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Di, 11:11 Uhr
24.08.2010

Jetzt schon gefragt

Das Pilotprogramm der „Bürgerarbeit“, an dem die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) teilnimmt, erfreut sich kurz nach dem Start einer immensen Beliebtheit. In der ARGE klingeln mehrfach am Tag die Telefone, Bewerbungen von Langzeitarbeitslosen aber auch von Unternehmen gehen ein...


Hierzu ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller: „Das Instrument der Bürgerarbeit ist auf keinen Fall vergleichbar mit dem 'Kommunalkombi' oder dem Beschäftigungszuschuss. Für die Bürgerarbeit wird seitens unserer Mitarbeiter eine spezielle Personengruppe akquiriert, die einer sehr hohen Betreuungsintensität bedarf.“

Im Fall des Landkreises Nordhausen, wo die Bürgerarbeit ausschließlich in der Kreisstadt zum Tragen kommen wird, sind das 500 Frauen und Männer, mit denen in einer ersten Phase unter anderem eine Stärken-Schwächen-Analyse, individuelle Schulungen oder eventuell auch notwendigen Qualifizierungen durchgeführt werden.

Diejenigen, die übrigbleiben, sind jene Frauen und Männer, die prognostisch – aus vielerlei Gründen – nicht mehr in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln sind. Diese 100 Personen gehen anschließend in die Bürgerarbeit, die bis zu drei Jahren befristet werden kann. Allerdings gibt es für die Einsatzfelder der Frauen und Männer strenge Reglementierungen. Sie dürfen lediglich innerhalb der Kommune (Stadt Nordhausen) mit gemeinnützigen und kommunalen Aufgaben betraut werden. Die originäre Bürgerarbeit beginnt nach Einschätzung der ARGE-Geschäftsleitung Anfang des kommenden Jahres.
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
24.08.2010, 16:47 Uhr
Verstehe ich das jetzt richtig oder falsch?
So wie der Text hier ist, muss ich darauf schliessen, das hier wieder einmal diejenigen gefördert werden, die eigentlich keinen Bock auf Arbeit haben? Die restlichen 400 Leute haben dann also eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt? Lansam macht sich die Agentur lächerlich.
muffel
24.08.2010, 17:00 Uhr
Zu Bürgerarbeit
Ich bewerbe mich schon seit anfang Juli,und immer sagt man mir das ich dafür nicht in Frage komme,und das obwohl ich als Langzeitarbeitsloser gelte. Ich würde sehr gerne im Südharzkrankenhaus Nordhausen arbeiten und darf es anscheinend nicht.
pumpnC
24.08.2010, 17:17 Uhr
Ja logisch
Am Ende bekommen dann eh wieder diejenigen so einen Job, die ohnehin keine Lust auf schwere Arbeit haben. Das mat mein Vorredner schon richtig erkannt. Ich hoffe die ARGE wählt die Leute sorgsam aus, damit die richtigen die Chance haben wieder ins Arbeitsleben eingegliedert zu werden.
knuddelmaus246
24.08.2010, 17:55 Uhr
Ja, ich will ...
Wie ich schon zu einem anderen Artikel geschrieben habe, habe auch ich mich für die Bürgerarbeit angemeldet und hoffe schon ewig auf eine Arbeit. Leider zähle ich auch zu den förderfähigen Arbeitssuchenden, die regelmäßige Bemühungen (Weiterbildungen und Bewerbungen schreiben oder sich bei Arbeitgebern persönlich vorstellen) betreibt.

Ob es sich bei Arbeitsunwilligen handelt, die die Stellen bekommen, ist fraglich. Ich möchte dies niemanden unterstellen, denn 3 Jahre Arbeit haben oder nicht, ist doch schon mal nicht schlecht. Vielleicht, so hofft man ja, wird ein unbefristetes Arbeitsverhältnis draus!(?)

Was ich mich allerdings frage: Was passiert mit den anderen 400? Bekommen die alle einen Job auf den 1. Arbeitsmarkt?
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