Mi, 19:12 Uhr
02.06.2010
und noch ein Plan
Der Jugendförderplan des Landkreises Nordhausen liegt ab heute für sechs Wochen aus. Das haben die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses in ihrer Sitzung in dieser Woche beschlossen. Was noch besprochen und beschlossen wurde, das hat die nnz erfahren...
Einsehbar ist der neue Entwurf des Jugendförderplans auf der Internetseite www.landratsamt-nordhausen.de sowie im Landratsamt, Behringstraße 3, Zimmer 258. Anregungen und Hinweise dazu nimmt der Fachbereich Jugend und Soziales vor der Beschlussfassung in den zuständigen Gremien bis zum 14. Juli 2010 entgegen.
Bezogen auf die einzelnen Sozialräume des Landkreises fasst der Jugendförderplan die vorhandenen Angebote in der Jugendarbeit zusammen und formuliert, wo welcher Bedarf besteht. Festgelegt werden auch Prioritäten in der Jugendförderung. Dies ist allen voran ein flächendeckendes Netz von Bereichsjugendpflegern, die vor Ort in den Sozialräumen aktiv werden, gefolgt von der Förderung von Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit, der schulbezogenen Jugendarbeit sowie der Generationsarbeit. Welche Empfehlungen letztlich umgesetzt werden, entscheiden die einzelnen Kommunen und Jugendhilfeträger.
Auf der Tagesordnung standen außerdem Maßnahmen, die aus dem Investprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung von 2008 bis 2013 anteilig finanziert werden. Bislang sind schon gut eine Million Euro in verschiedene Bauprojekte geflossen, rund 90 Plätze konnten so neu geschaffen werden und rund 200 erhalten bzw. qualitativ verbessert werden. Im kommenden Jahr werden die rund 327.000 Euro Fördergelder in die laufenden Bauprojekte der Kitas in Werther und Ilfeld investiert, die damit abgeschlossen werden. Neu hinzu kommt eine Sanierungsmaßnahme im Zwergenschlösschen in Nordhausen.
Außerdem hat der Jugendhilfeausschuss die Bedarfsfeststellung für die Kinderbetreuung in diesem Jahr geändert. Aufgrund zahlreicher neu beantragter Kita-Cards wird die maximale Rahmenkapazität überschritten. Der Mehrbedarf betrifft in erster Linie Nordhausen, wo nun 180 Kitaplätze zusätzlich benötigt werden, außerdem die VG Hohnstein/Südharz, Werther und Bleicherode.
Gründe für den gestiegenen Bedarf sah Heike Kopischke vom Fachbereich Jugend und Soziales im Landratsamt beispielsweise in Zuzügen in den bzw. innerhalb des Landkreises oder in kurzfristigen Maßnahmen der Arge. Die betroffenen Kommunen hätten schon Maßnahmen eingeleitet, um auf den gestiegenen Bedarf zu reagieren, so Heike Kopischke.
Schließlich haben die Ausschussmitglieder das Verfahren zur Fördermittelausreichung, beispielsweise die Aussetzung der Antragsfrist, festgelegt, nachdem der Kreistag in seiner letzten Sitzung die Fördermittel für die Jugendhilfe freigegeben hatte. Mit dem vorhandenen Volumen an Fördermitteln könne die Landschaft der Jugendarbeit erhalten werden, so der Ausschussvorsitzende Andreas Weigel. Es gebe auf dem niedrigen Förderniveau auch keine Kürzungen bei der schulbezogenen Jugendarbeit und der Jugensozialarbeit in den Berufsschulen, so Torsten Wagner vom Fachbereich Jugend und Soziales.
Getagt hat der Ausschuss in der Freien Schule am Park des Heilpädagogischen Zentrums Wülfingerode, das in dieser Woche sein 15-jähriges Bestehen in Trägerschaft des Jugendsozialwerks feiert. Uwe Schäfer, Leiter der Einrichtung, stellte den Mitgliedern des Ausschusses die Arbeit in der Schule sowie im Kinder- und Jugendheim vor. An diesem Samstag findet das traditionelle Parkfest statt, bei dem Besucher mehr über die Schule und das Heilpädagogische Zentrum und deren Geschichte erfahren können.
