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So, 18:51 Uhr
22.08.2010

15 Jahre Rothleimmühle

Eigentlich kommt der Nordhäuser nicht häufig in die Jugendherberge Rothleimmühle. Heute war das anders. Zum 15-jährigen Jubiläum lud man zum Tag der offenen Tür. Was das Team der Rothleimmühle alles zu bieten hat, und was in den letzten 15 Jahren alles geschehen ist, das hat die nnz erfahren...

Kistenklettern (Foto: Angelo Glashagel) Kistenklettern (Foto: Angelo Glashagel) Seit 1995 wurde die Rothleimmühle als Jugendherberge genutzt. Da man aber in Nordhausen, touristisch betrachtet, nicht ganz im Harz und nicht ganz im Kyffhäuser liegt, wurde das Konzept der Rothleimmühle etwas weitreichender gestaltet als bei anderen Jugendherbergen. So ist die Rothleimmühle nicht nur ein Platz zum Übernachten für jung und alt, sondern bietet auch ein umfassendes pädagogisches Begleitprogramm und einige Sonderveranstaltungen an.

Zum einen richtet die Rothleimmühle ihr Angebot an dem "Gut drauf"-Konzept der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus. Den Kindern und Jugendlichen, die die Rothleimmühle besuchen, erwartet also ein Programm in dem ihnen gesunde Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung näher gebracht werden sollen. Die BZgA vergibt für teilnehmende Einrichtungen Qualitätssiegel, die alle drei Jahre neu erreicht werden müssen, und auch die Rothleimmühle kann sich mit dem Zertifikat schmücken.

Besucher (Foto: Angelo Glashagel) Besucher (Foto: Angelo Glashagel) Die meisten Besucher der Herberge sind naturgemäß eher aus dem überregionalem Raum. Aber auch Schulklassen aus dem Landkreis und der näheren Umgebung nutzen die Einrichtung für Klassenfahrten und Ausflüge. Etwa 15.000 Übernachtungen kommen so pro Jahr zusammen. Die Kinder und die Jugendlichen der Stadt Nordhausen kommen am ehesten während der Ferien mit der Rothleimmühle in Kontakt. Als Einrichtung des Jugendsozialwerkes ist man in der Stadt, trotz der versteckten Lage, gut vernetzt, und veranstaltet Ferienfreizeiten und andere Ereignisse zusammen mit verschiedensten Vereinen und Institutionen. So organisiert man zusammen mit der Jugendkunstschule die Aktion "Museum bei Nacht", mit der Gedenkstätte Mittelbau Dora den Stadtrundgang "Nordhausen im Nationalsozialismus" oder die Fair-Trade Kampagne mit dem Verein Schrankenlos.

Aber auch (fast) alleine stellen die Mitarbeiter der Herberge immer wieder interessante Events auf die Beine. Im Moment plant man für Oktober eine "Schloss Einstein"-Ferienfreizeit, in der man die Sets der Kinderserie, die beim KiKa in Erfurt ausgestrahlt wird, besucht und dort die Schauspieler kennen lernen kann, selber an Sets mitbasteln oder auch am Drehbuch mitschreiben kann. Ähnliche Aktionen hat es in den letzten Jahren immer wieder gegeben, und man versucht mit dem was die Jugend interessiert, schritt zu halten. So gab es auch schon "Harry-Potter" oder "Pokemon"-Freizeiten. Das Programm ist umfassend und reicht von den "Graslöwen Klassenfahrten", bei denen Kinder bis zur 6.Klasse lernen was Nachhaltigkeit bedeutet, bis hin zur "Klassenreise zur Musik", die es einmal im Jahr drei dritten Klassen erlaubt, in Zusammenarbeit mit der Stiftung des Musikers Rolf Zuckowski und der Unterstützung durch das LoH-Orchester, Musik nicht nur näher kennen zu lernen sondern ein eigenes Musical zu erstellen.

Infostand (Foto: Angelo Glashagel) Infostand (Foto: Angelo Glashagel)

Den 15. Geburtstag wollte man heute als Tag der offenen Tür zusammen mit den Nordhäusern feiern. Am 30. August gibt es dann aber noch mal eine große Geburtstagsfeier zusammen mit allen Unterstützern und Kooperationspartnern der Jugendherberge.
Autor: agl

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