Fr, 14:56 Uhr
14.02.2003
Die Wir-AG an der Fachhochschule
Nordhausen (nnz). Die Bundesregierung setzt auf die Ich-AG. An der Fachhochschule Nordhausen ist man schon ein Stückchen weiter. Da wurde heute eine Wir-AG ins Leben gerufen. nnz war bei der Geburtsstunde mit dabei.
Das BIC Nordthüringen, vertreten durch seinen Geschäftsführer, Helmut Nüchter, und die FH Nordhausen, vertreten durch den Rektor, Prof. Juckenack, haben heute einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um die Kräfte im Bereich Bildung und Innovation zu bündeln. Zugleich stellte der Rektor sein Rektoratsteam vor, mit dem er sich der Wahl am 26.02.2003 stellt.
Die Vertragsunterzeichnung – es ist inzwischen Nr. 11 – wurde von beiden Partnern als eine wichtiger Baustein bei der weiteren Vernetzung der wirtschaftlichen Interessen in Nordthüringen angesehen. Die Kooperationsvereinbarung bietet den Rahmen, gemeinsam der Region wirtschaftlich neue Impulse zu verleihen. Unter dem Stichwort WIR-AG – so skizzierten dies Nüchter und Juckenack – gilt es, die in Nordthüringen vorhandenen positiven wirtschaftlichen Bausteine zusammenzuführen.
Die Gesellschafter des BIC-Nordthüringen und Abgeordnete des Landtags, unter ihnen die Dr. Zeh und Primas (beide CDU), der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer und Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, begrüßten diese Zusammengehen der beiden Institutionen. Ihre Anwesenheit machte deutlich, dass innerhalb der Reihe der Kooperationsverträge der mit dem BIC Nordthüringen eine ganz besondere Bedeutung hat. Dieser Vertrag bindet nicht bilateral eine Firma der Region an die Hochschule, sondern zwei öffentlich geförderte Impulsgeber, die langfristig den Strukturwandel der Region positiv begleiten sollen, bündeln damit ihre Kräfte.
Der Rektor stellte zudem der Öffentlichkeit bei diesem Termin sein zukünftiges Rektoratsteam vor. Da sich Prof. Dr. Gerd-Rainer Vollmer und Prof. Dr. Reinhard Herborth nach insgesamt vierjähriger Amtszeit wieder stärker Forschung und Lehre zuwenden wollen, hat Prof. Dr. Juckenack mit Prof. Sylvia Schade-Dannewitz und Prof. Frank-Michael Dittes kompetente Verstärkung erhalten, die im Falle der Wahl ihn während der nächsten Amtszeit als Prorektoren unterstützen sollen.
Die beruflichen Stationen von Frau Prof. Sylvia Schade-Dannewitz führten sie über Freiberg und Weimar nach Nordhausen. Hier war sie im Mai 1999 die erste berufene Professorin der Fachhochschule. Sie vertritt im Studiengang Flächen- und Stoffrecycling das Fachgebiet der Verfahrenstechnik und hat den Aufbau des Studiengangs wesentlich mitgestaltet und als Studiendekanin umfangreiche Leitungserfahrung gesammelt.
Die akademische Werdegang führte Prof. Dittes über die Universität Moskau und Leipzig an das Forschungszentrum Rossendorf schließlich im April 2002 an die FH Nordhausen. Hier hat er die Professur für Softwareengineering im Studiengang Technische Informatik inne und engagiert sich als Studiendekan gleichfalls intensiv um den im Aufbau befindlichen Studiengang Technische Informatik.
Über diese im Hochschulgesetz vorgesehenen Prorektoren will der Rektor aber die Hochschulleitung noch breiter aufstellen und plant auch noch einen Beauftragten für die regionale Einbindung vom Hochschulrat wählen zu lassen. Damit soll die regionale Verankerung der Hochschule in die Region gestärkt werden.
Autor: nnz
Das BIC Nordthüringen, vertreten durch seinen Geschäftsführer, Helmut Nüchter, und die FH Nordhausen, vertreten durch den Rektor, Prof. Juckenack, haben heute einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um die Kräfte im Bereich Bildung und Innovation zu bündeln. Zugleich stellte der Rektor sein Rektoratsteam vor, mit dem er sich der Wahl am 26.02.2003 stellt. Die Vertragsunterzeichnung – es ist inzwischen Nr. 11 – wurde von beiden Partnern als eine wichtiger Baustein bei der weiteren Vernetzung der wirtschaftlichen Interessen in Nordthüringen angesehen. Die Kooperationsvereinbarung bietet den Rahmen, gemeinsam der Region wirtschaftlich neue Impulse zu verleihen. Unter dem Stichwort WIR-AG – so skizzierten dies Nüchter und Juckenack – gilt es, die in Nordthüringen vorhandenen positiven wirtschaftlichen Bausteine zusammenzuführen.
Die Gesellschafter des BIC-Nordthüringen und Abgeordnete des Landtags, unter ihnen die Dr. Zeh und Primas (beide CDU), der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer und Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, begrüßten diese Zusammengehen der beiden Institutionen. Ihre Anwesenheit machte deutlich, dass innerhalb der Reihe der Kooperationsverträge der mit dem BIC Nordthüringen eine ganz besondere Bedeutung hat. Dieser Vertrag bindet nicht bilateral eine Firma der Region an die Hochschule, sondern zwei öffentlich geförderte Impulsgeber, die langfristig den Strukturwandel der Region positiv begleiten sollen, bündeln damit ihre Kräfte.
Der Rektor stellte zudem der Öffentlichkeit bei diesem Termin sein zukünftiges Rektoratsteam vor. Da sich Prof. Dr. Gerd-Rainer Vollmer und Prof. Dr. Reinhard Herborth nach insgesamt vierjähriger Amtszeit wieder stärker Forschung und Lehre zuwenden wollen, hat Prof. Dr. Juckenack mit Prof. Sylvia Schade-Dannewitz und Prof. Frank-Michael Dittes kompetente Verstärkung erhalten, die im Falle der Wahl ihn während der nächsten Amtszeit als Prorektoren unterstützen sollen.Die beruflichen Stationen von Frau Prof. Sylvia Schade-Dannewitz führten sie über Freiberg und Weimar nach Nordhausen. Hier war sie im Mai 1999 die erste berufene Professorin der Fachhochschule. Sie vertritt im Studiengang Flächen- und Stoffrecycling das Fachgebiet der Verfahrenstechnik und hat den Aufbau des Studiengangs wesentlich mitgestaltet und als Studiendekanin umfangreiche Leitungserfahrung gesammelt.
Die akademische Werdegang führte Prof. Dittes über die Universität Moskau und Leipzig an das Forschungszentrum Rossendorf schließlich im April 2002 an die FH Nordhausen. Hier hat er die Professur für Softwareengineering im Studiengang Technische Informatik inne und engagiert sich als Studiendekan gleichfalls intensiv um den im Aufbau befindlichen Studiengang Technische Informatik. Über diese im Hochschulgesetz vorgesehenen Prorektoren will der Rektor aber die Hochschulleitung noch breiter aufstellen und plant auch noch einen Beauftragten für die regionale Einbindung vom Hochschulrat wählen zu lassen. Damit soll die regionale Verankerung der Hochschule in die Region gestärkt werden.

