Mo, 11:36 Uhr
03.02.2003
„Big Brother“ vor dem Aus?
Nordhausen (nnz). Viel wurde in den zurückliegenden Tagen hinsichtlich der Videoüberwachung von Container-Stellplätzen diskutiert. Die Testphase ist nun fast abgeschlossen. Über Ergebnisse und Erfahrungen sprach nnz mit dem zuständigen Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung.
Matthias Erholdt musste eingestehen, dass es trotz moderner Technik nicht möglich war, in den letzten Wochen auch nur einem Umweltsünder auf die Schliche zu kommen. Auch ein Infrarot-Bewegungsmelder konnte da nicht viel ausrichten. Entweder seien die Autos geschickt geparkt worden oder die Personen konnten nicht erkannt werden. Ein Teilerfolg konnte dennoch vermeldet werden. Die Sauberkeit am Stellplatz in der Kunze-Straße hat sich deutlich verbessert, so Erholdt gegenüber nnz.
Noch etwa eine Woche soll die Kamera am Teststandort installiert bleiben, dann geht es zum nächsten. Und der wird am Alten Tor sein. Auch dort sei das Umfeld regelmäßig vermüllt. Sollte es auch da keine erkennbaren Hinweise auf Umweltsünder geben, dann werde die Überwachung vermutlich eingestellt. Die Umweltbehörde des Landkreises muß dann wieder auf altbewährte Kontrollen zurückgreifen. Erhold kündigte weiterhin an, im nächsten Jahr das Container-System im Landkreis Nordhausen zu überarbeiten.
Gemeinsam mit dem Dualen System Deutschland (DSD) soll ab 2004 vom so genannten Bring-System auf das Holsystem umgestellt werden. Im Klartext: Die Zahl der Containerstandorte wird sich im Landkreis von derzeit 100 auf 40 reduzieren. Dafür wird das DSD mehr Papier, Pappe, Gläser, Flaschen und Dosen vom Bürger abholen. Zusätzliche Kosten würden auf den Bürger nicht zukommen, da die Leistungen des DSD über den grünen Punkt ohnehin finanziert werden.
Autor: nnzMatthias Erholdt musste eingestehen, dass es trotz moderner Technik nicht möglich war, in den letzten Wochen auch nur einem Umweltsünder auf die Schliche zu kommen. Auch ein Infrarot-Bewegungsmelder konnte da nicht viel ausrichten. Entweder seien die Autos geschickt geparkt worden oder die Personen konnten nicht erkannt werden. Ein Teilerfolg konnte dennoch vermeldet werden. Die Sauberkeit am Stellplatz in der Kunze-Straße hat sich deutlich verbessert, so Erholdt gegenüber nnz.
Noch etwa eine Woche soll die Kamera am Teststandort installiert bleiben, dann geht es zum nächsten. Und der wird am Alten Tor sein. Auch dort sei das Umfeld regelmäßig vermüllt. Sollte es auch da keine erkennbaren Hinweise auf Umweltsünder geben, dann werde die Überwachung vermutlich eingestellt. Die Umweltbehörde des Landkreises muß dann wieder auf altbewährte Kontrollen zurückgreifen. Erhold kündigte weiterhin an, im nächsten Jahr das Container-System im Landkreis Nordhausen zu überarbeiten.
Gemeinsam mit dem Dualen System Deutschland (DSD) soll ab 2004 vom so genannten Bring-System auf das Holsystem umgestellt werden. Im Klartext: Die Zahl der Containerstandorte wird sich im Landkreis von derzeit 100 auf 40 reduzieren. Dafür wird das DSD mehr Papier, Pappe, Gläser, Flaschen und Dosen vom Bürger abholen. Zusätzliche Kosten würden auf den Bürger nicht zukommen, da die Leistungen des DSD über den grünen Punkt ohnehin finanziert werden.

