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Di, 17:45 Uhr
11.05.2010

Tradition lebt weiter

Freie Fahrt auf dem Nordhäuser Jahrmarkt hatten heute die Behinderten der Stadt Nordhausen. Einer Jahrzehnte langen Tradition folgend, hatten die Schausteller auch zum diesjährigen Frühlingsjahrmarkt kostenlosen Besuch eingeladen.

Besuch am Karussell (Foto: P. Grabe) Besuch am Karussell (Foto: P. Grabe)
Frau Rinke im Gespräch mit Jahrmarkts-Veranstalter Frank Fischer

„Es ist schön, dass es diese gute Tradition bis heute in Nordhausen gibt“, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) beim Besuch auf dem Jahrmarkt. Jahrmarkt-Organisator Frank Fischer sagte, dass Nordhausen eine der wenigen Thüringer Städte sei, in der die Schausteller diese Tradition pflegten. „Und wir haben uns für diese Form der Unterstützung entschieden anstelle der sonst üblichen Spenden. Und ich glaube, unsere Gäste genießen es.“

Für Morgen laden Frank Fischer und seine Schaustellerkollegen zum Familientag ein, an dem der Jahrmarkt und seine Angebote zu ermäßigten Preisen genutzt werden. „Und am Freitag zur Ladies night kommen die Damen für nur einen Euro auf ihre Kosten beim Karussell fahren “, so Fischer weiter.

Er bat zugleich alle Anwohner des Bebel-Platzes um Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten angesichts der eingeschränkte Parkmöglichkeiten und des gestiegenen Geräuschpegels.
Autor: nnz

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Kommentare
Einarmiger Karussellbremser
20.05.2010, 19:55 Uhr
Tradition lebt weiter und Schausteller ???
Hallo,

ich find es total schön ,dass es für die Behinderten Mitmenschen diese Möglichkeit, dank der Schausteller gibt.

Dafür sollte die Stadt Nordhausen auch den Schaustellern entgegenkommen, denn wenn man genau hinhört, wird unter den Schaustellern ständig über zu teure Standgebühren (Umlagen) und zu geringe Einnahmen gesprochen.

Ich könnte mir ganz gut vorstellen, dass viel mehr Schausteller, vielleicht auch mal mit einem N(ost)algie Fahrgeschäft wie dem Walzertraum oder den Schlickerbahnen und Kettenfliegern in Nordhausen gastieren würden, wenn die Ausgaben nicht so imens hoch wären.

Außerdem denke ich, dass wenn der A. Bebel Platz besser (voller) bestückt wäre, mit mehr Attraktionen für jung und alt, wird auch das Geflüster unter den Schaustellern wegen der geringen Einnahmen nicht mehr zu hören sein.

Liebe Stadt Nordhausen, denkt doch mal da drüber nach und kommt den Schaustellern entgegen, denn wer weiß wie lang sich diese paar Schausteller, die sich momentan hier noch halten können, unseren behinderten Menschen diese Freude der kostenlosen Nutzung der Fahrgeschäfte, leisten können.
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