Mi, 10:31 Uhr
02.06.2010
Die Geschichte eines Loches
Gestern entdeckten Leser der nnz in der Hesseröder Straße ein Loch im Fußweg und fragten sich: Gibt es hier einen neuen Erdfall in Nordhausen? Die nnz-Redaktion war auf der Suche nach einer Antwort...
Kurz vor 14 Uhr hatte die nnz gestern eine entsprechende Frage an das Nordhäuser Rathaus geschickt. Man kümmere sich drum, so die erste Reaktion. Bei diesem Stand ist es geblieben. Also haben wir weitergefragt, denn es wurden an der (nunmehr) Baustelle auch Mitarbeiter des Nordhäuser Wasserverbandes gesehen.
Dessen Rohrnetzmeister Karsten Brunner gab sofort Auskunft: In der Nacht vom Montag zum Dienst wurde dem Verband ein Wasserdruckverlust im Bereich der Grimmelallee gemeldet. Chefdienst Ronald Stade entdeckte in der Grimmelallee einen Verteilerkasten, aus dessen Schacht Wasser sprudelte. Bei der weiteren Untersuchung des Areals wurde das Loch auf dem Bürgersteig der Hesseröder Straße, unmittelbar vor der Zorgebrücke entdeckt.
Gemeinsam mit Michael Rauprecht wurde nicht nur der Wasserzufluss zum Leck abgestellt, sondern auch das Loch abgesperrt. Wie Brunner betonte, kam und kommt es nicht zu Versorgungsschwierigkeiten mit Trinkwasser in diesem Bereich der Stadt.
Heute nun muss ein Bauunternehmen ausschachten. Brunner vermutet, dass das Loch bis zu dreieinhalb Meter tief sein kann. Alle weiteren Arbeiten lassen sich erst nach dem Ende der Schachtarbeiten definieren.
Autor: nnzKurz vor 14 Uhr hatte die nnz gestern eine entsprechende Frage an das Nordhäuser Rathaus geschickt. Man kümmere sich drum, so die erste Reaktion. Bei diesem Stand ist es geblieben. Also haben wir weitergefragt, denn es wurden an der (nunmehr) Baustelle auch Mitarbeiter des Nordhäuser Wasserverbandes gesehen.
Dessen Rohrnetzmeister Karsten Brunner gab sofort Auskunft: In der Nacht vom Montag zum Dienst wurde dem Verband ein Wasserdruckverlust im Bereich der Grimmelallee gemeldet. Chefdienst Ronald Stade entdeckte in der Grimmelallee einen Verteilerkasten, aus dessen Schacht Wasser sprudelte. Bei der weiteren Untersuchung des Areals wurde das Loch auf dem Bürgersteig der Hesseröder Straße, unmittelbar vor der Zorgebrücke entdeckt.
Gemeinsam mit Michael Rauprecht wurde nicht nur der Wasserzufluss zum Leck abgestellt, sondern auch das Loch abgesperrt. Wie Brunner betonte, kam und kommt es nicht zu Versorgungsschwierigkeiten mit Trinkwasser in diesem Bereich der Stadt.
Heute nun muss ein Bauunternehmen ausschachten. Brunner vermutet, dass das Loch bis zu dreieinhalb Meter tief sein kann. Alle weiteren Arbeiten lassen sich erst nach dem Ende der Schachtarbeiten definieren.



