Mo, 12:32 Uhr
10.02.2003
Bahnhof soll verschlossen werden
Nordhausen (nnz). Der Bahnhof in Nordhausen wird nicht nur immer schöner, er hat auch Geburtstag. Wie sich das Geburtstagskind herausputzt und was es in den kommenden Tagen noch zu tun gibt, das hat die nnz heute erfahren.
Momentan zeigt sich das Bahnhofsgebäude in der Rolandstadt in einem weißen Winterkleid. Da ist zumindest außen von der schmucken Fassade wenig zu sehen. Doch im Innern erledigen die Handwerker gerade die letzten Pinselstriche. Die Wandverkleidung wird fertiggestellt, der Ausbau der Verkaufsflächen steht kurz vor dem Abschluß. So wird sich der Bahnhof zu seinem 115. Geburtstag und natürlich auch im kommenden Jahr – zur Landesgartenschau – in einem schmucken Outfit präsentieren.
Die Deutsche Bahn AG hat in den zurückliegenden fünf Jahren rund 1,8 Millionen Euro investiert (siehe hierzu auch im nnz-Archiv). In einer ersten Phase wurden die Verkehrsstation, die Bahnsteigüberdachungen und die Personentunnel in Ordnung gebracht. Jetzt ist die Außensanierung für 625.000 Euro abgeschlossen. Im Innern erhielt das Gebäude einen neuen Fußbodenbelag sowie Wandverkleidungen aus Travertin.
Das Schmuckstück aus Sicht der Bahn ist zweifellos die Mobilitätszentrale. Sorgenkind ist hingegen die Gaststätte. Ein neuer Pächter hatte sich erst vor einigen Tagen zurückgezogen. Dagegen wird der Schreibwaren- und Tabakwarenladen seine Verkaufsfläche deutlich erweitern. Die Bahn zählt täglich fast 4.500 Fahrgäste.
Momentan zeigt sich also der Nordhäuser Bahnhof in seinem besten Glanz. Damit das auch so bleibt, beabsichtigt die DB, das Gebäude in der Zeit, in der keine Züge fahren, abzuschließen. Das erweist sich schwerer als gedacht. Die alte, originale Tür aus schwerem Eichenholz wurde in Absprache mit dem Denkmalschutz erhalten, nun muß nur noch das passende Schloß gefunden werden. Mit dem Verschließen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr will man sich unliebsame Gäste fernhalten. Bislang hielt sich die Verschmutzung im und vor dem Bahnhof immer noch in Grenzen. Und das soll letztlich auch so bleiben, sagte heute der stellvertretende Bahnhofsmanager, Bernd Lüdecke.
Autor: nnz
Momentan zeigt sich das Bahnhofsgebäude in der Rolandstadt in einem weißen Winterkleid. Da ist zumindest außen von der schmucken Fassade wenig zu sehen. Doch im Innern erledigen die Handwerker gerade die letzten Pinselstriche. Die Wandverkleidung wird fertiggestellt, der Ausbau der Verkaufsflächen steht kurz vor dem Abschluß. So wird sich der Bahnhof zu seinem 115. Geburtstag und natürlich auch im kommenden Jahr – zur Landesgartenschau – in einem schmucken Outfit präsentieren.Die Deutsche Bahn AG hat in den zurückliegenden fünf Jahren rund 1,8 Millionen Euro investiert (siehe hierzu auch im nnz-Archiv). In einer ersten Phase wurden die Verkehrsstation, die Bahnsteigüberdachungen und die Personentunnel in Ordnung gebracht. Jetzt ist die Außensanierung für 625.000 Euro abgeschlossen. Im Innern erhielt das Gebäude einen neuen Fußbodenbelag sowie Wandverkleidungen aus Travertin.
Das Schmuckstück aus Sicht der Bahn ist zweifellos die Mobilitätszentrale. Sorgenkind ist hingegen die Gaststätte. Ein neuer Pächter hatte sich erst vor einigen Tagen zurückgezogen. Dagegen wird der Schreibwaren- und Tabakwarenladen seine Verkaufsfläche deutlich erweitern. Die Bahn zählt täglich fast 4.500 Fahrgäste.
Momentan zeigt sich also der Nordhäuser Bahnhof in seinem besten Glanz. Damit das auch so bleibt, beabsichtigt die DB, das Gebäude in der Zeit, in der keine Züge fahren, abzuschließen. Das erweist sich schwerer als gedacht. Die alte, originale Tür aus schwerem Eichenholz wurde in Absprache mit dem Denkmalschutz erhalten, nun muß nur noch das passende Schloß gefunden werden. Mit dem Verschließen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr will man sich unliebsame Gäste fernhalten. Bislang hielt sich die Verschmutzung im und vor dem Bahnhof immer noch in Grenzen. Und das soll letztlich auch so bleiben, sagte heute der stellvertretende Bahnhofsmanager, Bernd Lüdecke.

