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Mi, 15:56 Uhr
14.07.2010

Damals wie heute

Vor mehr als 15 Jahren, es gab damals eine gedruckte "Nordhäuser Zeitung", schrieb diese einen Bericht, in dem der Straßenneubau im Landkreis Nordhausen mit dem im Eichsfeld verglichen wurde. Nun, nach dieser Zeit, hat sich nicht viel geändert, wie die Nordhäuser SPD findet...


Nach einer Meldung des MDR hat die Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht anlässlich eines Besuches im Eichsfeld zugesagt, dass sie sich für einen Baubeginn der Ortsumfahrung Kallmerode noch in diesem Jahr einsetzen werde. Bei einem Besuch der Burg Scharfenstein weihte sie gleichzeitig die neue Straße zur Burg, die im Volksmund auch „Papststraße“ genannt wird, ein.

Mit Blick auf die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Nordhausen und östlichen Teil des Kyffhäuserkreises sagt Andreas Wieninger (SPD) dazu: „An diesen Beispielen kann man deutlich erkennen, dass es auch anders geht, obwohl ich nicht davon ausgehe, dass der Papst einen Besuch im Eichsfeld vom Neubau der genannten Straße abhängig macht.

Wir warten seit Jahren auf Verbesserungen im Schienen- und im Straßenverkehr für unsere Region. Besonders eine Sanierung und Ausbau Richtung Erfurt sind längst Jahren überfällig. Es reicht nicht, wenn alle paar Jahre zum Wahlkampf das Thema auf die Tagesordnung kommt. Gerade die schlechten Verbindungen in die Landeshauptstadt kosten den Menschen und den Unternehmen, Zeit, Nerven und Geld.

Mit dem Ausbleiben von solchen, für die Region wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen, werden die bisherigen positiven Entwicklungen, gerade der mittelständisch geprägten Wirtschaft erschwert. Dies kann nicht länger so bleiben. Wir benötigen dringender als je zuvor den Baubeginn an den Sundhäuser Bergen, den vierspurigen Ausbau bis Sondershausen und eine Sanierung der Schienenverbindung zwischen Nordhausen und Erfurt um auch in „normalen“ Verkehrszeiten mit Fahrzeiten von unter einer Stunde in die Landeshauptstadt zu gelangen. Ich sehe da besonders die Ministerpräsidentin und den Verkehrsminister in der Pflicht für gleichwertige Verkehrsverhältnisse, auch in Nordthüringen Sorge zu tragen“.
Autor: nnz

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Kommentare
Georg
14.07.2010, 20:11 Uhr
Dem Beitrag kann ich...
voll und ganz zustimmen. Wenn ein kirchlicher Würdenträger ins Eiichsfeld kommt ist genügend Geld da um auch noch den letzten Feldweg zu pflastern. Andere durchfahrtgestresste Gemeinden warten schon ewig auf eine Umgehungsstraße.
98maschr
15.07.2010, 12:38 Uhr
Damals wie heute: Nichts als billige Polemik
Der Bericht macht einmal mehr den Politikstil von Herrn Wieninger deutlich. Schon der letzte Kommunal- und Landtagswahlkampf von Herrn Wieninger hat zum Großteil darin bestanden, eine Neiddebatte zwischen Nordhausen und dem Eichsfeld loszutreten und politischen Gegnern Untätigkeit zu unterstellen.

Vielleicht sollte er sich in den Straßenbauämtern einmal die Zahlen der verbauten Quadratmeter geben lassen, wenn er schon permanent auf das angeblich ständig bevorzugte Eichsfeld schaut?
Als Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Stadtrat sollte er doch eigentlich auch eine Ahnung davon haben, dass sich das Bauverfahren der B4 im Plan befindet?

Übersieht Herr Wieninger etwa, dass seine Partei seit fast einem Jahr mit in der Regierungsverantwortung steht? War es nicht Herr Wieninger, der den Bürgern im Landtagswahlkampf mit bunten Plakaten unter dem Motto „Das machen wir“ u.a. den vierspurigen Ausbau der B4 versprochen hat?

Vielleicht war es ja gerade diese billige Polemik, weshalb der Landtagswahlkampf von Herrn Wieninger nur wenig erfolgreich war?
Pe_rle
15.07.2010, 19:08 Uhr
Nun, nach dieser Zeit, hat sich nicht viel geändert
wie die Nordhäuser SPD findet.........
Wer stellt denn hier in der Stadt einige Stadträte und OB ?????
Wer stellt denn hier den Vorsitzenden vom Verkehrsausschuss ??????
Wer wurde vom Volk gewählt um was in Nordhausen und Umgebung zu verändern??
Liebe Genossen von der SPD ,Sie haben Ihre Hausaufgaben nicht richtig gemacht, Sie haben es dem Volk bei jeder Wahl versprochen!!!!!!!!!
Und nun sagen Sie ,WIR waren nichts!!!!!!!!!

PS ich bin Parteilos und bevorzuge niemanden
Akademiker
15.07.2010, 22:13 Uhr
Papststraße ist echt ein Skandal
Ich finde es richtig, dass Herr Wieninger die Ungleichbehandlung in Thüringen anprangert. Jeder braucht doch nur mit offenen Augen durch das Eichsfeld zu fahren und sieht, dass unser aller Geld dort die letzten zehn Jahre in jeden Feldweg verbaut wurde.
Da können die letzten Kommentatoren, offenbar "Freunde des Eichsfelds", schreiben, was sie wollen. Der Bürger hat immer noch Augen im Kopf.
H.Buntfuß
15.07.2010, 22:57 Uhr
Populistische Reden
Ja, Herr Wieninger, populistische Sprüche klopfen, dass beherrschen sie aus den Effeff. Wie war das denn bei der letzten Landtagswahl, hat ihre Partei da nicht so lange gepokert, bis sie sich letzten Endens der „CDU“ unterworfen hat? Oder irre ich da?

Ihre Partei hatte es in der Hand in Thüringen mit den Linken zu regieren, aber ich schätze mal Herr Matschie war zu feige oder zu unqualifiziert. Sich an die Spitze zu stellen. So ist es auch viel einfacher, man muss die vielen Wahlversprechen nicht einhalten. Man kann immer sagen, dass war mit der „CDU“ nicht zu machen.

Darin hat ja Ihre Partei viel Erfahrung, denken Sie nur an die „SPD – CDU“ Regierung. Wie sagt ein altes Sprichwort: „Wie die Alten summen, so zwitschern die Jungen“.
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