmal nur als Tierfutter.Aber in den Tafeln werden Die Dinge an Mann gebracht. Der Mensch Ißt halt in Wahrstensinne ein Gewohnheitstier.
Das alles in einem Wohlstandsstaat und im 21 Jahrhundert.In diesen Sinne wieter so und alle Schön weiter machen und meckern das keine Arbeitsplätze vorhanden sind.
Mahlzeit
TeeEff
04.09.2010, 19:24 Uhr
Sonntagsradler oder ~denker?
Abgesehen von dem Begriff Nachhaltigkeit und der Verringerung der Wohlstandsmüllberge und das es arme Leute gibt, die darauf angewiesen sind, hat auch etwas das nicht noch einmal produziert werden muss, immer noch einen Wert!

Ein Fernseher verliert ja auch nicht seinen Wert nur weil Sie ihn gekauft und nach Hause getragen haben. Dieser (eine) Fernseher muss ja nun auch nicht mehr produziert werden. Wieso versichern man dann übrigens Hausrat und Co? Ich meine hat ja nach ihrer Meinung keinen Wert mehr.

Und stellen sie sich vor - mit Handel und gar Dienstleistungen kann man auch Geld verdienen - nicht nur mit der Herstellung von Produkten.

Dazu kommt das z.B. bei schnell verderblichen Lebensmitteln oft zu viel produziert wird, bzw. die Nachfrage zum Produktionszeitpunkt nicht genau einschätzbar ist. Zusätzlich horten Menschen gern - das ist evolutionär und daher wollen sie haltbareres und bald ablaufendes bleibt stehen, obwohl es noch geniessbar ist.
Statt also diese wegzuwerfen gibt es eine 2. Verwertung - teils zu reduzierten Preisen, teils umsonst - und sei es aus Menschlichkeit und Mitgefühl.
Sonntagsradler 2
04.09.2010, 20:50 Uhr
TeeEff
Ich akzeptiere Ihre Meinung, aber ohne weiter drauf einzugehen, wo kommen mehr Leute in Brot und Lohn bei der Herstellung eines Produkt oder beim Weiterverkauf? Gehen Sie mal als ein Arbeitsuchender mit guter bzw. sehr guten Ausbildung zu einen Arbeitgeber, der keine Aufträge hat z B. Tischler und Fragen Ihn ob er sie aus Menschlichkeit und Mitgefühl einstellt. Was meinen Sie was er sagt.

Bei aller Liebe „Angebot und Nachfrage bestimmt die Wirtschaft“. Übrigens, ohne mich weiter daran hoch zu ziehen. so wie ein Produkt die Firma bzw. Geschäft durch Kauf verlässt verliert es an Wert. Versuche Sie doch mal einen gebrauchten Gegenstand wieder fürs gleiche Geld zu verkaufen. Hat in der DDR bei Mangelware wie Fernseher, Wartburg, Trabi und…gut geklappt mit fetten Gewinnen.
TeeEff
05.09.2010, 17:37 Uhr
Gute Frage
aber von dieser Art Produkt- und Mikroökonomie hab ich eigentlich recht wenig Ahnung.

Überlegen wir aber mal!
Brot ist dabei übrigens, auch wenn es erst einfach aussieht, ein ziemlich komplexes Beispiel, da hier mindestens 3 Herstellungs- und Vertriebsformen konkurrieren.

Die klassische Bäcker stellt selbst her und verkauft (läßt) im eigenen Laden. vs. mittelständische Bäckerei mit einigen Verkaufsfilialen vs. Großbäckerei und Verkauf direkt in Supermärkten.
Dabei gibt es teils mechanisierte bzw. automatisierte Arbeitsschritte und unterschiedliche logistische Herausforderungen.

Dazu kommt das Brot eine sehr eingeschränkte Haltbarkeit hat und es nachdem es 1x "benutzt" wurde verbraucht ist.
Die Vergleichbarkeit mit einem Möbelstück hinkt also gewaltig.

Aber bleiben wir dabei und verkürzen einige Gedanken. Nehmen wir an das alle 3 Varianten (ganz Selbstbacken außen vor) ansonsten gleiche Voraussetzungn haben und alle bisherigen Kosten abgegolten sind (Saatgutzüchter, Bauer, Müller, Vertrieb der Zutaten, Transport, Produktionsmittel/Werkzeuge wie Öfen, Formen, Kenntisse, Energiekosten).

