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Fr, 15:21 Uhr
13.08.2010

Projekte abgelehnt

Ohne Fördermittel von Bund oder Land geht in den Kommunen fast nichts. Da macht auch Nordhausen keine Ausnahme. Hier müssen Vorhaben gestrichen werden...


Fünf Förderanträge aus den Thüringer Landesprogrammen „Städtebauliche Erneuerung und Wohnumfeldverbesserung“ bzw. „Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen“ wurden abschlägig beschieden, da die landesweit gestellten Anträge das zur Verfügung stehende Programmvolumen übersteigen. Das sagte jetzt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU), die sich enttäuscht über die Ablehnung zeigte. „Eine erneute Beantragung der Förderung ist für 2011 vorgesehen“, so Frau Klaan. Nordhausen hatte Mittel in Höhe von rund 540.000 Euro beantragt.

„Nicht gefördert wird somit eine für 2010 geplante Wohnumfeldmaßnahme in der Innenstadt im unteren Bereich der Bahnhofstraße sowie die vier beantragten Sanierungsmaßnahmen an den Kirchen „St. Philippi und Jakobi“ im Ortsteil Rodishain, der Leimbacher Kirche, der Dorfkirche im Ortsteil Steinbrücken sowie der Frauenbergkirche.“

Aus dem Thüringer Landesprogramm werden städtebauliche Sanierungsmaßnahmen oder Wohnumfeldverbesserungen in der Regel mit bis zu 80% aus Landesmitteln finanziert. Den aufzubringenden Eigenanteil teilen sich der Vorhabenträger (17,5 %), hier die Kirchen, und die Stadt Nordhausen (2,5%).
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