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Do, 09:00 Uhr
13.02.2003

Soziales finanzierbar machen

Nordhausen (nnz). Besitzer eines PC mit Internetzugang kennen sich im Elektronic-Banking aus. Jetzt kommt eine neue Spezies hinzu: Das „Social Banking“. Was es damit auf sich hat, das hat die nnz erfahren.



Die Lokale Aktionsgruppe von LEADER+ und die Koordinierungsstelle von EQUAL sind die Vertretungen zweier Förderprogramme der Europäischen Union und veranstalten im Hotel „Residenz“ in Bad Frankenhausen heute erstmals gemeinsam eine international besetzte Arbeitstagung zum Thema „Social Banking“. Ein wichtiges Ziel dieser Arbeitstagung ist es, Möglichkeiten darzustellen, wie Akteure, die in der Region etwas bewegen wollen, ihre Entwicklungsansätze und Ideen finanzierbar machen können.

Hierzu werden Referenten vor den etwa achtzig geladenen Gästen einen Einblick in verschiedene Bereiche geben. Gerhard Waterstradt wird die Philosophie der GLS Gemeinschaftsbank näher bringen. Hierzu gehört u. a. die Möglichkeit, mit seinem Geld auch Einfluss auf die Art von Investitionen zu nehmen. Karl-Heinz Langhorst wird als Vorstandsvorsitzender der Kyffhäuser-Kreissparkasse einen Einblick in die Art und Weise der Bankgeschäfte der bedeutenden regionalen Bank geben. Nicht zuletzt verspricht der Vortrag von Lothar J. Hinkel neue Einblicke in das Thema Stiftungen. Er ist Vorstandsmitglied der renommierten Stiftung „Software AG“, die vom Verband der Deutschen Stiftungen für das Jahr 2002 mit der Goldmedaille als beste deutsche Stiftung ausgezeichnet wurde.
Autor: nnz

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