Mi, 09:11 Uhr
15.01.2003
Handwerker-Nachwuchs gesucht
Nordhausen (nnz). Es ist bereits zur Tradition geworden, das KILA-Camp in den Sommerferien. Was in diesem Jahr auf fleißige und junge Handwerker wartet, das hat nnz von Frank Tuschy erfahren.
Mehr als nur ein Zeltlager verspricht der Nordhäuser Kinder–Kirchen–Laden für sein Handwerkercamp in den Sommerferien. Vom 11. bis 20. 7. 2003 sind alle Nordhäuser Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren zur Teilnahme eingeladen. Die Zeltstadt in den Höhen des Thüringer Waldes wird Kinder und Mitarbeiter in diesem Jahr in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurück versetzen. Ein nicht mehr ganz junger Mann aus einer armen Familie hat es nach vielen Jahren harter Arbeit endlich geschafft sich genug Geld für sein Studium zu verdienen. Doch während seiner Ausbildung zum Priester geht es ihm gesundheitlich immer schlechter. Die Ärzte können ihm nicht helfen und glauben, dass er den nächsten Sommer nicht mehr erleben wird. In seiner Todesangst setzt er seine Hoffnung auf ein altes unscheinbares Büchlein, dass er bei einem Trödler gekauft hat.
Er macht eine erstaunliche Entdeckung, die ihn im Laufe seines langen Lebens noch ungeahnte Erfolge und große Probleme bringen wird. Selbst der Papst in Rom muss sich mit den Streitigkeiten, die der ungewöhnlicher Priester in einem kleinen bayrischen Bauerndorf auslöst, beschäftigen. Dieser Mann, dem Tausende Menschen ihre Gesundheit und ihr Glück verdanken, heißt Sebastian Kneipp. Durch ein Theaterstück, von dem täglich eine Szene gespielt wird, werden die Kinder in das Leben und die Zeit von Sebastian Kneipp mit hinein genommen.
Was der christliche Gaube für ihr eigenes Leben bedeuten kann, erfahren die Kinder bei Andachten und bei der Beschäftigung mit Texten aus der Bibel. Das Handwerkliche soll im Camp natürlich auch nicht zu kurz kommen. Wie zu Zeiten Kneipps können die Kinder ihre Fähigkeiten z. B. beim Bauen einer Schwitzhütte, beim Holzlöffel schnitzen oder beim Kräuter sammeln erproben. Insgesamt 12 verschiedene Handwerke werden im Camp zu erleben sein.
Nach getaner Arbeit entspannen sich die Kinder dann auf Sportplätzen, bei Geländespielen im Wald, am Lagerfeuer, auf der Hüpfburg, oder bei der Wasserolympiade. Die Zelte, in denen immer jeweils 2 Mitarbeiter und 8 Kinder gemeinsam leben werden, stehen auf einer Wiese mitten im Wald auf dem Camp – Gelände des CVJM – Thüringen. Über 20 Jugendliche haben sich auch in diesem Jahr schon wieder zur Mitarbeit im Camp bereit erklärt. Zum Camp gehören: ein neues Sanitärgebäude, ein großes heizbares Zelt mit Platz für alle Teilnehmer, ein Volleyballplatz, ein Basketballfeld, ein Bolzplatz und eine Tischtennisplatte. Bei allen, im Kindercamp anfallenden Arbeiten (Tischdienst, Reinigung, Feuerholz holen) wird die Mithilfe der Kinder benötigt.
Die An- und Abreise der Kinder wird von den Eltern individuell organisiert. Die Kosten für das Camp betragen 149 Euro. Allerdings verspricht Gemeindepädagoge Frank Tuschy für alle Kinder eine Möglichkeit zu finden, die sonst aus finanziellen Gründen nicht am Camp teilnehmen könnten. Zu erreichen ist er unter 988340. Anmeldeformulare gibt es im Nordhäuser Kinder – Kirchen – Laden neben der Blasiikirche. Informationen, Anmeldeformular und Reisebedingungen finden sich auch im Internet. Kinder aus den Pfarrbereichen Trebra, Lipprechterode und Hainrode können sich bei Kerstin Müller für das Handwerkercamp anmelden. Zu erreichen ist sie unter Tel: 03633/841159 Auch Kinder aus Familien die nicht zur Kirche gehören, sind beim Camp herzlich willkommen.
