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Di, 11:03 Uhr
24.08.2010

Nach zwei Jahren

Vor fast zwei Jahren hatte die nnz über ein Vorhaben im Nordhäuser Gehege berichtet. nnz-Leser Günther Stanislowsky interessiert sich für den Stand der Umsetzung dieses Vorhaben.


"Die Besucher des Geheges und die Radfahrer auf der Wallrothstraße können sich freuen: Noch in diesem Jahr soll im Gehege der 1. Abschnitt des bisher unbefestigten Wegs parallel zur Wallrothstraße in Richtung Beethovenring zwischen Geiersberg und Übergang zum Bingerhof zu einem festen Fuß- und Radweg ausgebaut werden. Das kündigte jetzt Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) an, die gestern das Projekt im Verkehrsausschuss des Stadtrates vorstellte. Die Ausschussmitglieder befürworteten das Vorhaben. In den kommenden Tagen würden Details noch mit dem ADFC Nordhausen abgestimmt", so war es im September 2008 in der nnz zu lesen.

Wir haben nun in der Stadtverwaltung nachgefragt, weil sich bislang nicht viel getan hat. Um konkret zu sein: Es hat sich nichts getan.

Hier die Antwort aus dem Nordhäuser Rathaus: "Das Vorhaben wurde aus mehreren Gründen aufgegeben. Es schien zum einen nicht vertretbar, im Gehege, einem wichtigen und beliebten natürlichen Ausflugsziel, weite Flächen zu bitumieren, da dies dem Charakter als Wald entgegenstehen würde. Darüber hinaus hätte zum anderen eine Bitumierung des Weges zur Folge haben können, dass Radfahrer oder Skater mit relativ hohen Geschwindigkeiten den Weg benutzt hätten, was zur Gefährung der Spaziergänger hätte führen können. Zugunsten der Spaziergänger und dem historischen Charakter des Geheges wurde also gegen die Bitumierung entschieden."
Autor: nnz

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Kommentare
bbs81
24.08.2010, 12:11 Uhr
aha
"[...] nicht vertretbar, im Gehege, einem wichtigen und beliebten natürlichen Ausflugsziel, weite Flächen zu bitumieren [...]" Ach und das hat man vorher nicht gewusst? Warum werden erst großartig Ankündigungen gemacht, wenn anscheinend vorher nicht richtig darüber nachgedacht wurde?

Könnte man denn wenigstens vorhandene Schäden am Weg beseitigen? Insbesondere denke ich da an das kurze Gefällestück vor dem Übergang zum Bingerhof, denn die Regenrille die sich dort im Laufe der Zeit gebildet hat ist doch recht groß geworden.
Elbarto
24.08.2010, 12:38 Uhr
Unverständlich
Kann mich bbs81 nur anschließen. Da erzählt man das man endlich mal was ändern will und auf einmal will man nicht mehr machen da es nicht ins Bild passt. Sehr komisch das ganze das wusste man doch auch vorher schon.

Zum einen will man das Gehege wieder beleben in dem dort mehr Veranstaltungen geboten werden, aber man ist nicht in der Lage die Wege zumindest anständig zu befestigen. Ich denke nur an das letzte Rolandsfest wie schwierig es war erst mal dort hoch zu kommen, von den schlammigen Schuhen am Ende mal ganz abgesehen.

Aber man muss bzw. sollte auch mal an die Älteren denken, wie sollen sie denn dort hoch kommen, wenn ich als Jüngerer schon Schwierigkeiten habe?