Autor: nnzEinsehbar ist der neue Entwurf des Jugendförderplans auf der Internetseite www.landratsamt-nordhausen.de sowie im Landratsamt, Behringstraße 3, Zimmer 258. Anregungen und Hinweise dazu nimmt der Fachbereich Jugend und Soziales vor der Beschlussfassung in den zuständigen Gremien bis zum 14. Juli 2010 entgegen.
Bezogen auf die einzelnen Sozialräume des Landkreises fasst der Jugendförderplan die vorhandenen Angebote in der Jugendarbeit zusammen und formuliert, wo welcher Bedarf besteht. Festgelegt werden auch Prioritäten in der Jugendförderung. Dies ist allen voran ein flächendeckendes Netz von Bereichsjugendpflegern, die vor Ort in den Sozialräumen aktiv werden, gefolgt von der Förderung von Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit, der schulbezogenen Jugendarbeit sowie der Generationsarbeit. Welche Empfehlungen letztlich umgesetzt werden, entscheiden die einzelnen Kommunen und Jugendhilfeträger.
Auf der Tagesordnung standen außerdem Maßnahmen, die aus dem Investprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung von 2008 bis 2013 anteilig finanziert werden. Bislang sind schon gut eine Million Euro in verschiedene Bauprojekte geflossen, rund 90 Plätze konnten so neu geschaffen werden und rund 200 erhalten bzw. qualitativ verbessert werden. Im kommenden Jahr werden die rund 327.000 Euro Fördergelder in die laufenden Bauprojekte der Kitas in Werther und Ilfeld investiert, die damit abgeschlossen werden. Neu hinzu kommt eine Sanierungsmaßnahme im Zwergenschlösschen in Nordhausen.
Außerdem hat der Jugendhilfeausschuss die Bedarfsfeststellung für die Kinderbetreuung in diesem Jahr geändert. Aufgrund zahlreicher neu beantragter Kita-Cards wird die maximale Rahmenkapazität überschritten. Der Mehrbedarf betrifft in erster Linie Nordhausen, wo nun 180 Kitaplätze zusätzlich benötigt werden, außerdem die VG Hohnstein/Südharz, Werther und Bleicherode.
Gründe für den gestiegenen Bedarf sah Heike Kopischke vom Fachbereich Jugend und Soziales im Landratsamt beispielsweise in Zuzügen in den bzw. innerhalb des Landkreises oder in kurzfristigen Maßnahmen der Arge. Die betroffenen Kommunen hätten schon Maßnahmen eingeleitet, um auf den gestiegenen Bedarf zu reagieren, so Heike Kopischke.
Schließlich haben die Ausschussmitglieder das Verfahren zur Fördermittelausreichung, beispielsweise die Aussetzung der Antragsfrist, festgelegt, nachdem der Kreistag in seiner letzten Sitzung die Fördermittel für die Jugendhilfe freigegeben hatte. Mit dem vorhandenen Volumen an Fördermitteln könne die Landschaft der Jugendarbeit erhalten werden, so der Ausschussvorsitzende Andreas Weigel. Es gebe auf dem niedrigen Förderniveau auch keine Kürzungen bei der schulbezogenen Jugendarbeit und der Jugensozialarbeit in den Berufsschulen, so Torsten Wagner vom Fachbereich Jugend und Soziales.
Getagt hat der Ausschuss in der Freien Schule am Park des Heilpädagogischen Zentrums Wülfingerode, das in dieser Woche sein 15-jähriges Bestehen in Trägerschaft des Jugendsozialwerks feiert. Uwe Schäfer, Leiter der Einrichtung, stellte den Mitgliedern des Ausschusses die Arbeit in der Schule sowie im Kinder- und Jugendheim vor. An diesem Samstag findet das traditionelle Parkfest statt, bei dem Besucher mehr über die Schule und das Heilpädagogische Zentrum und deren Geschichte erfahren können.


