Do, 13:23 Uhr
20.05.2010
LINKE: Zankapfel
Die nnz hatte gestern über eine Reaktion der FDP-Landtagsabgeordneten Franka Hitzing berichtet. Die hatte auf CDU-Vorschläge für eine Oberschule reagiert. Jetzt reagiert die Nordhäuser LINKE auf alle...
Mit der Pressekonferenz vom Montag dieser Woche sorgt die CDU-Fraktion im Landtag für neue Verunsicherung und zementiert überholte Strukturen. Die Thüringer FDP legte mit der gestern in der nnz veröffentlichten Erklärung nach und hält das gegliederte Schulsystem aus Grundschule, Regelschule und Gymnasium für in Ordnung. Es habe sich bewährt. Ein weiter so kann die LINKE nicht akzeptieren.
Offenkundig sei die Bildungspolitik nun zum "offenen Zankapfel der Koalitionäre" geworden. Der Bildungsstreit ist Ausdruck für die desolate Situation der CDU-SPD-Koalition. Anstatt gemeinsam Konzepte für das Thüringer Schulsystem zu entwickeln, koche jeder sein eigenes Süppchen. Das Resultat: Verunsicherung bei Schülern, Eltern, Lehrern und den Schulträgern.
Auch mit dem neuen Begriff (polytechnische?)Oberschule werde das rückwärtsgewandte Thüringer Bildungssystem verfestigt. Denn auch nach den Plänen der CDU würde sich am frühen Aussortieren für den gymnasialen Zweig nach Klasse vier nichts ändern.
"Es muss um längeres gemeinsames Lernen aller Schüler gehen, das haben viele Verantwortungsträger bis heute nicht begriffen. Anstatt sich vom Selektieren zu verabschieden, hält man krampfhaft an ausgedienten Modellen fest. Mit dem vorgestellten CDU-Konzept werde die Gemeinschaftsschul-Idee ad absurdum geführt. Schließlich würden Kooperationen vor Ort erschwert und hohe Hürden für Schulträger aufgebaut", so LINKE-Kreischef Rainer Bachmann zur nnz.
Autor: nnzMit der Pressekonferenz vom Montag dieser Woche sorgt die CDU-Fraktion im Landtag für neue Verunsicherung und zementiert überholte Strukturen. Die Thüringer FDP legte mit der gestern in der nnz veröffentlichten Erklärung nach und hält das gegliederte Schulsystem aus Grundschule, Regelschule und Gymnasium für in Ordnung. Es habe sich bewährt. Ein weiter so kann die LINKE nicht akzeptieren.
Offenkundig sei die Bildungspolitik nun zum "offenen Zankapfel der Koalitionäre" geworden. Der Bildungsstreit ist Ausdruck für die desolate Situation der CDU-SPD-Koalition. Anstatt gemeinsam Konzepte für das Thüringer Schulsystem zu entwickeln, koche jeder sein eigenes Süppchen. Das Resultat: Verunsicherung bei Schülern, Eltern, Lehrern und den Schulträgern.
Auch mit dem neuen Begriff (polytechnische?)Oberschule werde das rückwärtsgewandte Thüringer Bildungssystem verfestigt. Denn auch nach den Plänen der CDU würde sich am frühen Aussortieren für den gymnasialen Zweig nach Klasse vier nichts ändern.
"Es muss um längeres gemeinsames Lernen aller Schüler gehen, das haben viele Verantwortungsträger bis heute nicht begriffen. Anstatt sich vom Selektieren zu verabschieden, hält man krampfhaft an ausgedienten Modellen fest. Mit dem vorgestellten CDU-Konzept werde die Gemeinschaftsschul-Idee ad absurdum geführt. Schließlich würden Kooperationen vor Ort erschwert und hohe Hürden für Schulträger aufgebaut", so LINKE-Kreischef Rainer Bachmann zur nnz.

