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Mi, 17:14 Uhr
29.01.2003

Neues Projekt: Aus 2 mach 1

Nordhausen (nnz). In Nordhausen wird gegenwärtig ein neues Schulprojekt vorbereitet. Noch schlummert es in den Schubladen der Verwaltung, doch auch die Stadträte konnten sich schon damit beschäftigen. Was da ausgebrütet wird, hat in der Rolandstadt bislang einmaligen Charakter.


Viele Diskussionen gab es vor Jahren um die Schulentwicklungsplanung in Nordhausen. Welche Schule bleibt erhalten, welche muß geschlossen werden. Die Wogen haben sich geglättet, der Schulalltag ist eingezogen. Jetzt aber soll in die Schullandschaft wieder Bewegung kommen. Eine Gesamtschule soll „geboren“ werden. Da dieser Begriff in Thüringen noch immer etwas utopisch klingt, wird dem Kind in Nordhausen der Name „Betreuende Grund- und Regelschule“ verpasst.

Und die sieht als Standort die Wilhelm-Nebelung-Straße 44 vor, das Gebäude der jetzigen Grundschule Käthe-Kollwitz. Und so werden, wenn es die Stadträte auf ihrer nächsten Sitzung beschließen, die Schüler der Regelschule Nord in die KKS gehen. Denn in der Beschlussvorlage 0823/2003 ist zu lesen: „Die Staatliche Regelschule Nord und die Staatliche Grundschule Käthe Kollwitz werden den Schulbetrieb an einem gemeinsamen Standort in Realisierung des Projektes einer betreuenden Grund- und Regelschule durchführen.“

Von der Umsetzung dieses Vorhaben verspricht sich die Verwaltung eine Erhöhung der Attraktivität und der Qualität in staatlichen Schulen, älteren Nordhäusern kommen da vielleicht Parallelen aus ihrem Schulalltag in Erinnerung. Wie dem auch sei: Die Einzugsbereiche der beiden Schulen bleiben bestehen. Was aber wird aus dem Gebäude der Regelschule im Norden Nordhausens? Die Antwort könnte leicht fallen: Das Christliche Schulzentrum ist wohl immer noch auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten.
Autor: nnz

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