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Fr, 21:25 Uhr
07.02.2003

Der Urschrei des Stiers

Nordhausen (nnz). Es war eine gelungene und energiereiche dritte Auflage des Nordhäuser Kugelstoß-Indoor. 850 Zuschauer füllten die Ränge der Wiedigsburghalle. Und die kamen sowohl beim Damen-, als auch beim Männerwettkampf voll auf ihre Kosten. nnz ließ sich das sportliche Schmankerl nicht entgehen.


Beyer, Timmermann, Schult, Rothenburg, Briesenick


Astrid Kumernuss Kurz vor 18 Uhr blickte Meeting-Direktor Werner Hütcher noch mal sorgenvoll auf die halbvollen Ränge der Wiedigsburghalle. Doch Sportreporter Richard Müller klopfte ihm da beruhigend auf die Schulter. „Das wird schon noch, die Fans wissen, wann die Show beginnt.“ Und Richard Müller sollte Recht behalten. Vor Beginn des sportlichen Teils ließen die Organisatoren deutsche Sportlegenden aufs Parkett laufen. Da standen Männer, die in ihren Schränken daheim Medaillen haben wie manche Briefmarken.

Weltmeister, Europameister, Olympiasieger im Kugelstoßen und Diskuswerfen hatten sich auf den Weg nach Nordhausen gemacht. Sie wurden geehrt und ehrten zugleich auch die Organisatoren und Sponsoren. Die Namen klingen Insidern aber auch sportlichen Laien im Ohr wie eine „Ode an die Freude“: Udo Beyer, Ulf Timmermann, Jürgen Schult, Hans-Joachim Rothenburg und Hartmut Briesenick.

Die Show der Kumbernuss und Kleinert begann kurz vor 18.30 Uhr und hielt, was sich die Zuschauer versprochen hatten. Sie konnte sich dann sogar noch an einer Hallenweltbestleistung des aktuellen Jahres der Astrid freuen (19,28 m). Dann sahen die 850 bei den Männern den angekündigten Wettkampf zwischen Ralf Barthels und dem Spanier Manuel Martinez. Der „spanische Stier“ konnte erst mit dem sechsten und letzten Durchgang das Duell für sich entscheiden. Die Kugel schlug -begeleitet von einem Urschrei - bei 19,59 m in den Schaumstoff ein, drei Zentimeter waren es für Barthels.

Es war auch in diesem Jahr das versprochene und erwartete Highlight der kugelstoßenden Gemeinde in und um Nordhausen. Ein Dank all denen, die sich im Vorfeld um die Organisation und die Finanzierung gekümmert hatten. Und eine Frage: Im nächsten Jahr ist die vierte Folge dran? Denn die muß einfach kommen! Warum? Werner Hütcher wartet immer noch auf einen Stoß jenseits der 20 Meter. Vielleicht wird ihm diese Hoffnung bei der vierten Auflage erfüllt. Zu gönnen sei es ihm.
Autor: nnz

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