Mi, 13:22 Uhr
19.05.2010
FDP: Erhalten und ausbauen
Die CDU in diesem Lande will ein wenig Streit mit dem kleinen Koalitionspartner SPD und ein wenig ein anderes Schulsystem, als es die Genossen wollen. Jetzt mischt sich auch die liberale Opposition in das Bildungs-Spielchen ein...
Die FDP-Fraktion im Thüringer Landtag begrüßt die Ansätze zur Stärkung der Regelschulen in dem von der CDU vorgelegten Schulkonzept, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin Franka Hitzing. Alles was zur qualitativen Verbesserung der bestehenden Schulformen führt, wollen wir gern unterstützen.
Ein zusätzliches Schuljahr mit hohem Praxisanteil zur Steigerung der Ausbildungsfähigkeit der bisherigen Hauptschulabsolventen, sei beispielsweise ein überlegenswerter Ansatz. Das Abitur sollten gute Regelschulabsolventen aber auch weiterhin an den bestehenden Gymnasien absolvieren, die dafür zum Teil spezielle Angebote vorhielten. Wir müssen keine neue Schulformen erfinden, betonte die Landtagsabegordnete mit Blick auf die geplante Gemeinschaftsschule.
Sie könne die von Kultusminister Matschie angeführte, angeblich große Zustimmung in der Bevölkerung dafür auch nicht erkennen. Das gegliederte Schulsystem aus Grundschule, Regelschule und Gymnasium hat sich in Thüringen bewährt, wie auch die letzten PISA-Studien eindrucksvoll belegen, so Hitzing, die selbst von Beruf Lehrerin ist. Es sollte daher nicht durch politisch motivierten Reformeifer gefährdet werden
Autor: nnzDie FDP-Fraktion im Thüringer Landtag begrüßt die Ansätze zur Stärkung der Regelschulen in dem von der CDU vorgelegten Schulkonzept, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin Franka Hitzing. Alles was zur qualitativen Verbesserung der bestehenden Schulformen führt, wollen wir gern unterstützen.
Ein zusätzliches Schuljahr mit hohem Praxisanteil zur Steigerung der Ausbildungsfähigkeit der bisherigen Hauptschulabsolventen, sei beispielsweise ein überlegenswerter Ansatz. Das Abitur sollten gute Regelschulabsolventen aber auch weiterhin an den bestehenden Gymnasien absolvieren, die dafür zum Teil spezielle Angebote vorhielten. Wir müssen keine neue Schulformen erfinden, betonte die Landtagsabegordnete mit Blick auf die geplante Gemeinschaftsschule.
Sie könne die von Kultusminister Matschie angeführte, angeblich große Zustimmung in der Bevölkerung dafür auch nicht erkennen. Das gegliederte Schulsystem aus Grundschule, Regelschule und Gymnasium hat sich in Thüringen bewährt, wie auch die letzten PISA-Studien eindrucksvoll belegen, so Hitzing, die selbst von Beruf Lehrerin ist. Es sollte daher nicht durch politisch motivierten Reformeifer gefährdet werden


