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Sa, 16:38 Uhr
15.02.2003

Millionen Menschen gegen Irak-Krieg

Nordhausen (nnz). Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben heute gegen einen drohenden Krieg im Irak demonstriert. Die nnz hat die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst.


Kundgebung in Erfurt
Einige hundert Menschen haben sich am Samstag in Erfurt an einer Kundgebung gegen einen möglichen Krieg im Irak beteiligt. Zu der Aktion in der Landeshauptstadt hatte der Aktionskreis für Frieden e.V. in Erfurt aufgerufen. Teilnehmer trugen Transparente, auf denen eine friedliche Lösung des Irak-Konflikts gefordert wurde oder hatten sich weiße Schleifen angeheftet. Kirchen öffneten zu Friedensgebeten.


600.000 in Deutschland
In zahlreichen deutschen Städten haben am Samstag rund 600 000 Menschen gegen einen drohenden Irak-Krieg demonstriert. Allein zur deutschlandweit größten Friedensdemonstration in Berlin kamen nach Angaben von Polizei und Veranstaltern bis zu 500 000 Teilnehmer zu einer Kundgebung in der Innenstadt.


Hunderttausende in Italien
Hunderttausende Menschen haben sich am Samstag in Rom nach Angaben der Organisatoren zu einer Demonstration gegen den Irak- Krieg versammelt. Der Beginn der Kundgebung war für 14.00 Uhr geplant. Angesichts des großen Andrangs sei jedoch ein früherer Beginn wahrscheinlich, berichteten italienische Medien. Die Organisatoren rechneten mit rund einer Million Teilnehmer.


200.000 in Griechenland
In Griechenland haben am Samstag hunderttausende Menschen gegen einen möglichen Krieg im Irak demonstriert. Allein in der Hauptstadt Athen nahmen nach Schätzungen der Polizei mehr als 200 000 Menschen an einer der größten Protestkundgebungen in der Geschichte des Landes teil. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein, als eine kleinere Gruppe von Randalierern Molotow-Cocktails auf die Büros eines Verlages und einiger Bankfilialen im Zentrum Athens warfen, berichtete der griechische Rundfunk.


50.000 in Sevilla
Auch in Spanien sind am Samstag Zehntausende Menschen aus Protest gegen einen drohenden Irak-Krieg auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „Nein zum Krieg“ oder „Kein Blut für Öl“ demonstrierten allein in Sevilla im Süden des Landes mehr als 50 000 Menschen, wie die Polizei mitteilte. Weitere Kundgebungen gab es in Oviedo und Santander in Nordspanien und auf der Kanaren-Insel Gran Canaria.


11.000 in Brüssel
Mehr als 11 000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstag in Brüssel gegen einen Krieg im Irak demonstriert. Zur Teilnahme hatten Dutzende verschiedene Organisationen sowie Parteien von den regierenden Sozialisten und Grünen bis zu den oppositionellen Christdemokraten aufgerufen.


30.000 in Bern
In der Schweizer Hauptstadt Bern haben nach Angaben der Polizei rund 30 000 Menschen gegen einen Krieg im Irak demonstriert. Die Kundgebung in der Berner Innenstadt stand unter dem Motto «Kein Blut für Öl». Sie wird von einem überparteilichen Komitee «Bündnis gegen Krieg» organisiert, dem 120 Organisationen, unter anderem Gewerkschaften, die Grünen, die globalisierungskritische Organisation Attac sowie die Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), angehören.


Zehntausende in Paris
Zehntausende Menschen haben am Samstag in Paris gegen einen Krieg im Irak protestiert. Die zentrale Großdemonstration in der französischen Hauptstadt stand unter dem Motto «Nein zum Krieg - Frieden für die Welt, die Welt für den Frieden». Zu dem Protestmarsch hatten mehr als 80 Friedensorganisationen, Parteien und Gewerkschaften aufgerufen.
Autor: nnz

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