Mi, 22:38 Uhr
29.01.2003
Wacker 90 vor dem Rückrundenstart
Nordhausen (nnz). Bereits am kommenden Sonnabend, eine Woche vor dem offiziellen Rückrundenstart, beginnt für Wacker 90 Nordhausen die Jagd nach Punkten in der Landesklasse West. Gegner im Nachholspiel ist die Elf aus Schwallungen. nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg mit einem kleinen Fazit der ersten Halbserie und einen Ausblick auf die bevorstehenden sechszehn Begegnungen.
Die Vorzeichen für die Saison 2002/2003 standen gut. Der Traditionsverein war entschuldet und Ende Juni nahm, nach zähen und endlosen Gesprächen, ein neuer Vorstand die Arbeit auf. Hans Peter Kell wurde Präsident, nachdem Wolfgang Lutze für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand. Der neue Mann an der Spitze führte das fort, was er bereits sehr erfolgreich als Schatzmeister im alten Vorstand getan hatte, nämlich eine in allen Belangen konsequente und sparsame Vereinspolitik durchzusetzen.
Erster Erfolg war der Wiederaufbau einer 2. Männermannschaft, die in der Kreisliga spielt. Auch im Jugendbereich tat sich viel. Sorgenkind blieb allerdings das Flaggschiff des Vereins. Mit Oldie Frank Ludwig,, Pohl, Elle, Torhüter Michael und Prokosch hatten sich schwer ersetzbare Leistungsträger verabschiedet. Zwar wurden die Lücken mit talentierten jungen Spielern (u.a. Verkouter, Blaha, Schröter, Schmidt) wieder geschlossen, aber im konditionellen und technischen Bereich waren doch erhebliche Defizite entstanden. Kurzfristig in den Kader aufgenommene erfahrene ausländische Gastspieler wie Dadunashvili, Vilchez und Dukhno sollten die Mannschaft verstärken. Aber bis auf Ukrainer Dukhno, konnten die anderen die Erwartungen nicht erfüllen.
Die Zielstellung Wiederaufstieg schien anfangs durchaus realistisch, denn die neuformierte Elf fegte im Albert-Kuntz-Sportpark im Pokalfight die Landesligamannschaft aus Schlotheim mit 5:0 vom Platz. Um es vorweg zu nehmen, es war das beste Spiel der Mannschaft in der ersten Halbserie. Aber der Optimismus war fehl am Platze, denn schon in der ersten Punktspiel-Begegnung setzte es in Hildburghausen eine 1:4-Niederlage. Und im darauf folgenden Heimspiel gegen Ruhla machten die Weißhaupt-Schützlinge den denkbar schlechtesten Saisonauftakt mit einer 0:4-Schlappe perfekt.
Nachdem in den Köpfen der Spieler endlich darüber Klarheit herrschte, dass man auch in der Landesklasse nur mit voller und konzentrierter Leistung bestehen kann, stellte sich auch Erfolg ein: vier Siege in Folge. Als Highlight erwies sich das Lokalderby im September 2002 bei der FSG Salza vor Rekordkulisse von 1100 Zuschauern, das Wacker knapp mit 3:2 gewann. Niederlagen in Viernau, daheim gegen Hinternah-Schönbrunn und in Geisa verhinderten eine bessere Platzierung am Ende der ersten Halbserie. Mit 25 Punkten und 23:20 Tore nimmt Wacker derzeit den fünften Tabellenplatz ein. Kulbacki war mit seinen sieben Treffern der beste Torschütze in der ersten Halbserie, in der insgesamt 24 Spieler zum Einsatz kamen.
Für die Elf von Jörg Weißhaupt beginnt am Sonnabend 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark die große Aufholjagd. Gegen Schwallungen und eine Woche später gegen Hildburghausen muss unbedingt gepunktet werden. Das würde Selbstvertrauen schaffen und zusätzliche Energien freisetzen. Zehn Zähler Vorsprung hat Holzthaleben auf Wacker. Das ist auf dem ersten Blick zwar viel, aber durch die Drei-Punkte-Reglung durchaus wettzumachen. Die Zielstellung Wiederaufstieg kann also noch erreicht werden. Nur muss die Mannschaft auf die eigene Kraft und Leistung vertrauen, geschenkt wird ihr nichts. Viel Hoffnung setzt man bei Wacker dabei auf die drei Neuzugänge Pohl, Taute und den polnischen Offensivspieler Piotrowski. Alle drei werden voraussichtlich am Sonnabend mit auflaufen und hoffentlich drei wichtige Punkte mit erkämpfen.
