Di, 10:22 Uhr
04.02.2003
Krieg im Irak verhindern
Nordhausen (nnz). Für die Nordhäuser SPD scheint festzustehen: US-Präsident George W. Bush ist zum Krieg im Irak entschlossen. Ein Krieg, bei welchem der Ausgang offen, die Verlierer allerdings, viele unschuldige Menschen auf beiden Seiten, feststehen. Für die Sozialdemokraten gibt es viele Fragen.
Geht es wirklich um Vernichtungswaffen? Plant der Irak einen Angriff auf Amerika? Die Ursachen liegen tiefer. Sie liegen in den fast unerschöpflichen Erdölreserven des Irak. Der Präsident George W. Bush strebt nach mehr Einfluss in der arabischen Welt und damit der Sicherung der für die Wirtschaftsmacht USA unverzichtbaren Energievorräte, so SPD-Ortschef Andreas Wieninger gegenüber der nnz.
Ohne Frage, Saddam Hussein führe ein diktatorisches Regime, aber er sei auch in der Lage, der Weltwirtschaft durch keine weiteren Öllieferungen empfindliche Schäden zuzufügen. Die Bundesrepublik habe auch deshalb in den vergangenen Jahren im Gegensatz zu den USA verstärkt auf alternative Energien gesetzt. Dieser Weg sichere die steigende Unabhängigkeit von Ölimporten und sei aus ökologischer, wie auch ökonomischer Sicht zukunftsweisend. Bei einer Beteiligung der Bundesrepublik an einem solchen Krieg dürfte der deutschen Öffentlichkeit die Wahrung ihrer Interessen nur schwer zu vermitteln sein, meint Wieninger.
Die Haltung der Bundesrepublik hat der Bundeskanzler unmissverständlich dargelegt. Dies ist Richtig und konsequent! Es gilt, in den kommenden Tagen auf jede erdenkliche Art diese Auffassung zu unterstreichen um einen Krieg in letzter Minute zu verhindern, so der Sozialdemokrat abschließend.
Autor: nnzGeht es wirklich um Vernichtungswaffen? Plant der Irak einen Angriff auf Amerika? Die Ursachen liegen tiefer. Sie liegen in den fast unerschöpflichen Erdölreserven des Irak. Der Präsident George W. Bush strebt nach mehr Einfluss in der arabischen Welt und damit der Sicherung der für die Wirtschaftsmacht USA unverzichtbaren Energievorräte, so SPD-Ortschef Andreas Wieninger gegenüber der nnz.
Ohne Frage, Saddam Hussein führe ein diktatorisches Regime, aber er sei auch in der Lage, der Weltwirtschaft durch keine weiteren Öllieferungen empfindliche Schäden zuzufügen. Die Bundesrepublik habe auch deshalb in den vergangenen Jahren im Gegensatz zu den USA verstärkt auf alternative Energien gesetzt. Dieser Weg sichere die steigende Unabhängigkeit von Ölimporten und sei aus ökologischer, wie auch ökonomischer Sicht zukunftsweisend. Bei einer Beteiligung der Bundesrepublik an einem solchen Krieg dürfte der deutschen Öffentlichkeit die Wahrung ihrer Interessen nur schwer zu vermitteln sein, meint Wieninger.
Die Haltung der Bundesrepublik hat der Bundeskanzler unmissverständlich dargelegt. Dies ist Richtig und konsequent! Es gilt, in den kommenden Tagen auf jede erdenkliche Art diese Auffassung zu unterstreichen um einen Krieg in letzter Minute zu verhindern, so der Sozialdemokrat abschließend.

