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Mi, 18:27 Uhr
12.02.2003

Aufruf zu Friedensgebeten

Nordhausen (nnz). Die Evangelische Kirche in Thüringen hat zu Friedensgebeten gegen einen drohenden Irakkrieg aufgerufen. Mehr zu diesem aktuellen Thema wie immer mit einem Klick auf MEHR.


Nach Angaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen wird in allen 18 Kirchenkreisen und in mehr als 70 Gemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen zu wöchentlichen Friedensgebeten eingeladen. In einigen Regionen seien ­ wie in Eisenach und Jena ­ Friedensbündnisse entstanden, bei denen neben den Kirchgemeinden Jugendgruppen, Gewerkschaften, Parteien, Vereine und Verbände beteiligt seien. Die Kirchgemeinden würden sich darauf einstellen, mit langem Atem die Friedensbemühungen zu begleiten und zu stärken.

„Mit den Friedensgebeten halten wir die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Irak-Konfliktes wach. Sie sind ein Einspruch gegen eine nüchterne Weltpolitik, die Krieg als Möglichkeit kalkuliert“, würdigte Landesbischof Christoph Kähler die Aktivitäten der Gemeinden. „Krieg bedeutet immer Tod und Elend. Es ist unsere Aufgabe als Christen, die Gesichter und die Schicksale hinter den politischen Entscheidungen im Blick zu haben.“

Kähler rief die Gläubigen auf, sich an der für den kommenden Samstag in Berlin geplanten zentralen Friedensdemonstration im Rahmen des europaweiten Aktionstages zu beteiligen oder diese im Gebet zu begleiten.
Autor: nnz

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