Autor: rhDie Vorzeichen für die Saison 2002/2003 standen gut. Der Traditionsverein war entschuldet und Ende Juni nahm, nach zähen und endlosen Gesprächen, ein neuer Vorstand die Arbeit auf. Hans Peter Kell wurde Präsident, nachdem Wolfgang Lutze für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand. Der neue Mann an der Spitze führte das fort, was er bereits sehr erfolgreich als Schatzmeister im alten Vorstand getan hatte, nämlich eine in allen Belangen konsequente und sparsame Vereinspolitik durchzusetzen.
Erster Erfolg war der Wiederaufbau einer 2. Männermannschaft, die in der Kreisliga spielt. Auch im Jugendbereich tat sich viel. Sorgenkind blieb allerdings das Flaggschiff des Vereins. Mit Oldie Frank Ludwig,, Pohl, Elle, Torhüter Michael und Prokosch hatten sich schwer ersetzbare Leistungsträger verabschiedet. Zwar wurden die Lücken mit talentierten jungen Spielern (u.a. Verkouter, Blaha, Schröter, Schmidt) wieder geschlossen, aber im konditionellen und technischen Bereich waren doch erhebliche Defizite entstanden. Kurzfristig in den Kader aufgenommene erfahrene ausländische Gastspieler wie Dadunashvili, Vilchez und Dukhno sollten die Mannschaft verstärken. Aber bis auf Ukrainer Dukhno, konnten die anderen die Erwartungen nicht erfüllen.
Die Zielstellung Wiederaufstieg schien anfangs durchaus realistisch, denn die neuformierte Elf fegte im Albert-Kuntz-Sportpark im Pokalfight die Landesligamannschaft aus Schlotheim mit 5:0 vom Platz. Um es vorweg zu nehmen, es war das beste Spiel der Mannschaft in der ersten Halbserie. Aber der Optimismus war fehl am Platze, denn schon in der ersten Punktspiel-Begegnung setzte es in Hildburghausen eine 1:4-Niederlage. Und im darauf folgenden Heimspiel gegen Ruhla machten die Weißhaupt-Schützlinge den denkbar schlechtesten Saisonauftakt mit einer 0:4-Schlappe perfekt.
Nachdem in den Köpfen der Spieler endlich darüber Klarheit herrschte, dass man auch in der Landesklasse nur mit voller und konzentrierter Leistung bestehen kann, stellte sich auch Erfolg ein: vier Siege in Folge. Als Highlight erwies sich das Lokalderby im September 2002 bei der FSG Salza vor Rekordkulisse von 1100 Zuschauern, das Wacker knapp mit 3:2 gewann. Niederlagen in Viernau, daheim gegen Hinternah-Schönbrunn und in Geisa verhinderten eine bessere Platzierung am Ende der ersten Halbserie. Mit 25 Punkten und 23:20 Tore nimmt Wacker derzeit den fünften Tabellenplatz ein. Kulbacki war mit seinen sieben Treffern der beste Torschütze in der ersten Halbserie, in der insgesamt 24 Spieler zum Einsatz kamen.
Für die Elf von Jörg Weißhaupt beginnt am Sonnabend 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark die große Aufholjagd. Gegen Schwallungen und eine Woche später gegen Hildburghausen muss unbedingt gepunktet werden. Das würde Selbstvertrauen schaffen und zusätzliche Energien freisetzen. Zehn Zähler Vorsprung hat Holzthaleben auf Wacker. Das ist auf dem ersten Blick zwar viel, aber durch die Drei-Punkte-Reglung durchaus wettzumachen. Die Zielstellung Wiederaufstieg kann also noch erreicht werden. Nur muss die Mannschaft auf die eigene Kraft und Leistung vertrauen, geschenkt wird ihr nichts. Viel Hoffnung setzt man bei Wacker dabei auf die drei Neuzugänge Pohl, Taute und den polnischen Offensivspieler Piotrowski. Alle drei werden voraussichtlich am Sonnabend mit auflaufen und hoffentlich drei wichtige Punkte mit erkämpfen.

