Sa, 19:31 Uhr
15.02.2003
Wacker 90 und Salza überraschten
Nordhausen (nnz). Am 17. Spieltag in der Fußball-Landesklasse West empfing heute die FSG Salza die Elf aus Veilsdorf. Wacker 90 Nordhausen musste in Ruhla antreten. Über die Begegnungen berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Der gefrorene Boden auf dem Karl-Henze-Sportplatz in Salza verlangte von den 22 Akteuren viel Standfestigkeit und ein Höchstmaß an kämpferischen Einsatz ab. Die ersten 45 Minuten waren allerdings arm an Höhepunkten. Fehlpässe und Abspielfehler dominierten - nicht alle waren den Platzverhältnissen geschuldet - und nur wenige Torraumszenen erwärmten die etwa 100 Zuschauer kaum.
Das erste Achtungszeichen setzten die Veilsdorfer, als nach einem Fehler von Weber der quirlige Pleger freistehend zum Schuss kam, aber überhastet vergab. Danach hatten die Salzaer drei gute Möglichkeiten, die ebenfalls leichtfertig vergeben wurden - Rieger (15. und 22.) sowie Ermisch (27.). Aber die Gäste aus Südthüringen blieben stets gefährlich. So bewahrte Schlussmann Kühlewind in der 30. Minute seine Mannschaft vor dem Rückstand, als er einen scharf getretenen Ball gerade noch mit dem Fuß abwehren konnte. In der 43. Minute schied Ermisch verletzt aus, für ihn kam Bonnet.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich eine recht ansehnliche und spannende Partie. Die Salzaer waren mit Nette für Weber und mit neuem Elan aus der Kabine gekommen und bestimmten fortan das Spiel. Die Veilsdorfer suchten ihre Chancen mit Konter. Einer wäre fast von Erfolg gekrönt gewesen, aber wieder rettete Kühlewind in großer Manier, als er das Leder noch an den Posten lenkte (52.). Dann erarbeitete sich Salza Möglichkeiten im Minutentakt.
Aber es dauerte noch bis zur 70. Minute ehe die frierenden Fans Grund zum Jubel hatten. Gottschalk zog an der Strafraumgrenze ab und ließ dem guten Torhüter Ritter keine Chance. Kurz vor Ultimo brachte Trainer Silvio Böhm noch Schütze für Rieger, der eine überzeugende Partie geboten hatte. In der 82. Minute erhöhte Bonnet auf 2:0. Die letzte Möglichkeit im Spiel hatten die Gäste, aber wiederum ließ Kühlewind mit einer tollen Parade nichts anbrennen. Salza gewann, vor allem nach der Steigerung in der zweiten Halbzeit, verdient und festigte damit den Tabellenplatz.
Wacker 90 konnte in Ruhla die gewachsene Leistungsstärke unter Beweis stellen. Nach der schnellen Führung durch Piotrowski dominierten die Nordhäuser eindeutig und bestimmten über weite Strecken der Partie das Spielgeschehen. Heise erhöhte kurz nach Wiederanpfiff in der 46. Minute auf 2:0 und Kulbacki machte den in dieser Höhe sensationellen Sieg mit seinem Treffer in der 61. Minute perfekt. Der Pole erhielt die 5. Gelbe Karte und muss am kommenden Sonnabend pausieren. Die Gastgeber waren mit diesem Ergebnis noch gut bedient, denn eigentlich hätte der Sieg noch höher ausfallen können, ja müssen. Mit diesem Erfolg hat die Elf von Trainer Jörg Weißhaupt den Anspruch auf den Aufstiegsplatz weiter gewahrt.
Autor: rhDer gefrorene Boden auf dem Karl-Henze-Sportplatz in Salza verlangte von den 22 Akteuren viel Standfestigkeit und ein Höchstmaß an kämpferischen Einsatz ab. Die ersten 45 Minuten waren allerdings arm an Höhepunkten. Fehlpässe und Abspielfehler dominierten - nicht alle waren den Platzverhältnissen geschuldet - und nur wenige Torraumszenen erwärmten die etwa 100 Zuschauer kaum.
Das erste Achtungszeichen setzten die Veilsdorfer, als nach einem Fehler von Weber der quirlige Pleger freistehend zum Schuss kam, aber überhastet vergab. Danach hatten die Salzaer drei gute Möglichkeiten, die ebenfalls leichtfertig vergeben wurden - Rieger (15. und 22.) sowie Ermisch (27.). Aber die Gäste aus Südthüringen blieben stets gefährlich. So bewahrte Schlussmann Kühlewind in der 30. Minute seine Mannschaft vor dem Rückstand, als er einen scharf getretenen Ball gerade noch mit dem Fuß abwehren konnte. In der 43. Minute schied Ermisch verletzt aus, für ihn kam Bonnet.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich eine recht ansehnliche und spannende Partie. Die Salzaer waren mit Nette für Weber und mit neuem Elan aus der Kabine gekommen und bestimmten fortan das Spiel. Die Veilsdorfer suchten ihre Chancen mit Konter. Einer wäre fast von Erfolg gekrönt gewesen, aber wieder rettete Kühlewind in großer Manier, als er das Leder noch an den Posten lenkte (52.). Dann erarbeitete sich Salza Möglichkeiten im Minutentakt.
Aber es dauerte noch bis zur 70. Minute ehe die frierenden Fans Grund zum Jubel hatten. Gottschalk zog an der Strafraumgrenze ab und ließ dem guten Torhüter Ritter keine Chance. Kurz vor Ultimo brachte Trainer Silvio Böhm noch Schütze für Rieger, der eine überzeugende Partie geboten hatte. In der 82. Minute erhöhte Bonnet auf 2:0. Die letzte Möglichkeit im Spiel hatten die Gäste, aber wiederum ließ Kühlewind mit einer tollen Parade nichts anbrennen. Salza gewann, vor allem nach der Steigerung in der zweiten Halbzeit, verdient und festigte damit den Tabellenplatz.
Wacker 90 konnte in Ruhla die gewachsene Leistungsstärke unter Beweis stellen. Nach der schnellen Führung durch Piotrowski dominierten die Nordhäuser eindeutig und bestimmten über weite Strecken der Partie das Spielgeschehen. Heise erhöhte kurz nach Wiederanpfiff in der 46. Minute auf 2:0 und Kulbacki machte den in dieser Höhe sensationellen Sieg mit seinem Treffer in der 61. Minute perfekt. Der Pole erhielt die 5. Gelbe Karte und muss am kommenden Sonnabend pausieren. Die Gastgeber waren mit diesem Ergebnis noch gut bedient, denn eigentlich hätte der Sieg noch höher ausfallen können, ja müssen. Mit diesem Erfolg hat die Elf von Trainer Jörg Weißhaupt den Anspruch auf den Aufstiegsplatz weiter gewahrt.