Aber das sieht die Stadt ja wieder mal nicht. Hauptsache Gelder für die Planung raus werfen das können sie, ist ja nichts neues. Bleibt abzuwarten was als nächstes wieder mal unverständlich sein wird...
emmdabbelju
24.08.2010, 13:18 Uhr
Gut so !
Erleichtert höre ich - alles bleibt wie's ist. Gut so, genauso unbefestigt und mit Erosionsrinnen wie früher, als man noch mit Mifa-Rad und knatterndem Senfdosendeckel an den Speichen dort fuhr. Es muß auch mal was so bleiben, wie es immer war, ein letztes Stück Kindheit...
emmdabbelju
24.08.2010, 14:44 Uhr
Elbarto - bleib zu Hause...
Dieses Rumgejammer, man könnte angeblich nur noch auf Bitumenwegen irgendwo hingelangen, ist furchtbar! Was hat denn die Menschheit früher gemacht. Sehr wohl kann man auf unbefestigtem Wege gehen und auch Fahrrad fahren. Für dreckige Schuhe hat man das Schuhputzzeug erfunden!
Polo 89
24.08.2010, 16:54 Uhr
Gehege muss so bleiben!
Also ich kann mich emmdabbelju nur anschließen es muss auch mal ein bisschen Natur bleiben und dreckige Schuhe sind ja nun nicht gleich ein Weltuntergang!
pumpnC
24.08.2010, 17:23 Uhr
Naja
ES ist wohl ehr ein vorgeschobener Grund. Hauptsächlich wird für dieses Vorhaben wahrscheinlich kein Geld vorhanden sein. Man muss ja so ein Weg auch nicht bitumieren. Pflaster tut´s auch. Und wenn man schon die Mainacts des Rolandsfest am Arsch der Welt austrgen muss, dann sollte man sich doch schon mal Gedanken um eine Wegbefestigung machen. Bei Regen macht das nämlich kein Spaß dahin zu trampeln.
Luftikus
24.08.2010, 23:05 Uhr
Natur kontra Pflaster
Es gibt Augenblicke das sagt man, zum Glück war kein Geld da. Natürlich sollte man einen Weg instand halten, aber es muß nicht immer Beton oder Pflaster sein. Jeder Quadratmeter der versiegelt ist, muß auch vom Oberflächenwasser befreit werden, das ist bei einer geraden Strecke leicht machbar, aber bei einer Strecke mit wechselnen Steigungen und Gefällen entstehen schnell Sumpfstellen, die entwässert werden müßten. So ist es einfacher wenn es vorerst so bleibt.
bbs81
25.08.2010, 20:32 Uhr
Gehege
@emmdabbelju:
Also dieses Rumgejammere für Bitumwege machen Sie ja auch in Ihrem Kommentar zu den Gleisbauarbeiten an der Stollberger-Straße. Es sei denn ich habe sie dort missverstanden und Sie wollen die Pflastersteine gegen Feldweg tauschen? ;)

Aber zurück zum Thema...

Es ging nie um alle Wege im Gehege, sondern nur um ein Stück. Dieses Stück war ja anscheinend mal befestigt, denn Reste sind noch erkennbar.
Befestigter Weg bedeutet ja auch nicht immer gleich Bitumen oder Pflaster, es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten wie z.B. Splitt.

Ich bin heute zufällig den Weg gegangen und muss sagen, dass der jetzige Zustand nicht wirklich als schön zu bezeichnen ist. Das Argument des Oberflächenwasser zählt nicht wirklich, sonst würde der jetzige „naturnahe Zustand“ nicht solch eine Erosion aufweisen. Aber dafür ließe sich bestimmt eine Lösung finden, so wie schon an anderen Stellen im Gehege geschehen.

Man sollte mal bedenken, dass wir hier nicht über einen Wanderweg mitten im tiefsten Wald reden. Durch ein paar kleine Reparaturmaßnahmen am Weg und evtl. die ein oder andere Ablaufrinne wäre auch das Flair eines Waldweges nicht wirklich im Gefahr.
Elbarto
25.08.2010, 22:29 Uhr
Lesen will gelernt sein
Es ist schon komisch das manche Leute Kommentare abgeben ohne überhaupt den vorherigen richtig gelesen zu haben, und das ist keine Seltenheit.

Ich habe nie auch nur mit einer Silbe geschrieben das der Weg ins Gehege mit Beton gegossen werden soll. Aber es sollte doch wohl möglich sein dieses einigermaßen zu befestigen und vor allem die riesen Löcher und was weiß ich nicht alles zu schließen, das Geld sollte doch wohl übrig sein.

Klar soll die Natur erhalten bleiben dagegen habe ich nichts einzuwenden und bin sofort dafür aber auch dafür muss was getan werden.

Und zu den dreckigen Schuhen kann ich auch wieder nur sagen das es ein einfaches Beispiel am Rande war. Es ging mir nur darum hervorzuheben das ich als Junger Mensch schon Schwierigkeiten habe bei schlechtem Wetter und demnach schlechtem Untergrund dort hoch zu gelangen, was die Älteren ja dann kaum noch schaffen. Und gerade die sind es ja eigentlich die die Wiederbelebung des Gehege so wie zu Ihren Zeiten befürworten. Von mir aus muss es dort nicht stattfinden, aber das ist eine andere Sache...
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