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Di, 12:52 Uhr
04.02.2003

13 machen mit

Nordhausen (nnz). Vor Monaten wurde zur Mitarbeit in einem Beirat für Nordhausen aufgerufen, dann wurde geworben. Jetzt haben sich Bürger gefunden. Und deren Zahl muß nicht mit Unglück zusammenhängen.


Dreizehn Bewohner von Nordhausen-Ost – darunter auch Vertreter des Seniorenbeirates der Stadt - wollen im „Bürgerbeirat Nordhausen-Ost“ für die geplante Umgestaltung ihres Stadtteiles mitarbeiten. Das sagte Beate Meißner vom Stadtplanungsamt, nach dem Ende der Ausstellung über die geplanten Umgestaltungsmaßnahmen im Rahmen des Programms „Stadtumbau-Ost“ in der Regelschule des Stadtteiles. „Die Interessierten kommen sowohl aus `Alt-Ost´ als auch aus der Eigenheimsiedlung auf der anderen Seite der Leimbacher Straße“, so Meißner. Ende Februar soll es das erste Treffen zwischen Beirat, den beiden Wohnungsunternehmen – SWG und WBG - und Vertretern der Stadt geben.

„Dort sollen die Mitglieder des Beirates zunächst über den aktuellen Stand des Umbauprozesses in der Stadt und in `ihrem´ Stadtteil unterrichtet werden. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten gefunden werden, wie sich der Beirat künftig konkret in den anstehenden Umgestaltungsprozess einbringen wird“, sagte Frau Meißner. Eine weitere wichtige Aufgabe des Beirates könne sein, die Verbindung zur Stadtteilbevölkerung herzustellen. Hierzu gehöre einerseits die Weitergabe von Informationen an die Bürger, andererseits Vorschläge, Anliegen, Hinweise und Kritik auf kurzem Weg an die Verwaltung und an die Wohnungsbaugesellschaften heranzutragen. Der Beirat könne also den Planungs- und Umsetzungsprozess als Ansprechpartner, Mittler und Berater begleiten.

Nordhausen-Ost ist neben dem Wohnquartier „Bochumer Hof“ und der Halleschen Straße ein Bereich von Nordhausen, der im neuen Stadtentwicklungskonzept zum anstehenden Stadtumbau detaillierter untersucht wurde und aufgewertet werden soll. Hier sind die Auswirkungen des Bevölkerungsrückganges auf den Wohnungsmarkt und die gesamte Stadt bereits deutlich zutage getreten.

Für Nordhausen-Ost ist im Rahmen des Stadtumbau-Programmes unter anderem – ab 2005 - der Abriss leerstehender Wohnblöcke, die Erneuerung und Verlängerung der Pappelallee und die Neuordnung des Parkplatzangebotes geplant; die Leimbacher Straße soll – unter anderem durch Neupflanzungen von Bäumen – zu einer Allee verändert werden.
Autor: nnz

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