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Mi, 07:12 Uhr
12.02.2003

Dümmste Sicherheitsmaßnahme gesucht

Nordhausen (nnz). Die Menschenrechtsorganisation "Privacy International" sucht bis zum 15. März die dümmste, absurdeste, krankeste und inkonsequenteste Sicherheitsmaßnahme der Welt. Der Gewinner soll dann am 3. April in New York bekannt gegeben werden.


Privacy Imternational wurde 1990 gegründet und versteht sich als Begutachter von Überwachungsmaßnahmen von Regierungen und Unternehmen. Weltweite Kampagnen angefangen bei Abhörmaßnahmen, nationale Sicherheit, ID-Zugangskarten, Videoüberwachung, Datenabgleich, Polizei-Informationssysteme, Arztgeheimis bis hin zu Meinungs- und Informationsfreiheit wurden in der Vergangenheit durchgeführt.

Diesmal sind die Weltweit zunehmenden und übertriebenen Sicherheitsmaßnahmen dran, die sich nach dem 11. September zu einer Plage entwickelt haben. Gemeint sind solche Dinge wie ein Nachtclub in Berlin, der die Adressen seiner Besucher verlangt oder eine Telefongesellschaft in England, welche Niemandem erlaubt mehr als 50 Pfund pro Monat von einem Bankkonto zu zahlen. Da fragt man sich, ob nicht eine viel diskutierte Videoüberwachungsmaßnahme aus Nordhausen ebenfalls dazu zu zählen ist.

Unter: http://www.privacyinternational.org/activities/stupidsecurity/ können bis zum 15. März derartige Dinge nominiert werden. Erlaubt sind nicht nur Private oder Regierungsinitiativen dieser Art, sondern auch entsprechende Gesetzgebungen und Technologien.

Am 3. April soll dann auf der 13. "Computers, Freedom & Privacy conference" in New York der fragwürdige Gewinner bekannt gegeben werden.
Autor: seline

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