Mi, 17:46 Uhr
02.06.2010
Kein Rotstift gegen Handwerker
IG BAU gegen Kürzungen auf Kosten des Handwerks in Nordthüringen: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hat vor einer Abschaffung der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen gewarnt.
Die von der schwarz-gelben Bundesregierung im Zuge der Haushaltskonsolidierung ins Gespräch gebrachte Streichung des Steuerbonus ist kontraproduktiv, so der Bezirksverbandsvorsitzende der Handwerker-Gewerkschaft IG BAU in Nordthüringen, Wilfried Grams.
Die Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen habe in den vergangenen Jahren wichtige Impulse für das heimische Handwerk gebracht. Sie hat in Nordthüringen mit zu einer Belebung der Nachfrage geführt, so Grams. Ein Aus des Steuerbonus werde zwangsläufig zu weniger legalen Aufträgen und weniger Beschäftigung im heimischen Handwerk führen. Das bedeutet weniger Einnahmen aus Mehrwert- und Einkommenssteuern sowie weniger Beiträge für die Sozialkassen. Die negativen Folgen wären weitaus größer als der angebliche ‚Sparnutzen’, sagte Grams.
Der IG-BAU-Bezirksverbandsvorsitzende erinnerte daran, dass der Steuerbonus auf Handwerkerrechnungen erst zu Beginn des vergangenen Jahres verdoppelt worden sei – gerade als Maßnahme zur Ankurbelung der Konjunktur. Diese jetzt abzuschaffen, wäre ein wirtschaftspolitisches Eigentor, so Grams. Es wäre fatal, den Rotstift gegen das heimische Handwerk anzusetzen.
An die Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP aus Nordthüringen appellierte Grams, bei den anstehenden Sparentscheidungen die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Region nicht aus den Augen zu verlieren.
Autor: nnz/knDie von der schwarz-gelben Bundesregierung im Zuge der Haushaltskonsolidierung ins Gespräch gebrachte Streichung des Steuerbonus ist kontraproduktiv, so der Bezirksverbandsvorsitzende der Handwerker-Gewerkschaft IG BAU in Nordthüringen, Wilfried Grams.
Die Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen habe in den vergangenen Jahren wichtige Impulse für das heimische Handwerk gebracht. Sie hat in Nordthüringen mit zu einer Belebung der Nachfrage geführt, so Grams. Ein Aus des Steuerbonus werde zwangsläufig zu weniger legalen Aufträgen und weniger Beschäftigung im heimischen Handwerk führen. Das bedeutet weniger Einnahmen aus Mehrwert- und Einkommenssteuern sowie weniger Beiträge für die Sozialkassen. Die negativen Folgen wären weitaus größer als der angebliche ‚Sparnutzen’, sagte Grams.
Der IG-BAU-Bezirksverbandsvorsitzende erinnerte daran, dass der Steuerbonus auf Handwerkerrechnungen erst zu Beginn des vergangenen Jahres verdoppelt worden sei – gerade als Maßnahme zur Ankurbelung der Konjunktur. Diese jetzt abzuschaffen, wäre ein wirtschaftspolitisches Eigentor, so Grams. Es wäre fatal, den Rotstift gegen das heimische Handwerk anzusetzen.
An die Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP aus Nordthüringen appellierte Grams, bei den anstehenden Sparentscheidungen die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Region nicht aus den Augen zu verlieren.

