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Fr, 08:08 Uhr
11.06.2010

Erfolg mit Russisch

Die Russisch-Schülerinnen und -Schüler der 9. Klasse des Humboldt-Gymnasiums hatten sich im Oktober vergangenen Jahres als Teilnehmer am Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Kategorie Gruppenwettbewerb angemeldet. Sandra Hanstein schrieb die Geschichte „Unglaubliche Abenteuer in der Schule“, die ursprünglich filmisch umgesetzt werden sollte.

Erfolg mit Hörspiel (Foto: privat) Erfolg mit Hörspiel (Foto: privat)
Von links nach rechts: Henry Karl, Clemens Adamik, Thomas Ostermann, Karl Töpfer, Mailin Schmidt, Anne Lupprian,Gerti Gladebeck, Sandra Hanstein

Als Mutprobe brechen einige Schüler nachts in ihre Schule ein und begegnen plötzlich sehr veränderten Mitschülern, die Vokabeln und Grammatiktabellen aufsagen. Die Einbrecher gelangen zum Chemieraum und sehen, wie an einem Schüler experimentiert wird. Er soll durch Manipulation zu einer braven, fleißigen, unterwürfigen Person verändert werden. Erschrocken schreien die Einbrecher auf….und eine Schülerin wird jäh aus ihrem Traum gerissen, als sie im Unterricht aufgefordert wird zu antworten.

Auf Grund von Zeit- und Technikproblemen wurde der Beitrag zu einem Hörspiel umgearbeitet, ins Russische übertragen, aufgezeichnet und Anfang Februar termingerecht eingesendet. Jetzt bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Auszeichnung für ihren guten Beitrag: mit der Urkunde gab es eine Geldprämie zur Anschaffung von Materialien für das Fach Russisch sowohl für den schulischen als auch den außerschulischen Bereich.
Gabriele Gorges
Autor: nnz

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Kommentare
TeeEff
11.06.2010, 16:36 Uhr
Was ich vermisse...
ist das, viel eher an der Zukunft orientierte, unterrichten von z.B. Chinesisch (Mandarin) oder auch Spanisch/Portugiesisch und Arabisch als 2. oder 3. Fremdsprache.

Das man in Deutschland auch nach 10-15 Jahren die Zeichen der Zeit nicht verstanden hat und diesbezüglich im Bildungssystem Anpassungen vornimmt, ist unverzeihlich und wird uns wohl auf breiter Front in naher Zukunft schon den Anschluss an den Weltmarkt massiv erschweren.

Ganz ehrlich - mein Russisch - seit der 3. Klasse an der Diesterweg damals - hat mir im Leben nie wirklich was gebracht und auch in Zukunft sieht es diesbezüglich eher mau aus.
Ohna
11.06.2010, 19:16 Uhr
Absolventen mit zu wenig Sprachkenntnissen
Ich freue mich, dass meine ehemalige Schule mit der Geldprämie den Sprachunterricht fördern kann.

Allerdings bin ich der Meinung, dass die Sprachkenntnisse der Absolventen (mich eingeschlossen) zu wünschen übrig lassen. Dies mag zum einen an der mangelnden Sprachauswahl und vielleicht auch am mangelnden Interesse der Schüler liegen. Aber zum anderen sind auch die teils (verzeiht meine Ehrlichkeit) inkompetenten Lehrkräfte zu erwähnen.

Ich selbst hatte ab der 3. Klasse Englischunterricht und habe die Sprache auch bis zum Abitur weitergeführt. Zwar würde ich mit meinen Kenntnissen zurecht kommen, jedoch muss ich sagen, dass ich ab dem 7./8. Klasse nicht viel dazu gelernt habe. Ich verzichte darauf, die Gründe dafür zu erläutern.

In der 6. Klasse wurde die 2. Fremdsprache gewählt, die ab dem 7. Schuljahr erlernt wurde. Zur Auswahl standen: Latein, Russisch, Französisch, obwohl es auch für Italienisch und Spanisch genügend Interessenten gab.

Latein ist heute mehr als eine tote Sprache (wobei "tot" bekannterweise nicht gesteigert werden kann). Sie wird in vielen Studiengängen nicht benötigt bzw., entgegen der Vermutung, auch nicht vorausgesetzt. Lediglich beim Erlernen anderer (romanischer) Sprachen sind Lateinkenntnisse von Vorteil, aber nicht notwenig.

Zum Thema "Russisch" hat sich bereits mein Vorgänger geäußert. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Russland mag ein sehr großes Land sein, jedoch hat seine Sprache, international gesehen, eine geringere Bedeutung. Französisch ist eine schöne und moderne Sprache und es ist gut, dass sie angeboten wird.

Jedoch ist Spanisch DIE Weltsprache hinter Englisch (oder hat sich daran bereits etwas geändert?). Das Humboldt- Gymnasium hat einen Spanischlehrer, der gleichzeitig stellvertretender Direktor ist. In der 11. und 12. Klasse soll man dann so viel wie möglich von der Sprache erlernen. Hinzu kommt allerdings, dass dieser EINE Lehrer aufgrund seiner Stellung (gefühlt) jede 2. Woche verhindert war und somit der Unterricht ausfiel. Zwar kann der Lehrer nichts dafür, aber Sie können sich vorstellen, wieviel man dann in den 2 Schuljahren lernt.

Ist es nicht möglich Spanisch ab der 7. Klasse und vielleicht auch Italienisch anzubieten? Und dafür auch auf genügend fähige Lehrkräfte zu achten?
Paulleger
11.06.2010, 23:26 Uhr
@TeEff
also, ich hatte russisch als zweite und habe jetzt spanischals dritte fremdsprache - ist doch eigentlich ein schöner mix. habe mich letztendlich auch gewundert, wie viel dann doch hängengeblieben ist. an dieser stelle ist dann vielleicht gar nicht so viel meckern sondern eunfach ein glückwunsch an frau gorges und ihre schüler angebracht.
TeeEff
12.06.2010, 11:35 Uhr
@Ohna
Spanisch ist durchaus etwas das ich neben Chinesisch favorisiere. Ich hatte Portugiesisch vorgeschlagen, weil es in gewisser Weise eine Art kompliziertes Spanisch ist, dessen Kenntnisse einem das Spanisch und Französisch lernen fast ersparen. Man versteht dann all diese 3 und kann sich damit verständigen. Das liegt aber vielleicht auch daran, das ich eine Weile in Brasilien zu tun hatte.

Französisch selbst halte ich lediglich für sinnvoll, wenn man plant sich viel in Afrika herumzutreiben.

Im übrigen würde ich beim Englischen vom immer noch unterrichteten BE zu AE wechseln, das dem weltweit gebrauchten weit ähnlicher ist, als das von der Insel. Darüber den Spachunterricht in höheren Klassenstufen besser zu gestalten, kann ich nichts sagen, da ich etliche Zeit aus der Schule raus bin und nicht weiß wie er, oder andere Fächer, heute ablaufen. Ich bin lediglich mit den Abläufen an einer Grundschule halbwegs vertraut, jedenfalls bis die Kids älter sind.
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