Dann verdient im Fall des selbstständigen Bäckers mit eigenem Laden: er, gegf. ein Gehilfe, die Verkäuferin - meist seine Frau oder so. also 1-3 Leute, gegf. 5 (2 schichten Verkauf und Produktion)

Bei dem Mittelständler - mehrere Bäcker 2-3 Minimum, oder mechanisierte Hilfe, Transportunternehmen, Verkäuferinnen - pro Filiale 2-4, Vermieter der Ladengeschäfte, Buchhaltung

Großbetrieb: viele Bäcker oder Fachkräfte bzw. umfangreiche Automatisierung (Bedienung Maschinen, Wartung), gescheite Qualitätssicherung, Logistikabteilung, Vermarktung, Buchhaltung, Supermarktkette und von denen abhängig die Leitenden Angestellten, die Einräumer im Supermarkt, Kassiererin (alle natürlich nur anteilig).

Wo ein einzelner Bäcker und sein Geselle und die Frau noch einen Überblick über benötigte Zutaten nd die Qualität der Ware haben, die Vertriebspartner kennen und auch die Buchhaltung selber machen können, nimmt bei größeren Betrieben der Aufwand zu, wird aber durch die zunehmende Spezialisierung der Angestellten abgefangen.

Wie man sieht, wird so eine Betrachtung schneller als man denkt unheimlich komplex. IHK-Mitgleidschaften, Krankenversicherungen etc. gar nicht includiert.
Eine Verarbeitung überschüssiger Produkte zu Semmelbröseln lohnt für den privaten Bäcker noch und ist machbar, während größere die Produktionsabfälle oder optisch nicht optimalen dafür verwenden, aber keinen Rücklauf überzähliger Ware aus dem Supermarkt machen, sondern der dort via Tafeln oder Müll entsorgt wird.

Sicherlich fehlen da noch paar Details, aber man muss es nicht übertreiben - die Hauptsachen sind daran nachvollziehbar.

Gebrauchte Gegenstände sind nun nicht wie ein Brot nach dem Gebrauch verbraucht, sondern wie ihr Name sagt - gebraucht. Ihr Wert richtet sich nun nach dem verbleibenen Materialwert (Restschrott z.B., brennbarer Holzabfall) und dem was jemand bereit ist dafür zu zahlen. Dem entgegen laufen Angebotsmenge und Entsorgungskosten.Wird ein gegenstand nicht mehr hergestellt, oder wurde dies nur in einer geringen Menge, ist aber weiterhin gefragt - steigt sein Preis. Insb. wenn er noch Gebrauchswert hat.
Andere Werte - wie emotionale, künstlerische usw. lassen sich schwer in Zahlen beziffern, auch Dienstleistungen oder Fachkenntnisse sind nur schwer betriebswirtschaftlich korrekt zu beziffern, weshalb man hier gern pauschalisiert.

Als Beispiel stellt ein Chirurg nichts her, seine Kenntnisse sind aber bei einem akuten Blinddarmdurchbruch kaum durch Geld aufzuwiegen. Wenn der dann nicht da ist...
Während viele Leute noch selbst tapezieren können, oder dies nicht total unmöglich und unverantwortlich ist sich abzugucken oder notfalls selbst beizubringen, ist die Anzahl derer die operieren können und das in kurzer Zeit akzeptabel lernen könnten gering, die die sich dazu noch selber operieren könnten verschwindend.

Wir kommen hier also dazu, das Adam Smiths Werke lesen grundsätzlich auch vom lesen des Kapital gefolgt werden sollte, da dort das Mehrwertprinzip - auf dem unsere heutige Wirtschaft basiert - sehr gut beschrieben ist. Zusätzlich gesunder Menschenverstand kann auch nicht schaden.

Wieso in diesen funktionierendem System beim Handel mit theoretisch unendlich vervielfachbaren Produkten (z.B. digitalen Inhalten), deren Wert nach einmaligem entstehen keine limitierende Rohstoffgrenze oder zu verrichtende Arbeit inne wohnt, ein riesen Problem entsteht, lass ich mal für den geneigten Leser offen. Ihr Problemgedanke den sie beim verschenken bei den Tafeln äußerten wäre hier richtig, allerdings in einem viel viel verheerenderem Umfang.

Im übrigen ein viel einfaches Beispiel wäre Gold gewesen.

Verkauft man gebrauchtes Gold meist auch teurer als es mal gekostet hat, und das obwohl es noch "hergestellt" wird! Goldschmuck mag irgendwann nicht mehr modern sein, seinen Grundmaterialwert bringt es trotzdem. Einen echten greifbaren Nutzen (außer jetzt mal bei Elektrotechnik oder Medizin durch Oxidationsträgheit und Biokompatibilität) hat es trotzdem nicht. Ok, man kann damit auch Dinge beschweren...
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)