Autor: nnzMehr als nur ein Zeltlager verspricht der Nordhäuser Kinder–Kirchen–Laden für sein Handwerkercamp in den Sommerferien. Vom 11. bis 20. 7. 2003 sind alle Nordhäuser Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren zur Teilnahme eingeladen. Die Zeltstadt in den Höhen des Thüringer Waldes wird Kinder und Mitarbeiter in diesem Jahr in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurück versetzen. Ein nicht mehr ganz junger Mann aus einer armen Familie hat es nach vielen Jahren harter Arbeit endlich geschafft sich genug Geld für sein Studium zu verdienen. Doch während seiner Ausbildung zum Priester geht es ihm gesundheitlich immer schlechter. Die Ärzte können ihm nicht helfen und glauben, dass er den nächsten Sommer nicht mehr erleben wird. In seiner Todesangst setzt er seine Hoffnung auf ein altes unscheinbares Büchlein, dass er bei einem Trödler gekauft hat.
Er macht eine erstaunliche Entdeckung, die ihn im Laufe seines langen Lebens noch ungeahnte Erfolge und große Probleme bringen wird. Selbst der Papst in Rom muss sich mit den Streitigkeiten, die der ungewöhnlicher Priester in einem kleinen bayrischen Bauerndorf auslöst, beschäftigen. Dieser Mann, dem Tausende Menschen ihre Gesundheit und ihr Glück verdanken, heißt Sebastian Kneipp. Durch ein Theaterstück, von dem täglich eine Szene gespielt wird, werden die Kinder in das Leben und die Zeit von Sebastian Kneipp mit hinein genommen.
Was der christliche Gaube für ihr eigenes Leben bedeuten kann, erfahren die Kinder bei Andachten und bei der Beschäftigung mit Texten aus der Bibel. Das Handwerkliche soll im Camp natürlich auch nicht zu kurz kommen. Wie zu Zeiten Kneipps können die Kinder ihre Fähigkeiten z. B. beim Bauen einer Schwitzhütte, beim Holzlöffel schnitzen oder beim Kräuter sammeln erproben. Insgesamt 12 verschiedene Handwerke werden im Camp zu erleben sein.
Nach getaner Arbeit entspannen sich die Kinder dann auf Sportplätzen, bei Geländespielen im Wald, am Lagerfeuer, auf der Hüpfburg, oder bei der Wasserolympiade. Die Zelte, in denen immer jeweils 2 Mitarbeiter und 8 Kinder gemeinsam leben werden, stehen auf einer Wiese mitten im Wald auf dem Camp – Gelände des CVJM – Thüringen. Über 20 Jugendliche haben sich auch in diesem Jahr schon wieder zur Mitarbeit im Camp bereit erklärt. Zum Camp gehören: ein neues Sanitärgebäude, ein großes heizbares Zelt mit Platz für alle Teilnehmer, ein Volleyballplatz, ein Basketballfeld, ein Bolzplatz und eine Tischtennisplatte. Bei allen, im Kindercamp anfallenden Arbeiten (Tischdienst, Reinigung, Feuerholz holen) wird die Mithilfe der Kinder benötigt.
Die An- und Abreise der Kinder wird von den Eltern individuell organisiert. Die Kosten für das Camp betragen 149 Euro. Allerdings verspricht Gemeindepädagoge Frank Tuschy für alle Kinder eine Möglichkeit zu finden, die sonst aus finanziellen Gründen nicht am Camp teilnehmen könnten. Zu erreichen ist er unter 988340. Anmeldeformulare gibt es im Nordhäuser Kinder – Kirchen – Laden neben der Blasiikirche. Informationen, Anmeldeformular und Reisebedingungen finden sich auch im Internet. Kinder aus den Pfarrbereichen Trebra, Lipprechterode und Hainrode können sich bei Kerstin Müller für das Handwerkercamp anmelden. Zu erreichen ist sie unter Tel: 03633/841159 Auch Kinder aus Familien die nicht zur Kirche gehören, sind beim Camp herzlich willkommen.


