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Mi, 19:11 Uhr
15.01.2003

Die erste Produktionsreihe

Nordhausen (nnz). Die ersten Akademiker „Made in Nordhausen“ sind am heutigen Abend geboren worden. Mehr als vier Jahre hatte ihre „Produktion“ gedauert. Die nnz hat die letzten Phase des Geburtsvorgangs mit beobachtet.


Selten: Bis auf den letzten Platz besetzt Der große Vorlesungssaal der Fachhochschule Nordhausen war heute der „Kreißsaal“, in dem die ersten 53 Akademiker der Bildungseinrichtung das „Licht dieser Welt“ erblickten. Er war vor mehr als vier Jahren ­ exakt am 14. November 1998 ­ gleichwohl ihre wissenschaftliche „Zeugungsstätte“. Damals feierten 141 junge Frauen und Männer ihre Immatrikulation an Thüringens jüngster Hochschule. 98 Studenten haben die vier Jahre durchgehalten, die ersten 53 erhielten ihre Diplome.

Damit ist der erste Jahrgang durch. Das sei nicht nur ein Erfolg der Studenten, der Hochschullehrer und aller Mitarbeiter der FHN, sondern auch ein Erfolg der gesamten Region, sagte der jetzige Rektor Prof. Juckenack in seiner Begrüßungsrede. Und dieser Erfolg hatte viele Väter und Mütter, einige von ihnen waren eingeladen und gekommen. Allen voran sei da die Gründungsrektorin Prof. Rauschhofer zu nennen. Sie stampfte mit ihrem Team und mit ihren ersten Studenten eine Hochschule quasi aus dem Nichts. In diesem Herbst wird die Einrichtung am Weinberg hoffentlich die magische Grenze von 1.000 Studenten durchbrechen.

Diese jungen Menschen haben das Bild der Rolandstadt in den zurückliegenden Jahren verändert. Die Stadt sei jünger, bunter und reicher geworden, meinte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus verwies darauf, dass die heutige „Premierenfeier“ nur ein Zwischenschritt auf einem hoffentlich weiteren guten Weg sein könnte.

Bislang haben die jetzigen Akademiker nicht nur in den vielen Kneipen und im „Karzer“ ihre Spuren hinterlassen, sondern auch in der hiesigen Wirtschaft. Ihr sei es schließlich zu verdanken, dass Themen für Diplomarbeiten gefunden wurden und umgesetzt werden konnten. Viele Redner bedankten sich bei Unternehmen und Verbänden. Sie verwiesen aber auch darauf, dass die jungen Menschen als Werbeträger für diese Stadt und diese Region auftreten würden. „Nun ist es nicht nur der Nordhäuser Doppelkorn, der die Stadt bundesweit vermarkte, sondern auch die Marke „DIPL-FH AUS NDH“, stellte der Rektor fest.
Autor: nnz

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